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Büro des Leiters der G3 - Seite 19


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 Büro des Leiters der G3

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Gogo
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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-01-12, 20:08

Obwohl Gogo recht gespannt auf den Auftrag war und mit verschränkten Armen auf die Details wartete, veränderte sich ihre eiserne Miene nicht. Die roten Augen stets auf den rauchenden Sonderbeauftragten gerichtet, hörte die Agentin aufmerksam zu und äußerte sich nicht zu seinem Vorwurf, sie würden nicht genug Einsatz zeigen. Sollte dieser Idiot von Mann denken was er wollte, ihm war sie keine Rechenschaft schuldig und dieser Tatsache wurde sich Gogo mehr und mehr bewusst.
Als der rauchende Teerhaufen endlich ausgesprochen hatte, hob Gogo nur eine Augenbraue, die das grausame Grinsen, welches sich beim Zuhören am Ende in ihrem Gesicht gebildet hatte, verzerrte und noch grässlicher aussehen ließ, als es eh schon war.
"Wie hieß dieser Abschaum, der sich unser Verbündeter nannte? Aimi oder so ähnlich?"
Irgendetwas war in Gogos Kopf hängengeblieben, immerhin gehörte diese Frau zu einer der obersten Instanzen. "Was hat das Weibsstück denn verbrochen, dass wir sie misshandeln dürfen?"
Innerlich freute sich dei Agentin tatsächlich auf diesen Auftrag und überlegte sich schon die Grausamkeiten, die sie mit dem Zielobjekt alle ausüben konnten. 'Das wird ein Spaß.'
Dabei scherte sich die Agentin nicht darum, ob normale Bürger das Blutbad senen würden oder nicht. Solten sie doch sehen, was passiert, wenn man Scheiße baut, denn das schien das Weib tatsächlich getan zu haben.
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Itami
Knochensammler / 2. der Miss Blues Wahl


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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-01-15, 17:49

Obwohl all ihre Fragen unbeantwortet gelassen wurden, scherte sich die Agentin mit den eisblauen Augen nun eh mehr um das, was Ishiki zu sagen hatte. Nicht nur war da dieser Zustand des absoluten Gehorchens, in den sie verfiel, wenn ein Vorgesetzter redete, daran schuld, dass sie stumm zuhörte, es interessierte sie einfach wirklich, was er zu sagen hatte. Wann hatten sie sonst die Gelegenheit einen Vorgesetzten der Marine zu exekutieren und das auf solch eine grausame Art und Weise, die Ishiki da beschrieb. Ebenso wie Gogos Gesicht, verzerrte sich auch Itamis zu einer lächelnden Fratze, die den Tod wiederzuspiegeln vermochte. All die Grausamkeiten, die ihr in diesem Augenblick durch den Kopf schwirrten, wollten nur noch umgesetzt werden. Dabei wurde sie sogar von ihrem Erschaffer Dr. White und dem Peiniger der vielen Jahre tatkräftig unterstützt. 'Endlich mal ein Auftrag, der wichtigeren Sorte!", krächzte White fast schon anerkennend während Norman nur ein leises Zischen von sich gab, so als würde er einen Lob unterdrücken. Itami blieb weiterhin stumm, auch wenn ihr Gesicht die Gedanken perfekt wiederzugeben vormochte. Nun, wenn man sie kannte war es ebenfalls nicht schwer zu erahnen, was in ihrem Kopf gerade vorging. Da Gogo die Fragen, die Itami ebenfalls hatte, schon gestellt hatte, brauchte die kleine Agentin nichts weiter tun als einfach nur zuzuhören.
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Boheme
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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-01-18, 23:26

Die Frage nach mangelnden Einsatzes des Sonderbeauftragten ordnete Boheme der Kategorie "Rhetorische Fragen" ab. Denn die Antwort darauf, war mehr als klar. Die Agentin konnte sich nicht vorstellen, dass es eine Einheit gab, die ihren Job so ernst nahm, wie sie und ihre Kolleginnen.
Mit emotionslosem Blick verfolgte sie die Ausführungen Ishikis und griff nach der Akte, die er ihr im Anschluss vor die Nase warf.

Sie war versiegelt. Boheme löste das Siegel vorsichtig, ihren Blick noch auf den Sonderbeauftragten gerichtet. Er schien recht außer sich. Irgendetwas schien diese Frau verbrochen zu haben, irgendetwas mit dem ihr Vorgesetzter so gar nicht einverstanden war. Der Blick der Agentin löste sich von dem Mann gegenüber und wanderte auf die Akte.
Sie schlug sie auf und lies ihre Augen über das Geschriebene wandern. Während sie las, bemerkte sie die Worte ihrer Kolleginnen, die fragten, was die Frau verbrochen hatte, um eine solche spezielle Behandlung zu "verdienen".
Boheme sprach, tonlos und ohne dabei aufzusehen "Es scheint als habe sie einen der Piratenkaiser als angebrachten Partner zur Kopulation befunden!"
Sie blätterte noch ein wenig durch die Akte und sah dann auf "Das darf unter keinen Umständen geduldet werden." Nicht auszumalen, wenn man ihr solch ein Vergehen einfach durchlassen gehen würde. Vermutlich würden sie ohne Strafe signalisieren, dass ein solches Verhalten völlig in Ordnung war. Die Grenzen zwischen Recht und Kriminalität durften nicht verwischt werden. Eine solche Vermischung führte zu einem völlig falschen Bild. Boheme konnte ein solches Verhalten ohnehin in keinster Weise nachvollziehen.

"Es darf nicht sein, dass jemand das Bild der Weltregierung derart in Verruf bringt. Wir verkehren nicht mit diesem Abschaum, der sich auf den Meeren tümmelt. Und genauso wenig, sollte es die Marine tun. Erst recht niemand in dieser Position!" sagte sie abwertend und legte die Akte dann nieder. Boheme blickte zu den beiden Cyborgs neben ihr. Diese Elimination würde sicherlich zu einem großen Fest für sie werden.

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Ishiki
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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-01-20, 13:48

Da Boheme im Grunde grade die Fragen von Gogo beantwortete, lehnte sich der Sonderbeauftragte erst einmal zurück und beobachtete die Gesichter der drei… ,naja mehr oder weniger, Frauen. Ihr Auftrag würde nicht sehr viel Feingefühl erfordern, dennoch war äußerst wichtig dass er ohne Umschweife ausgeführt wurde. Mit finsterer Stimme erhob Ishiki nachdem Boheme fertig war das Wort. „Das Ganze wird ein harter Eingriff in die Struktur der Marine, die Großadmirälin ist zwar mittlerweile außer Amt gesetzt, jedoch mischen wir uns äußerst Unsensibel in deren Aufgabengebiete ein!“ Über das Gesicht des Sonderbeauftragten huschte ein kurzes, aber unglaublich hämisches Grinsen. „Alle die versuchen sich in diese Hinrichtung einzumischen, werden des Verrates für Schuldig befunden!" Ishiki holte eine weitere Akte aus seiner Schreibtisch Schublade hervor und legte sie vor sich auf den Tisch. Langsam sah er jede der anwesenden Agentinnen an und setze eine Selbstzufriedene Miene auf. Ob sie wohl wussten, wobei es sich hierbei handelte? Im Grunde war es ja nicht allzu schwer zu erraten. Es war eine Bewilligung für Absolute Befehlsgewallt, ausgestellt von den fünf Weisen. Im Notfall würde dieses Schreiben, alle Befehle der Marine außer Kraft setzen! Mit andren Worten, wer dieses Schreiben in der Hand hielt, hielt auch die Marine in der Hand!
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Gogo
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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-01-25, 23:21

Gogo sah die Akte an, die Boheme auf den Tisch gelegt hatte. Was ihr da eben erzählt worden war, rückte diese ganzen Institutionen mal wieder in kein gutes Licht für die Cyborg Agentin. Schon vorher fand sie das Ganze hier lächerlich, doch nun wo man solch einen Fehler bei der Auswahl einer Großadmirälin gemacht hatte, fragte sie sich, ob diese Menschen zu überhaupt etwas taugten, außer dem Versagen. Ihr Blick war düster und spiegelte die Verachtung der Frau und der ganzen Allgemeinheit gegenüber, die solch Benehmen und solch einen Verrat an den Tag legten. "Wie kann man sich nur mit solchem Abfall einlassen?!", fing Gogo an sich knurrend aufzuregen. Ein zischen hallte durch den verrauchten Raum und ihre funkelnden, bösen, roten Augen fixierten den Sonderbeauftragten, der eine Akte aus einer Schublade hervorholte. Der Inhalt interessierte die Agentin kein Stück. Was zählte war das menschliche Versagen, mit dem sie seit dem Beginn ihres Lebens konfrontiert wurde. "Hat man irgendwelche Informationen über die sicher weitreichenden Folgen ihres Verrats? Hat sie sonst mit irgendjemandem interagiert?" 'Oder besser kopuliert.'
Gogo verstand nicht, warum Menschen sich so leicht für eine Nummer begeistern konnten. Das erste Sexerlebnis des Cyborgs war schon etwas länger her und obwohl sie sich noch genau an alles erinnern konnte, konnte Gogo nicht von sich behaupten, dass es einen Suchtfaktor für sie gehabt hatte. Solch eine Sünde, wie sich die Großadmirälin den geleistet hatte, konnte sie sich beim besten Willen nicht erklären. Und im Endeffekt zählte nur, dass diese Frau sterben musste. 'Ein schöner Job.'
"Immerhin ist es nicht abwegig, dass sie diesem Abschaum und dem führenden Hurenkaiser hätte in vielen Sachen helfen können. Das interessiert mich jetzt wirklich. Wie weit reicht das menschliche Versagen, welches ich hier ständig erlebe, diesmal?", führte Gogo ihre knurrende Ansprache nach dem kurzen Gedankengang fort. Dabei klang sie sehr wohl angeifend und ziemlich überheblich, Ishiki gegenüber. Immerhin gehörte er zur selben Rasse wie diese schamlose, notgeile Großadmirälin. Inzwischen schmiss Gogo sie alle in einen Topf und konnte auch ihn nicht mehr ernst nehmen. Nun würde es sie auch nicht überraschen, wenn er sich solch ein Verbrechen ebenfalls zu Schulden kommen lassen würde.
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Itami
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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-01-25, 23:54

Im Gegensatz zu ihrer Schwester, die sichtlich nicht an der Akte interessiert war, griff Itami sofort als diese auf dem Tisch gelandet war, danach. Sie wollte sich mit Wissen vollstopfen, denn dieses war immer nützlich, und wie konnte man das am Besten tun? Natürlich, lesen. Schon im Keller hatte sie gerne in einer kalten und dunklen Ecke die Bücher gelesen, die Norman ihr gebracht hatte. 'Tja, siehst du mal, was ich aus dir gemacht habe! Ohne mich wärst du weiterhin ein nutzloses Stück Schrott geblieben.', meinte der arrogante Kerl in ihrem Kopf zischend vor Einbildung. Bei ihm hatte "Einbildung ist die beste Bildung" nie zugetroffen, auch nicht während er nun in Itamis Kopf herumspukte.
Während sich die Drei zu unterhalten schienen, blätterte die kleine Agentin in dem Bericht über Aimi Kurosawa. Jedes noch so kleine Detail prägte sie sich ein und erweiterte ihre Daten über sie. Vielleicht würde das ja später ebenfalls von Nutzen sein, man konnte nie wissen.
Nachdem sie fertig war, legte sie die Akte mit einem angewiderten Gesicht zurück auf den Tisch. Immerhin stand Itami genauso wie Gogo solch einem Verrat mehr als einfach nur feindlich gesinnt gegenüber. Der Hass auf solche Menschen war unbegranzt und vor allem bei dem, in ihrem Leben sowieso geschändeten, Cyborg gab es Hass zu genüge, den sie an Menschen mit solchem Benehmen auslassen konnte.
Interessiert, wortlos aber dennoch mit einem verzerrten Gesicht, der ihre Abscheu deutlich zur Geltun brachte, betrachtete sie die Akte in Ishikis Händen. Sie sah wichtig aus, doch wasgenau sie beinhaltete konnte Itami schlecht sagen. So viele Akten wie sich in dem Besitz des Sonderbeauftragen befanden, konnte es auch ihren Todesurteil bedeuten, wenn sie versagten.
Ihre Augenbraue hob sich und sie streckte ungeniert die Hand nach der Akte aus, hielt sie offen vor Ishiki.
Im Hinterkopf behielt sie die ganze Sache, auch wenn ihre jetzige Aufmerksamkeit lediglich diesem Papier galt. Sich Gedanken über die Schwächen der Menscheit konnte sie auch noch später machen.
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Boheme
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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-01-26, 22:06

Boheme ließ sich die Fakten und Umstände des Auftrages noch einmal durch den Kopf gehen und folgte dabei der weiteren Konversation. Ishiki bemerkte, dass dieser Auftrag sicherlich nicht nur auf Wohlwollen stoßen würde „Hätte die Marine ihre Leute unter Kontrolle, müssten wir nicht eingreifen.“ Kommentierte sie die Anmerkung des Sonderbeauftragten. Allzu wählerisch schien die Marine bei der Auswahl und Beförderung ihrer Rekruten nicht zu sein, wenn so jemand, so weit nach oben aufsteigen konnte. Jemand der sich so von Gefühlen leiten ließ.

Doch bevor Boheme diese Gedanken allzu weit weiterführen konnte, ließ sich Gogo sich ebenfalls zu einer Emotion hinreißen. Der so ziemlich einzigen, zu der die beiden Cyborgs im Stande waren. Wütend ließ sie sich über den Vorfall aus und schien dabei die gesamte menschliche Spezies über einen Kamm zu scheren.
Doch das kümmerte die lilahaarige kein bisschen. Sie war die Wutausbrüche inzwischen gewohnt und die Abneigung Menschen gegenüber war auch nichts Neues. Nichtsdestotrotz fühlte sich die Agentin kein bisschen angesprochen. Denn ihrer Meinung nach war sie so ziemlich das letzte Individuum auf diesem Planeten, das sich zu irgendeiner dämlichen Handlung würde hinreißen lassen.

Daher richtete sie ihre Aufmerksamkeit lieber auf das Schriftstück, welches der Sonderbeauftragte soeben aus seiner Schublade befreit hatte. Boheme schloss, dass es wichtig für den Auftrag sein musste und betrachtete es kurz. Ishiki würde sicher bald preisgeben, um was genau es sich dabei handelte.

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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-01-27, 08:26

Ishikis eiskalten, grauen Augen wanderten zu der Teufelskraft Nutzendens Cyborg. Kurz warf er ihr einen ernsten und doch genervten Blick zu. „Glaubst du wirklich, wir würden hier nun reden, wenn die Folgen von mir als tragbar abgesegnet worden sind?“ In der Stimme des Sonderbeauftragten schwang doch eine gewisse Giftigkeit mit. „Doch seit wann hat es einen Agenten zu interessieren, warum er jemanden oder gar seinen Auftrag zu hinterfragen!“ Ishiki fischte genervt eine Zigarette aus seiner Tasche und verbrachte die nächsten Augenblicke damit sich diese anzuzünden. Er würde sie mal wieder zu einer Wartung schicken müssen, um ihnen die Flausen auszutreiben. Der Sonderbeauftragte warf schließlich einen abfälligen Blick auf Itamis Arm, der sich ihm mittlerweise entgegenstreckte. Jap, eine Wartung ihrer System Software war wohl mal wieder dringend notwendig! Die beiden wurden ihn wirklich so langsam viel zu aufwändig! Vielleicht war es auch an der Zeit, sich von ihnen zu… trennen… Am besten machte er den Auftrag davon abhängig. Wenn sie es verbockten, dann kamen sie eben auf den Schrott!
Erneut reichte er die Akte Boheme. Ishiki würde jetzt bestimmt nicht nachgeben und sie Itami überreichen. „Das ist ein Freibrief, der fünf Weisen. „Es setzt jegliche Befehle außer den euren außer Kraft. Solle es also zu unerwarteten…Problemen kommen, wiegt diese Schreiben als die höchste Befehlsgewalt! Eine Wiedersetzung wir mit sofortiger Exekution aus dem Weg geräumt!“ Ishiki lehnte sich in seinen Sessel zurück und grinste finster in sich hinein. Das ganze würde ein brutales Massaker werden und der Sonderbeauftragte freute sich schon darauf!

(Wie gut das Ishiki so Emotional reif ist und so wunderbar Rational denkt. Er ist eben der perfekte Vorgesetzte und lässt sich nie aus der Ruhe bringen… *hust*)
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Gogo
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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-01-31, 13:39

Giftig, wie eine weibliche Zicke, schien Ishiki Gogo verschrecken zu wollen. Die jedoch hob lediglich eine Augenbraue und betrachtete den Sonderbeauftragten skeptisch. Vorgesetzter hin oder her, was er sich hier herausnahm war alles andere, als akzeptabel. Vor allem wenn man bedachte, dass sie ständig die Arbeit erledigten, wie Profis immer perfekt - mehr oder weniger, und er mit seinem faulen Hintern ständig nur im Büro hockte. "Dann würde ich aber gerne erfahren wollen, was genau die Folgen sind, die Sie nicht abgesegnet haben. Und ja, ich maße es mir an sie und das ganze Konstrukt dieser Regierungen zu hinterfragen. Erst stellen sie Piraten ein, als Samurai der Meere und nun hat keiner den ach so tollen Großadmiral im Griff und lässt dieses Weibstück mit einem Piratenkaiser verkehren. Warum sucht ihr euch immer die Falschen aus, kann ja woll irgendwas nicht stimmen."
Gogo war sichtlich gereizt und da war es ihr egal wie genervt und verärgert der Sonderbeauftragte sie anfunkelte und wie viel Rauch er ihr ins Gesicht bließ. "Immerhin müssen wir Eure Fehler beseitigen, wärend Ihr Menschen euch auf euren Hintern ausruht und eure Fehler nicht zu gibt." Das Murren machte es deutlich, Gogo hatte es satt Ishiki in den ~Zensiert~ zu kriechen, nach all dem was sie bisher in der Welt gesehen hatte, leisteten sich die Marine und die Weltregierung in letzter Zeit nur noch Fehler. 'Erbärmliches Pack.'
Doch ihr war auch klar, dass diese Instanzen ohne sie und ihre Schwester verloren wären. Alle anderen, nun Boheme bildete wahrscheinlich eine Ausnahme - wenn auch Gogo sich da auch noch nicht wirklich sicher war - waren zu nichts zu gebrauchen.
Ein kurzer Blick zu dem Papier, welches Ishiki erklärte und Gogo musste wieder mal verächtlich schnauben. "Auch ohne dieses Schreiben würden wir alle aus dem Weg räumen. Auf so einen Kram sind wir nicht angewiesen, wie Sie."
Der Agentin war eines klar geworden, scheinbar war Ishiki ein Aktenmensch und noch nutzloser, als sie es sich zuvor ausgemalt hatte.
Gogo erhob sich und blickte den Sonderbeauftragten finster an. Vor dem Gehen erwartete sie noch eine Antwort auf ihre ziemlich freche und respektlose Frage. Sonst hielt sie nichts mehr in dem Raum.
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Itami
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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-01-31, 13:53

"Sehr richtig Boheme.", bestätigte Itami Bohemes Aussage angesäuert und ließ daraufhin wieder Gogo reden. Diese schien unglaublich gereizt und Itami konnte es irgendwo nachvollziehen. Doch ihr eingeschränktes Denken, welches durch jahrelanges Gehorsam dazu führte, dass sie ziemlich alles machte, was man von ihr verlangte, ließ sie nicht so vor Wut übeschäumen wie Gogo. Was Itami jedoch gehörg störte war, dass Ishiki ihr die Akte nicht übergab. Sauer funkelte sie ihn an und blickte dann zu Boheme um ihr zu signalisieren, dass diese keine andere Wahl hatte, als die Akte sofort weg zu geben, wenn sie weiter leben wollte. Es juckte die Agentin in den Fingern ebenso wie Gogo ihre Meinung zu sagen, sich aufzulehnen und niemandem zu gehorchen. Doch der Wille war zu schwach, zu klein noch in ihrem Gehirn. Er lag in Ketten und wurde von dem Geist von Dr. White und Norman gefoltert und zurück gehalten. Itami hasste es, doch dagegen tun konnte sie nicht. Sie konnte sich noch nichteinmal erheben, so wie Gogo. Nein, stattdessen wartete sie auf Anweisungen von Ishiki, wie ein reudiger Schoßhund, wie sie die Weisen bezeichnet hatten.
Doch eine Frage konnte sie nicht zurück halten, während die ausgestreckte Hand nun in Bohemes Richtung fuhr. "Wo ist das Zielobjekt überhaupt?"
Die eisblauen Augen blieben dabei aber wieder auf Ishikis Gesicht verankert. Dass er nun wieder mal eine Rauchen musste interessierte Itami nicht, doch sie wusste, dass früher oder später eine Rauchwolke in ihr Gesicht geblasen wurde. Wohl aus Prinzip.
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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-01-31, 18:49

Tonlos beobachtete Boheme das Wortgefecht zwischen Gogo und Ishiki. Zu ihrer Verwunderung erhob sich der Cyborg und ließ sich die Zurechtweisung des Sonderbeauftragten nicht gefallen. Boheme hatte bis jetzt den Eindruck, dass sich die beiden Schwestern von Vorgesetzen alles gefallen ließen, weil es ihnen von Beginn an so indoktriniert wurde, fast so, als wären sie darauf programmiert. Zumindest ließen die Worte von Itami, während ihres Gespräches auf der Marcia darauf schließen.

Allerdings erweckte Gogo nun doch einen ganz anderen Anschein. Boheme sah zwischen den beiden Parteien hin und her. Sie fühlte sich weder von Gogo noch von Ishiki angesprochen, deswegen fiel es ihr nicht besonders schwer, sich zurückzuhalten.
Stattdessen richtete sie ihre Aufmerksamkeit auf die Akte, die Ishiki ihr reichte. Das schien Itami in irgendeiner Form zu stören, denn sie warf ihrer Kollegin einen funkelnden Blick zu.

Ein wenig eigenartig war es schon, dass ihr die ganze Zeit die Unterlagen gereicht wurden, wo sie doch weder Kapitän noch Cokapitän war, doch darüber würde sie sich sicher als Letztes beschweren.
Vermutlich lag das einfach an ihrer herausragenden Kompetenz. Etwas selbstgefällig griff sie nach der Akte und blätterte sie durch, Itamis fordernde Armbewegung ignorierend.
Viel musste man in diesem Schriftstück allerdings nicht lesen. Ishiki hatte die Kernaussage schon auf den Punkt zusammengefasst. Boheme drehte ihren Kopf langsam in Itamis Richtung. Mit einem prätentiösen Blick sah sie ihre Kollegin an und reichte ihr langsam die Akte.

Es war ihr egal, wenn diese deswegen gleich wieder aus der Haut fahren würde. Manchmal verhielt sie sich wie ein kleines Kind. Flippte ständig aus, wollte alles sofort haben, war ungeduldig, zappelig. Die lilahaarige Agentin hatte nicht vor, diesem Kindertheater beizuwohnen. Nachdem sie Itami das Schriftstück ausgehändigt hatte, sah sie wieder zu dem Sonderbeauftragten.
Ein wenig versöhnlich sagte sie „Natürlich sind wir nicht darauf angewiesen, aber es erleichtert doch alles erheblich. Niemand mag unnötige Bürokratie!“ Ihr Blick wanderte zu Gogo. Vielleicht würde sie sich ein wenig beruhigen. Die Agentin wunderte sich sowieso, dass sie so aufgebracht war. Dann erhob sich Boheme ebenfalls und lehnte sich an eine der Wände. Wahrscheinlich würden sie bald fertig sein und so konnte sie immer noch zwischen Ishiki und Gogo springen, sollten sie beiden aufeinander losgehen.
Aus dem Vorzimmer hörte sie einige Stimmen, scheinbar warteten bereits weitere Agenten oder Gefreite auf ihre Audienz.

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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-02-01, 14:30

Ishikis linkes Auge zuckte merklich ungehalten, ignorierte aber Größtenteils Gogos aufmüpfigen Äußerungen. Dafür hatte der Leiter der Weltregierung keine Zeit, beziehungsweise Lust. Er musste sich schon genug mit Inkompetenten Personen abgeben und Rechenschaft musste er nur seinen Vorgesetzten ablegen. Nicht immer war Stärke eine Voraussetzung für Erfolg, sondern wie es ging darum gerissen genug zu sein, um in den richtigen Momenten die richtigen Fäden zu ziehen. Jeder hatte irgendwo schmutzige Wäsche, einen wunden Punkt oder irgendeine Schwäche. Diese Auszunutzen brachte einen weiter und nichts anderes! Doch das konnte eben nur ein richtiger Mensch erkennen. Gogo und Itami waren nur Produkte, erschaffen von Menschen. Diese waren nun mal unvollkommen, deswegen gab es die Weltregierung. Doch das machte die beiden Agentinnen in Ishikis Augen trotz ihrer „verbesserungen“ in keinster Weise besser! Ganz im Gegenteil. „Wo solltet ihr sonst hin, wenn nicht Enies Lobby,“ fauchte Ishiki die drei Frauen an. Die Ex-Großadmirälin war eine Gefangene die auf ihren Prozess wartete, und die Insel war die Justiz Insel der Weltregierung! Ganz einfach! „Ich erwarte einen raschen Bericht und nun aus meinen Augen, bevor ich mich doch noch vergesse und euch alle drei gleich mit hinrichten lasse!“ Mit diesen Worten drehte der Leiter der Weltregierung den dreien die Rückenlehne seines Sessels zu um noch einmal deutlich zu machen, dass das Gespräch jetzt vorbei war.
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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-02-01, 22:43

Gogo zischte vor Ärger und ihre Augen sprachen Bände, während sie den Sonderbeauftragten fixierte. Er war ein Feigling, das wurde der Agentin nun bewusst. Und er konnte seine Fehler nicht zugeben, genauso wenig wie wirklich Klartext reden. Diese Tatsachen brachten ihre Zähne zum unangenehmen Knirschen. Die Stimmen, die aus dem Wartezimmer vor dem Büro nur schwach an ihr Ohr drangen, waren ihr mehr als egal. Nun hatte sich die Agentin gänzlich dem Ausgang zugewandt, den Machtkampf um die ach so wichtige Akte zwischen Itami und Boheme ignorierend. Auch der scheinbar schlichtende Satz der neuen in der Crew interessierte sie kein Stück. 'Scheiß drauf.'
Bevor Gogo die Hand an die Türklinke legte, schossen ihr allerlei bösartige Gedanken in den Kopf. In diesen kämpften einige ihrer Persönlichkeiten um die Vormachtstellung in ihrem Kopf, sodass sie starke Kopfschmerzen bekam. Hier ein Kreischen, dort ein irres Gelächter und in der nächsten Ecke Tetrismusik. Gogo war klar, dass sie langsam durchdrehte und nicht einmal der verfluchte Dr. White hatte ihr sagen können, nicht genau zumindest, was mit ihr oder Itami los war.
"Passen Sie bloß auf, dass Sie nicht am Ende hingerichtet werden. Von mir.", knurrte Gogo gehässig und böswillig aber laute genug, damit seine heilige Arroganz es hören konnte dem Sonderbeauftragten mit zugekehrten Rücken zu, ehe die Klinke der Tür heruntergedrückt wurde und die Schwarzhaarige mit sichtlich angepisstem Schritt hinaus in den Vorraum trat. Ihre mordlustige Aura breitete sich nicht nur im Büro von Ishiki aus, nein sie übertrug sich auch auf den Warteraum.
'Nutzloser Sonderbeauftragter, deinen Bericht kannst du dir in den ~Zensiert~ schieben.'

Tbc.: Vorzimmer zum Büro des Leiters
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Itami
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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-02-01, 23:00

Zu Gogos Geknirsche kam nun auch Itamis hinzu. Diese starrte Boheme fassungslos und ziemlich angesäuert an.
"Wenn du mir das nicht gibst, sofort, dann hast du ein Loch im Kopf.", knurrte die Agentin und richtete ihren noch unveränderten Arm auf Boheme. Sowas konnte sie überhaupt nicht ab und es war ihr auch nicht bewusst, dass dieses Verhalten ziemlich kindisch war. Die Schwarzhaarige kannte noch nicht einmal dieses Wort.
Dann riss Itami die Akte auf Bohemes Hand, demonstrativ aggressiv. Dann blätterte sie in der Akte herum, ehe sie diese schloss und ebenfalls aufstand. Sie gab die Akte Ishiki natürlich nicht zurück, immerhin war es ihre Absicherung. "Enis Lobby also." Itami war noch immer ziemlich angefressen über Ishikis Verhalten und Bohemes Dreistigkeit, weswegen sie sich nicht besonders freundlich anhörte. Das Knurren eines wütenden Hundes beschrieb ihren Ton recht genau. Schließlich folgte Itami Gogos Beispiel und verließ das Büro des Sonderbeauftragten. Der Agentin war mitten im Gespräch klar geworden, dass Ishiki sie dieses Mal nicht zu sich bestellen würde, dafür war der Auftrag viel zu wichtig. "Nach Abschluss der Mission werde ich sie wieder per Teleschnecke kontaktieren.", meinte Itami noch eher lustlos als voller Begeisterung. Ein kurzes Kopfnicken in Bohemes Richtung sollte ihr signalisieren, dass sie trotz ihres Verhaltens ihren ~Zensiert~ bewegen und den Kapitänen der CP 1 Einheit folgen sollte.

Tbc.: Vorzimmer zum Büro des Leiters
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Boheme
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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-02-02, 20:58

An die Wand gelehnt beobachtete Boheme den Schlagabtausch weiterhin, welcher nun endlich ein Ende gefunden zu haben schien. Ihre Zeit war zu kostbar für solche Plänkeleien. Wieso konnte man nicht einfach die grundlegenden Informationen austauschen und sich das ganze überflüssige Drumherum sparen?

Auch die vorherige Drohung von Itami kratzte sie nicht besonders. Genauso wenig wie die Drohung des Sonderbeauftragten, als sie sich daran machten, den Raum zu verlassen, er ließe sie alle Hinrichten.

Interessant wie viele Leute ihr heute nach dem Leben trachteten. Ob ihnen bewusst war, wie überaus töricht dieser Wunsch war? Eine wahre Verschwendung!
Doch Boheme ging nicht weiter darauf ein, stattdessen beobachtete sie, wie ihre Kolleginnen sich verabschiedeten, sofern man das so bezeichnen konnte, und sich dann aus dem Staub machten.
Itami nickte in ihre Richtung, also stieß sich Boheme leicht von der Wand ab und machte sich auf den Weg zur Tür "Auf Wiedersehen!" sagte sie trocken und betrat dann das Vorzimmer.
Nach dem, mehr oder weniger, theatralischen Abgang der Cyborgs wirkte die Verabschiedung irgendwie deplaciert, doch da Bohemes Taktgefühl ohnehin nicht das beste war, schien ihr das in diesem Moment als angebracht. Leute mochten es, wenn man sich von ihnen verabschiedete.

tbc:Vorzimmer zum Büro des Leiters

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I came, I saw, I conquered


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Jaden Suzuki



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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-02-20, 22:41

BB ~ Vorzimmer

Jaden nahm den Wink Des Leiters war und überlegte kurz, ob er so freundlich sein sollte die anderen zu Fragen ob diese mitkommen wollen, entschied sich jedoch dagegen. Er nickte kurz zu sich selbst, schritt durch die Tür und schloss diese dann einen kurzen Moment knarrend. Er drehte sich nun um und sah direkt auf die Sessellehne des Leiters. Er machte ein paar Schritte und blieb zwischen den Stühlen die vor seinem Schreibtisch standen stehen und fing an zu sprechen.
"Guten Tag, Sir. Mein Name ist Jaden Suzuki. Mein Trainer hat mir gesagt ich solle zu Ihnen kommen ?"
sprach er in möglichst höflichem Ton um sich gleich darauf auf die Zunge zu beißen, da er von einem Freund erfahren hatte, das der Leiter Schleimer hasste. Jaden konnte es einfach nicht lassen. Er war immer höflich zu Personen die über Ihnen standen... Je höher desto freundlicher und zu seinem jetzt vielleicht kommenden Unglück...
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Ishiki
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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-02-22, 12:57

Ishiki verdrehte vor Jaden verborgen die Augen. Hatte er es doch gewusst, noch so ein Muttersöhnchen! Hatte seine Mutter etwa beschlossen ihn endlich mal die Muttermilch zu verwehren, worauf der Rekrut auf die Idee zu kommen, nun an Mutter Staats Brust zu saugen?! Tja, da hatte sich dieses Muttersöhnchen wohl auf übelster Weise verkalkuliert! Wenn er wenigstens einigermaßen tauglich war, konnte er ja die Latrinen des Ausbildungslagers reinigen! Das sein Ausbilder gesagt hatte er solle sich bei ihm melden, hieß noch lange nicht, dass er auch etwas taugte! Vielleicht konnte er auch einfach sein verweichlichtes Rumgeheul einfach nicht mehr ertragen!

Genervt zündete sich der Sonderbeauftragte und Leiter der Weltregierung eine neue Zigarette an. Worauf eine kleine Rauchfahne über die Lehne seines Sessels empor Stieg. „Hinsetzen und Fresse halten! Ich bin beschäftigt!“ Über Ishikis Gesicht huschte ein böses Grinsen, was nichts Gutes bedeuten konnte. Vielmehr war es wohl der Auftragt einer gnadenlosen Vernichtung, eines schwachen Geistes. Der Sonderbeauftragte musste zugeben, dass er schon große Lust gehabt hätte, Jadens Gehirn mit Hilfe seines Hakis einfach zu Brei zu verwandeln und ihn als schaumsabbernde Zielscheibe für erfolgversprechendere Rekruten zu nutzen! Das Zielschießen auf gefangene Piraten wurde doch auf die Dauer bestimmt langweilig. Da war einen Kameraden zu erschießen doch mal eine wirklich nette Abwechslung!
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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-02-22, 14:58

Jaden war ein wenig überrascht über die Unfreundlichkeit des Leiters. Er zeigte seine Missgunst jedoch in keinster Weise nach außen hin. Es hätte sowieso niemand sehen können. Über dem Sessel des Leiters, stiegen mittlerweile kleinere Rauchwolken auf. Als er "gebeten" wurde sich hinzusetzen und eine Weile ruhig zu sein, da der Leiter zu tun hat, sah Jaden nach rechts und setzte sich in den Sessel, der wie er dann merkte schon merklich durch gesessen war. Er sah sich während er nun da saß heimlich im Raum um, konzentrierte sich jedoch immer noch verschäft auf die Geräusche, die der Leiter tat. Er wollte ja nichts verpassen was gesagt oder gemacht wurde. Aus irgendeinem Grund spürte er etwas beunruhigendes dank seines Hakis, konnte es aber nicht zuordnen und verdrängte den Gedanken bzw. stillen Alarm so gut es ihm möglich war. Der Geruch der Zigarette erreichte ihn, war aber zu seiner Überraschung recht angenehm und nicht so beißend wie erwartet. Er atmete trotzdem flacher und sah nun auf die Rückseite des Sessels in dem höchstwahrscheinlich der Leiter saß...
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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-02-22, 16:27

Ishiki rauchte weiter schweigend seine Zigarette. Dabei stand ein finsteres, fast schon hämisches Grinsen in seinem Gesicht geschrieben. Sollte dieser Rekrut doch warten bis er tot umfiel! Der Sonderbeauftragte konnte warten. Deswegen rauchte er in Seelenruhe mittlerweile seine dritte Zigarette. ER war hier nicht der Bittsteller, sondern der jenige, welcher vieleicht etwas zu geben hatte. Was interessierte es ihm ob ein Ausbilder gemeint hatte, der Rekrut sollte sich beim Generalkommandanten melden. Er war hier und hatte Jaden empfangen, alles andere war seine Sache! Wenn er lieber noch weiter doof die wunderbar rauchige Luft in seinem Büro atmen wollte, dann würde ihn Ishiki nicht hindern. Doch auf ihn zu zugehen, würde er sicherlich nicht. Ein Agent musste sich auf die momentane Situation anpassen und Ethik sowie Moral war sowieso fehl am Platze! Also was kümmerte es den Sonderbeauftragten wenn der Rekrut nicht in der Lage war, sein Anliegen vorzubringen! Klar er hatte ihn den Befehl gegeben sich zu setzen und die Klappe zu halten, doch bei der Weltregierung ging es darum ab und zu Grenzen zu überschreiten und Befehle zu missachten um ans Ziel zu kommen! Wozu der Agent augenscheinlich nicht in der Lage war! Ishiki hingegen war sicherlich nicht an diese Position gelangt, wenn er dieses Spiel nicht perfekt beherrscht hätte. Körperliche Stärke war nicht immer wichtig. Es ging darum das Spiel aus Intrigen, Lügen, Geheimnissen und das gewisse Händchen seine Gegner aus dem Weg zu räumen!
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BeitragThema: Re: Büro des Leiters der G3   2012-02-22, 17:01

Jaden wurde nicht ungeduldig. Er kannte es warten zu müssen. Er würde stundenlang hier sitzen bleiben und war sich sicher das der Leiter irgendwann genervt sein würde. Doch er wollte es nicht das der Leiter verärgert ist und er wollte auch nicht ewig sitzen bleiben, auch wenn das kein Problem für ihn wäre.
"Befehle sind Folge zu leisten, ohne sie zu hinterfragen!..."
Dieser Gedanke kam ihm gerade, jedoch kurz darauf auch ein zweiter Gedanke.
"Moral und Ethik sind bedeutungslos!..."
Er war also in einem Zwiespalt gefangen. Sollte er nun etwas sagen oder nicht.
Der Rauch nahm zu und verdichtete sich so langsam im Raum. Jaden kam nach wohl möglich einer weiteren Zigarette zu dem Entschluss etwas zu sagen.
"Sir. Entschuldigen sie das ich sie unterbreche, aber ich wollte Fragen, wie es mit mir weitergehen wird ? ... Ich würde gerne im Außendienst tätig werden, wenn das möglich ist..."
Er hatte nun gesprochen und wartete ruhig auf eine Antwort...
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Büro des Leiters der G3

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