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 Marinehauptquartier in Shellstown

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AutorNachricht
Athon
Kopfgeldjäger
Athon

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BeitragThema: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1Di 20 Mai 2014 - 12:16
#159988

das Eingangsposting lautete :

Die Marinebasis von Shellstown ist eine der größten Basen der Blues- nicht umsonst bezeichnet man Shellstown auch als "Stadt der Marine". Auf dem Berg in der Mitte der Mitte der Insel gelegen, ist die aus zwei gewaltigen Türmen bestehende Basis schon von Weitem sichtbar und prägt das Bild der Insel deutlich. Die beiden Türme sind von einer massiven Festungsmauer umgeben- und im Schatten der Türme finden sich zwei L- förmige Kasernenbauten, die erst vor wenigen Jahren die zu klein gewordenen Türme der Hauptbasis ergänzen. Im Inneren der Basis findet sich zweckmäßig-einfache, aber durchaus gemütliche Einrichtung- solide Möbel, klare Linien und wenig Schnickschnack.

Im Hauptturm sind inzwischen größtenteils die Büros der Offiziere und Unteroffiziere der Basis untergebracht, sowie deren Schlafräume, nur in den unteren beiden Etagen finden sich noch Mannschaftsquartiere. Auch Nutzräume wie Kantine, Bibliothek und Freizeitraum finden sich im Höheren der beiden Türme, wohingegen der etwas kleinere Turm (der durch Über- und Durchgänge mit dem Hauptturm verbunden ist) das Arsenal sowie die Kerker- und Arrestzellen beinhaltet sowie Vorrats- und Lagerräume. Zur Verteidigung dienen Schießscharten und Schützenlöcher in den Haupttürmen, sowie zwei größere Geschützbatterien in den Türmen, sowie kleinere Batterien und ein Wehrgang auf der Festungsmauer. Die Standardbesatzung der Basis sind in Minimalbesatzung dreihundert Mann, dank des Neubaus sind allerdings im Kriegs- oder Krisenfall bis zu tausend Soldaten dort unterzubringen. Die gepflasterten Wege, die zum Exerzierplatz und zu den Eingängen der Türme führen, sind mit pflegeleichten Bäumen gesäumt- und eine beliebte "Disziplinarstrafe" ist das Fegen dieser Wege von herabgefallenen Blättern, so dass die Wege und der Platz meist recht sauber und ordentlich sind.
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AutorNachricht
Ol D. Eddy
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Ol D. Eddy

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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1Mo 6 März 2017 - 20:52
#208781

Eddy wusste garnicht, wann er eingeschlafen war. In der dunklen Zelle verlor er jegliches Zeitgefühl. Wie spät war es? War der Tag schon vorbei? Fragen, die sich Eddy nicht hätte beantworten können, ohne die Wärme der Sonne auf seiner Haut zu spühren. Er lag immer noch auf der Seite, die Augen offen, auch wenn es kaum einen Unterschied machte. Er lag still da, wollte sich nicht bewegen und spähte auf den Boden, wo er die Umrisse einer kleinen Maus sah, die nach etwas Essbarem suchte. Wie gerne würde er mit der Maus tauschen, er wäre dann bald in Freiheit. Langsam versuchte sich Eddy hinzusetzen, doch die Auswirkungen seines Abenteuers waren immer noch spührbar. Trotz der Schmerzen versuchte er aufzustehen und sich ein wenig die Beine zu vertreten. Die Maus war mitlerweile Verschwunden, sie hatte sich wohl erschrocken als Eddy sich hingesetzt hatte. Eddy versuchte sich trotz seiner Schmerzen zu strecken. Er durfte nicht einrosten während er sich erholte. Dann, wie aus dem nichts hörte er Schritte die langsam immer lauter wurden. War es Gwang, der ihm was zum essen bringen würde?
Jemand öffnete das Guckloch in Eddys Zelle und erhellte kurz den Raum. Das Licht blendete ihn, seine Augen hatten sich entwöhnt.
"Gefangener Ol D. Eddy, stellen sie sich an die Wand mit dem Rücken zur Tür!" Es war nicht Gwang, wortlos folgte er den Anweisungen des Werters. Anschließend steckte dieser den rostigen Schlüssel ins Schlüsselloch, öffnete die Zelle und warf ihm sein Essen hin wie einem Tier. Nachdem er die Tür wieder geschlossen hatte, drehte sich Eddy um und hörte wie die Schritte langsam immer leiser wurden. Er hob das hingeworfene Essen auf und versuchte mit seinem Tastsinn zu erraten, was es ist. Es fühlte sich an wie altes Brot und nach einem Bissen hatte Eddy die Gewissheit. Ein kleines Stück warf er in die Mitte des Raumes, die kleine hungrige Maus würde bestimmt wieder kommen und erneut in dem Raum nach Essen suchen. Er hatte immerhin eine Mahlzeit umsonst bekommen. Beim Essen grübelte Eddy darüber nach, wie er aus der Zelle ausbrechen könnte. Er könnte sich tot stellen, den Werter bei der Essensausgabe überrumpeln oder er könnte seine Strafe absitzen, doch wie lange müsste er noch warten? Eine Frage, die bestimmt im laufe der nächsten Tage geklärt werden würden.
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Ol D. Eddy
Pirat
Ol D. Eddy

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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1Di 7 März 2017 - 18:29
#208823

Die Stunden vergingen und Eddy wurde langweilig. Er sollte in der Zelle über seine Taten nachdenken, doch alles an was er denken konnte waren die Abenteuer, die er hätte erleben können wenn er nicht eingesperrt worden wäre. Er brauchte etwas um seinen Durst zu stillen, das Wasser, welches er zu seiner Mahlzeit bekam, war nicht genug. Er brauchte Hochprozentiges. Gwangs Fläschchen mit medizinischem Alkohol, wollte er sich für später aufheben und der Geschmack war mehr als nur ekelhaft. Er brauchte jemanden zum Reden, bevorzugt Gwang aber wenn es jemnd anderes wäre, würde er nicht nein sagen. Die kleine Maus, die er eigentlich füttern wollte war nicht wieder gekommen. Wahrscheinlich wurde sie von einer Mausefalle oder einer streunenden Katze geschnappt. Eddy hatte eigentlich vor, sie mit auf seine Reise zu nehmen. In seiner Naivität glaubte er daran, dass die Maus auch gerne die weite Welt sehen wollen würde. Eddys Plan war wie immer simpel und einfach gestrickt, ohne wieder auf die Konsequenzen zu achten die folgen könnten. Er rappelte sich langsam auf, die Schmerzen wurden langsam weniger, und ging zu der Tür seiner Zelle. Er fing an an die Tür zu hämmern, denn irgendjemand müsste das Geklopfe hören. Leise sang er das Lied über Binks Sake und als er fertig gesungen hatte entschloss er seinen Plan ein wenig zu modifizieren. Das Klopfen alleine war zu wenig. Zu dem permanenten Klopfen folgte das laute Rufen. "Sake! Sake! Sake! ..." Erst asynchron und dann folgte das Klopfen rhytmisch nach jedem Ausruf. Er würde erst aufhören, wenn jemand zu seiner Zelle kommen würde und hoffentlich seine Bitte erhören würde um ihn zum Schweigen zu bringen.
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Gwangjong
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Gwangjong

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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1Mi 8 März 2017 - 18:06
#208872

[Kommt von: Shellstown Innenstadt ]

Lange lag er mit seinen Gedanken wach. Schaffte es kaum, von dem angebotenen Essen etwas runterzuwürgen- nicht nur, weil Schlucken unglaublich schmerzte. Er blieb unter sich, bis ihn die Basis abholen ließ. Ihn dorthin verlegte, wo er eigentlich im Lazarett auf seine Genesung warten sollte. Erneut war er allein. Er war kein "kritischer" Patient- drohte nicht, im nächsten Moment wegzusterben. Also ließ man ihn mit seinen Gedanken allein- und diese Gedanken drehten sich erneut um Eddy. Darum, wie er seinen besten Freund verraten hatte. Wie er ihm aus falschem Stolz den Dolch quasi in den Rücken gestoßen hatte- und er dachte an den Anflug von Befriedigung, den er gefühlt hatte, als er Eddy in den Kerker gesperrt hatte- fast so, als wäre er wirklich der Meinung gewesen dass Eddy es verdienen würde, dort unten zu schmoren. Aber war das nicht ein Unrecht, das er wieder gutmachen konnte? Er wusste wo der Schlüssel zu den Zellen zu finden war. Er konnte seinen Fehler wieder gutmachen. Es würde ihn vermutlich den Kopf kosten.

Aber damit wäre die Bestie ebenso besiegt. Der Zorn in seinem Inneren wäre ausgelöscht- entgültig. Keine Sorge mehr, er könnte die Kontrolle verlieren. Keine Furcht mehr vor sich selbst. Keine Alpträume mehr. War das wirklich so schlecht? Würde überhaupt jemand davon Nachteile zurückbehalten? Seine Familie wusste nicht einmal ob es ihn noch gab- und Eddy würde seine Freiheit für diesen kleinen Preis zurückerlangen. War es schon entschieden? Würde Gwangjong sein Leben wegwerfen, um Eddys Leben zu retten? Vermutlich. Er würde bis zum Abend warten müssen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem es in der Basis leise genug wäre, dass er eine Chance hatte. Bis dahin würde er sich ausruhen müssen. Würde er die wenige Kraft, die er hatte, sammeln müssen um heute Abend zu überleben. Lange genug, dass er Eddy retten konnte. Aber er hatte dafür schon genau das Richtige. Hatte sich schon besorgt, was er brauchen würde. Mit einem grimmigen Grinsen verbarg er es in der Hand. Die Zeit verging nur noch minutenweise- ungeduldig wartete er, bis sich alles beruhigt hatte. Bis die Lampen gelöscht worden waren. Dann schälte er sich aus seiner Decke- und nutzte seine Wundermethode. Mit zwei kurzen Stichen setzte er sich nacheinander zwei Ampullen. Wildnil. Genug, um jeden Schmerz aus seinem Körper zu jagend. Adrenalin, damit das Opiat ihn nicht zur Bewusstlosigkeit trieb. Er war für alles bereit- nicht einmal mehr in der Lage Schmerz zu empfinden wenn er sich darauf konzentrierte. Und mit einem Hochgefühl, dass sein Herz rasen ließ. Er erhob sich. Bekam nur am Rande mit, wie seine Nähte zogen- kein Schmerz. Nur Feststellung. Schlüpfte in die nagelneuen Stiefel- die Alten waren vom Blut ruiniert gewesen- und die neue Hose. Das Hemd zog er sich nur offen über- fand er doch keine Möglichkeit, es allein zu schließen, ohne dass seine Wunde Blut über den Boden suppen ließ. Und dann brach er auf. Humpelte mehr als dass er schlich. Dass er es ohne entdeckt zu werden bis zur Kantine schaffte war mehr ein Wunder als Talent.

Und dann hörte er Stimmen. Er wich aus. Stürzte einfach durch die nächste Tür, die er fand- fühlte das Reissen der Fäden an seinem Fleisch. Wie sein Blut über den Boden siffte wie eine Welle über den Strand. Mit klopfendem Herzen blieb er sitzen. Wartete, bis die Soldaten laut schwatzend vorbei waren, ehe er es wagte, sich am Regal hochzuziehen. Und er stockte. Etwas hatte geklirrt. Er drehte sich um. Sah sich nach dem Objekt um, dass er angestoßen hatte. Und grinste. Eine Flasche billiger Wein- wohl zum Kochen gedacht. Und alles andere als ein guter Tropfen. Aber er würde wohl reichen. Es war sowieso das Letzte, was er trinken würde. Er nahm ihn mit. Schlich weiter auf den Keller zu, eine Spur aus roten Tropfen hinterlassend. Leise hustete er. Fühlte den Geschmack von Eisen im Mund. Blickte auf seine Hand, nachdem er sie vom Mund genommen hatte. Blut. Er hustete Blut. War es wichtig? Nein. Störend. Mehr nicht. Er ging weiter. Jetzt kam der schwere Teil. Nur mit Mühe schaffte er es, sich in den Wachraum vor den Zellen zu schleichen. Sich den Schlüssel von der Wand zu nehmen, ohne dass jemand Verdacht schöpfte- das Hemd war inzwischen auch schon durchgeblutet, und wurde nur mit einer Hand zusammengehalten. Hätte irgendwer genauer hingesehen- er wäre aufgeflogen. Er hatte nur noch wenige Meter vor sich. Und die Welt verschwamm vor seinen Augen. Die Treppe torkelte er mehr hinab, als dass er sie wirklich lief. Um ihn herum verschwamm alles. Drehte sich. Er konnte jetzt nicht scheitern. Mit zusammen gebissenen Zähnen kämpfte er sich weiter, Meter um Meter, den Schlüssel in einer Hand, die Weinflasche in der Anderen. Er konnte die Zellentür schon sehen. Die nach Sake verlangende Stimme schon hören. Gleich war es soweit.

Und dann brach er in die Knie. Fühlte, wie seine Kraft erschöpft war. Die Flasche glitt ihm aus der Hand. Rollte mit einem laut vernehmbaren Geräusch gegen die Tür. Er würde es nicht schaffen. Also nahm er alle Kraft zusammen, die in diesem halb toten Körper noch lag- und warf den Schlüssel in Richtung des halb offenen Gucklochs der Zelle. Er bekam nicht mehr mit, ob er getroffen hatte.

Um ihn herum wurde es schwarz.

Und dann tauchte vor ihm ein helles Licht auf. Ein warmes, freundliches Licht, dass ihn zu sich rief. Dass ihm förmlich zurief, dass er darauf zugehen sollte...
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Ol D. Eddy
Pirat
Ol D. Eddy

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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1Mi 8 März 2017 - 19:06
#208882

Eddy unterbrach sein Rufen. Er hörte eine Flasche rollen die gegen seine Tür flog und etwas was sich anhörte wie ein Schlüssel, der in seine Zelle geflogen war. Er ging sofort auf die Knie und suchte nach dem Schlüssel. Er tastete sich am Boden entlang, an dem Stückchen Brot vorbei und fand den Schlüssen vor seinem Bett. Er stand langsam mit dem Schlüssel in der Hand auf. War es Gwang? Oder eine Falle um einen Grund zu haben ihn zu töten? Vorsichtig ging Eddy auf die Tür zu und führte langsam den Schlüssel ins Schlüsselloch ein. Er drehte den Schlüssel vorsichtig, damit das Schloss keinen Laut von sich geben könnte. Langsam öffnete Eddy die Tür, das Kerzenlich blendete ihn und er konnte nur Schemen erkennen. Er sah zunächst die Flasche und als seine Augen sich an die Helligkeit gewöhnt hatten erkannte er die Schemen einer liegenden Person. Er erkannte Gwang, riss die Tür weit auf und rannte zu ihm. Er sah, das Gwang schwer verletzt war, doch woher hatte er die Verletzungen?
"Oi, oi, Gwang, mach die Augen auf, was ist mit dir passiert?"  Fragte er ihn panisch. Er bekam keine antwort. Gwang brauchte einen Arzt und er hatte die Möglichkeit in die Freiheit zu entkommen ohne dass jemandem auffallen würde. Eddy konnte seinen Freund nicht liegen lassen, er musste das Richtige tun, oder sein Freund würde sterben. Er drehte sich um und schaute auf die Weinflasche, doch jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt um zu trinken. Er war selbst verletzt, doch in dem Augenblick war es egal. Er mobilisierte all seine Kräfte und hob Gwang hoch. In seinen Armen wirkte Gwang wie ein Sandsack, der sich nicht bewegte, jedoch atmete. Eddys Schmerzen wurden immer stärker, vor allem in seiner linken Schulter. Er durfte sie noch nicht richtig belasten, doch er wusste es nicht. Kurze gequählte seufzer entflohen ihm, doch jetzt war nicht die Zeit zum weinen, jetzt hing alles an ihm. Die Augen schlossen sich wieder um einen Moment zur Ruhe zu kommen. Wieder spührte er eine Hand auf seiner Schulter, ein Zeichen das er bereit war das Richtige zu tun. Er ging langsam die Treppe hoch und wurde immer schneller. Den Schmerz ausgeblendet, wie eine Bestie die um ihr Leben kämpfte, wie im Blutrausch. Die Anstrengung war zu viel für seinen Körper, vor Anstrengung spuckte er ein wenig Blut. "Oi, Gwang mach die Augen auf, sag was" keuchte er auf dem weg nach oben. Oben angekommen trat er die Tür auf und schaute umher. Niemand zu sehen, er musste auf sich aufmerksam machen. Er legte Gwang vorsichtig ab, er schien nur halb bei Bewusstsein zu sein.
"Tut mir Leid mein Freund ich muss es tun, nur noch diese eine dumme Tat." Er holte tief Luft und rannte los, wo war das Lazarett? Er stolperte leicht, doch viel nicht hin. Gwangs Blut lief über seine Arme, da in der Ferne brannte Licht, da muss er hin, da müsste ein Arzt sein. Erneut brannten seine innerlichen Wunden, seine Knochen, seine Muskeln es war fast unerträglich. Auf dem Boden sah er kleine Blutspritzer, hier kam Gwang bestimmt her, hier ist er richtig. Die Tür war leicht angelehnt im Lauf streckte Eddy  sein Bein. Die Tür knallte gegen Wand.
"Oi, oi, oi, ich brauche einen Arzt! Oi! Schnell ich habe einen verwundeten Marinesoldaten! keuchte Eddy. Er legte ihn mit letzter Kraft auf einen Tisch. "Verdammt, ich brauche einen Arzt!" brüllte er erneut. Aus dem nichts tauchten Personen auf, die auf ihn wirkten als hätten Ahnung von dem was sie tun. Es wurde nicht großartig diskutiert wer er war, oder wie er rein kam. Gwang musste sofort behandelt werden. Eine der Personen stieß Eddy zur Seite. Eddy konnte nichts mehr tun, als warten, doch Zeit war etwas was er nicht hatte. Er konnte nicht gehen ohne aufwiedersehen zu sagen. Er griff nach einem der umherligenden Zettel und schrieb mit dem noch frischen Blut:
"Wir sehen uns wieder Bruder.
E."
Er drehte sich dann um, er musste hier weg, bevor es jemandem auffallen würde, dass er aus der Zelle raus ist. Er schlich langsam aus dem Lazarett und schaute umher, immer noch war es still und keiner zu sehen. Eddy schlich so gut er konnte zum Tor, das nicht weit weg war vom Lazarett. Soldaten patroullierten und achteten, dass niemand unbemerkt rein oder raus könnte. Eddy hatte eine Idee, er war voller Blut und wollte diese Chance nutzen. Er humpelte auf die Soldaten zu und lies sich Fallen
"Der Gefangene, er sorgt für unruhen. Er hat mich überwältigt und hat eine Geisel. Keuchte er gespielt. Schnell lauft hin ich komme klar." Einer der Soldaten rannte zum Verließ, der andere ins Lazarett um Hilfe zu holen. Eddy nutzte die Chance stand auf und rannte aus dem Tor, er war frei. Gwang hatte ihm geholfen, das würde er ihm nie vergessen. Eddy wurde immer schwächer, er hatte sein Limit erreicht, sein Körper konnte nicht mehr er war erschöpft. Mit letzter Kraft ging er in eine der Seitengassen und stürzte zu Boden. Er drehte sich auf seinen Rücken und schnappte nach Luft, er hatte die Freiheit vermisst.

TBC: Shellstown Innenstadtbereich


Zuletzt von Ol D. Eddy am Mi 8 März 2017 - 20:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gwangjong
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Gwangjong

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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1Mi 8 März 2017 - 20:08
#208885

Langsam trat Gwangjong auf das helle Licht zu. Ließ sich von seiner Wärme umarmen. Wie ein Film zog sein Leben an ihm vorbei. Er lächelte. Suchte sich eine Erinnerung aus, die er besonders genoss. Streckte die Hand aus, um sie sich näher zu betrachten.

Gwang war wieder Zwölf. Spielte mit Lae am Fluss- eigentlich durften sie hier nicht hin, fand ihre Mutter es doch zu gefährlich, sie ohne Aufsicht hier spielen zu lassen. Es war ihnen schon immer egal gewesen. Und so tollten die fünfjährige Lae und Gwangjong durch das hohe Gras, erschreckten Sumpfbüffel, die mit lauten Muhen jedes Mal die Flucht ergriffen- auch wenn sie sicherlich eine gute halbe Tonne schwerer als sie waren. Sie hatten ihren Spaß. Diese gemeinsamen Ausflüge waren häufig für sie der einzige Ausweg aus einer Welt der Pflichten und Konventionen- auch wenn sie jedes Mal danach eine Menge Ärger bekamen. Gwangjong vermisste Lae. Was wohl aus ihr geworden war? Sie musste jetzt zur Frau herangereift sein- ob sie immer noch so schön war wie an dem Tag, als er Mary Joa verlassen hatte? Ob sie einen der Adligen geheiratet hatte? Vermutlich- politische Ehen waren für die Adligen von großer Bedeutung, und sie war schon vor einigen Jahren ins Heiratsalter gekommen. Ein wenig schmerzte es, dass er sie nicht wiedersehen würde. Ob sie überhaupt erfahren würde, dass er tot war? Vermutlich nicht. Vermutlich war er für sie schon viel zu lange tot. Es war auch eigentlich egal- er würde sie niemals auf Mary Joa besuchen können. Nicht, solange sein Name besudelt war. Gewesen war? Immer noch dachte er so, als ob er noch alle Zeit der Welt hatte. Nein. Er fühlte tief durch den Schleier der Leichtigkeit wie das Leben in großen Pfützen aus ihm heraussickerte. Ging weiter durch die Erinnerungen. Eine neue Erinnerung. Er war bei den Mönchen. Bekam gerade seine erste Lektion im Kampf mit dem Guandao- und dabei furchtbar aufs Maul. Immer wieder traf ihn die stumpfe Übungswaffe schmerzhaft- aber immer wieder biss er doch die Zähne zusammen und machte weiter. Immer wieder. Und schließlich hatte er Erfolg. Zwar traf die schwere Waffe des Lehrmeisters ihn trotzdem mit harter Wucht- aber er ging in den Schlag hinein. Riskierte mehr Schmerz- und landete selbst einen Treffer. Und sein Lehrer lächelte. Lobte seinen Einsatz- und riss ihn mit einer einzigen schnellen Bewegung von den Beinen. Zeigte ihm, dass er keinen Grund hatte, überheblich zu werden. Eine wichtige Lektion. Das Leben zog weiter an ihm vorbei- und eine Szene blieb an seinem inneren Auge wieder hängen. Er betrat die Marinebasis auf Marineford. Er wusste noch, er war damals frisch zum Verbannten geworden. Er war voller Zorn gewesen. Voller Furcht. Voller Trauer und Scham. Und doch hatte er sich dort zuhause gefühlt. Hatte er in seinem Leben auf einmal etwas gefühlt, was ihm bis Dato gefehlt hatte. Sinn. Eine Aufgabe. Und wann hatte er diese aus den Augen verloren? Hatte er sie etwa schon erfüllt?

Nein.

Er musste kämpfen.

Langsam lichtete sich der Nebel um seinen Kopf. Hörte er die Stimmen um ihn herum. Und er hörte eine Stimme in seinem Kopf.

Wer aufgibt, wird nie Sieger, und ein Sieger gibt nie auf.

Sein Vater. Wäre er etwa stolz darauf, wenn sein Sohn hier verrecken würde? Wäre er auf einen toten Sohn, der nichts erreicht hatte, stolz? Nein. Wieder kam ihm die rothaarige Soldatin in den Kopf. Sie war elegant gewesen- aber er hatte ihr angesehen, dass sie wohl mit einer Klinge, wie er sie führte, gnadenlos überfordert wäre. Hatte sie aufgegeben? Nein. Er hatte gesehen, wie sie die kurze Klinge geführt hatte. Wie sie mit sich selbst und dem Dolch getanzt hatte. Würde Eddy aufgeben? Seinen Traum einfach wegwerfen? Nein. Würde Gwangjong aufgeben? Seine Hoffnung wegwerfen?

Nein.

Würde er nicht.

Er schlug die Augen auf. Zum zweiten Mal an diesem Tag blutüberströmt. Im Gegensatz zum letzten Mal war er dieses Mal allerdings klug genug, liegen zu bleiben. Er hatte genug Probleme. Und dass die Naht noch einmal aufrisse, lag nicht in seinem Interesse. Und mit einem schmerzhaften Husten stellte er fest, dass auch seine Lunge dringend Zeit zu Heilen brauchte- auch wenn sie jetzt zum zweiten Mal geflickt worden war, wie er vermutete. Dieses Mal hatte er eine Hose an- und über diesen Umstand war er einigermaßen erstaunt und erfreut. Er drehte sich etwas. Fühlte in seiner Tasche ein Rascheln. Kramte nach dem Zettel. Und mit einem Grinsen laß er ihn.  "Verlass dich drauf, Bruder. " Dann schloss er die Augen. Er brauchte Ruhe. Und er hatte nun weniger, um dass er sich sorgen machen musste- Eddy würde es geschafft haben. Mit leisem Wehmut dachte er an die Flasche im Keller. Ein Tropfen wäre jetzt genau das Richtige- auch wenn er im Dienst war. Vielleicht sollte er sich einfach selbst eine Flasche verschreiben...?

Und er würde sich auf die Suche nach der Rothaarigen machen. Er wusste nicht, warum sie in seinem Geist spukte- aber er würde es herausfinden. Hier auf der Basis war es schwer, jemanden zu finden, der an seine Technik, an sein Können herankam- und sie war dem schon recht Nahe gekommen, etwas weniger geschliffen, wohl auch etwas weniger erfahren- aber in der Theorie durchaus ansehnlich und auch durchaus effektiv. Nur an der Kraft würden sie arbeiten müssen...
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Nya
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Nya

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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1Do 9 März 2017 - 20:35
#208974

(CF :Shellstown Innenstadtbereich )

Nya war bei weitem nicht die letzte die die Marinebasis, ihr Zuhause betrat. Für ausstehende  mag es wie ein heilloses durcheinander wirken, doch das war es nicht. Jeder wusste wo er hinmusste, wo er sich zu melden hatte. Die Gefreitin fragte sich was los war. Die Stimmung war ernst und irgendwie gedrückt. Die Tore wurden geschlossen, obwohl noch nicht alle zurück waren. Das würde ein Aufwand werden, hier reinzukommen. Man hatte halt nicht ewig Zeit. Sie erinnerte sich an die erste Übung dieser Art sie war zu spät und musste stundenlang nachweisen, dass sie hierher gehörte. Wann war das so nachlässig geworden?

Hier und da drangen Gesprächsfetzen in ihr Ohr.  Ein Ausbruch. Ein schwer verletzter Soldat.  Aber sie hörte nichts genaues. Nichts, das eindeutig und stichhaltig war. Sie ging auf den ihrer Einheit zugewiesen Platz. Waren hier schon immer so viele Soldaten? Immer mehr stimmen, wie ein Bienenscharm der zum Angriff bereit war, so nervig war das Brummen der Menge.  Irgendein Rekrut wurde zusammengefaltet, weil er seine Einheit nicht kannte. Es wäre das so schwer. Nya und ihre Einheit warteten darauf, dass man zu ihnen kam und die Anwesenheit überprüfte. Insgesamt hoffte sie, dass es schnell ging. Training hatte sie schon abgeschrieben, eher befürchtete sie noch eine dritte Schicht zu machen.

Dann endlich, nach gefühlten Stunden, welche real nur ca 20 Minuten entsprachen wurden die Anwesenheit geprüft. Drei Leute ihrer Einheit fehlten. Oh was für ein Ärger. Was Nya jedoch schlimmer fand, dass der vermeitliche Verantwortliche ihrer Einheit nicht mal wusste wer fehlte. Also rief sie ihm zischend die Namen zu. Er würde es nie lernen. Und er kam sich gedemütigt vor von der kleinen Zicke. Ja er würde sich schon an ihr Rächen. Es wurden freiwillige gesucht die die Stadt durchsuchten. Gründe wurden nicht genannt. Noch nicht.

"Hab gehört, dass jemand allein in den schlimmen Vierteln war. Nein, oder? Das Wäre doch Selbstmord" Weitere Gesprächsfetzen drangen über den weiten Platz. wisst ihr der Gefangene wurde von -Ein verdammt hohes quietschen.Nya hielt sich die Hand vor die Ohren. Ah alles klar, der Hauptgefreite mit der Maske hatte den Eindringling also dingfest gemacht. Zumindest wenn man diesen quietschenden Groupies glauben konnte. Die die ihm so gern beim Training zusahen. Was auch immer daran interesassant sein soll. Vielleicht war sie auch einfach zu dumm um das zu verstehen. Sie fand es lächerlich. Ausserdem wirkte er so arrogant. Aber darüber würde sie sich jetzt nicht aufregen. Sie schüttelte diesen Gedanken ab, denn sie wusste darüber könnte sie sich stundenlang aufregen und ihr war nicht klar warum eigentlich.

Nachdem endlich alle überprüft wurden , bestätigte man nur kurz den Ausbruch des Gefangenen. Mehr nicht. Ausgewählte Soldaten durfte sich nun an der Suche beteiligen.

Nyala war zu ihrem Glück nicht dabei. Sie sollten schlafen gehen die Dienstpläne würden geändert werden. Also musste sie dringend etwas schlaf finden. Aber zuvor was essen. Also auf in die Kantine.  Dort angekommen holte sie sich etwas Obst und nahm wie gewohnt in der hintersten Ecke Platz. Was ein verrückter Tag. Sie dachte noch etwas an ihre Begegnung mit dem Weißhaarigen nach. Er hatte sicher Dreck am Stecken und irgendwie hatte sie das Gefühl etwas falsches getan zu haben, ihn einfach so ziehen zu lassen. Ohne zu essen schlief sie auf ihre Arme gestützt ein. Sie hatte nicht gemerkt wie der Tag sie geschlaucht hatte.


Zuletzt von Nya am Sa 11 März 2017 - 12:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1Sa 11 März 2017 - 9:54
#209031

Stunden vergingen. So schnell, dass er sie kaum mitbekam. Er war in seinen Gedanken versunken- darin, was er getan hatte, wo seine Fehler lagen. Warum er hier lag. Und er wusste es eigentlich ziemlich genau. Er hatte Vorschriften verletzt. Und er hatte sich alleine mit einem Feind angelegt den er nicht zu Besiegen in der Lage gewesen war- unter keinen Umständen. Hatte er versucht, seine Schande durch einen heroischen Selbstmord wettzumachen? Hatte er sich auf diese Schiene wirklich retten wollen? Sein Kopf schmerzte inzwischen von den Gedanken, die in seinem Kopf rasten. Und sein Magen protestierte. Er hatte seit gestern nichts mehr gegessen. Mit einiger Mühe stemmte er sich hoch- diesmal vorsichtiger. Er wollte nicht noch einmal seine Nähte aufreissen. Unter Schmerzen stemmte er sich von der Liege- wünschte sich wieder den erholsamen Drogenrausch, den der halbzivile Mediziner ihm zugestanden hatte- hier sparte man am Schmerzmittel. Und seine eigenen Vorräte wollte er nicht antasten. Er hatte seine Kompetenzen schon genug überschritten. Und das würde wahrscheinlich ein Nachspiel haben. Leise wimmernd streifte er das Leibchen über, dass ihm der Stationsarzt dagelassen hatte- eigentlich, damit er nicht mit nacktem Oberkörper zum Pinkel musste. Gleichzeitig hatte er ihm durch die Blume vom Pinkeln abgeraten. Aber auch dieses Mal merkte Gwangjong so, wie wenig die Ratschläge von Medizinern manchmal umsetzbar waren. Er würde irgendwann pinkeln müssen. Und er würde jetzt etwas essen gehen müssen. Auch wenn es für seine Genesung wohl eher hinderlich war. Also humpelte er zur Tür. Verschnaufte einen kurzen, schmerzerfüllten Moment.

Der Weg in die Kantine war ein Weg des endlosen Schmerzes. Bei jedem Schritt zogen die Nähte. Fühlte er, wie seine Lunge brannte, durch die Anstrengungen des letzten Tages bis an den Rand der Unumkehrbarkeit beschädigt. Er musste sich viel zu oft irgendwo anlehnen, viel zu oft seiner Lunge einen kurzen Schnapper nach Luft gönnen, bis er endlich die Kantine erreicht hatte, sich schwer auf eine der Bänke nahe des Einganges fallen ließ, schwer atmend, sichtlich gequält, mit einer Lunge die brannte als wäre sie mit Feuer gefüllt- was wohl die angenehmere Erklärung gewesen wäre. Das Unangenehmere wäre es, wenn sie sich wieder mti Blut gefüllt hätte. Einen Moment schloss er die Augen. Wartete er, bis die Schleier vor seinen Augen wieder sich gebesser hatten. Bis er wieder geradeaus schauen konnte. Es war ein dummer Plan gewesen, hier her zu kommen. Wieder ein Produkt seiner Arroganz.

Und ihm war noch dazu schlecht vor Schmerzen.

Minutenlang saß er da. Vertrieb jene, die zu ihm kamen, um ihn zu befragen mit leisen Knurrlauten- bis sie es endlich aufgegeben hatten. Bis sie endlich weggingen. Schließlich schaffte er es. Stand auf. Nahm sich einen Tasse Tee (der zwar weder grün, noch irgendwie trinkbar erschien, aber zumindest gegen den Durst half) sowie eine kleine Auswahl an Wurst- sowie einen großen, hässlichen Haufen von etwas, dass wohl Spinat darstellen sollte. Er hatte noch nie so toten Spinat gesehen. Mit Mühe zwängte er sich in eine Ecke, wo nichts los war. Wo offenbar nur ein weiterer Soldat seinen Platz gefunden hatte. Unter Schmerzen löffelte er seinen Spinat in sich hinein- widerlicher Fraß.

Dann ließ er den Löffel in die Schüssel fallen. Starrte auf die Gestalt neben sich. Seine Augen weiteten sich. Rote Haare. Zierliche Gestalt. Auffällige Waffen. War das Schicksal? Hatte er jene, die zu suchen er sich vorgenommen hatte durch Zufall einfach so gefunden? Er stellte die Schüssel weg- streckte die Hand aus, um sie zu wecken- und erstarrte mitten in der Bewegung. Nein. Sie wirkte Müde. Durfte er sie wirklich aufwecken?
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1Sa 11 März 2017 - 13:06
#209033

Ein leises klirren. Nyala zuckte kaum merklich zusammen, drehte sich zur Seite. Nein sie wollte noch nicht erwachen. Der Schlaf war erholsam, wenn auch die Position etwas unbequem war. Doch ein erneuter tiefer Schlaf wollte sich nicht mehr einstellen. Die Soldatin nahm immer mehr Geräusche war. Die Kantine hatte sich offensichtlich gefüllt. Leises gerede. Wann war sie eingeschlafen? Sie war froh, dass ihr Platz meist nicht besetzt wurde und somit kaum jemand mitbekam, dass sie hier schlief. Langsam öffnete sie ihre Augen, welche etwas brauchten um sich an das Licht zu gewöhnen. Sie setzte sich streckend auf und gähnte leise, wie um ihren Körper zu befehlen, dass er nun vollständig erwachen sollte. Noch bemerkte sie den Soldaten neben sich nicht.  Sie schaute sich um. Mist hatte sie wirklich hier geschlafen? Das war dumm. Jetzt erst wanderte ihr Blick neben sich. Instinktiv schreckte sie zurück und fiel dabei fast vom Stuhl.

Was zur Hölle?! Was starrte er sie an? Sie brauchte einige Sekunden um zu realisieren wer neben ihr war. Das war mal wieder typisch von allen möglichen Personen die sich hier hersetzen konnten musste es ausgerechnet er sein. Er hatte Glück, dass sie ihn versehentlich verletzt hatte. Gut, dass er sie nicht berührt hatte. Sie musterte ihn mit einem nun wütenden Blick. Er sah gar nicht gut aus. Sollte bestimmt nicht hier sein. " Genug gegafft?", pampte sie ihn auch gleich an und nahm noch mehr Abstand. Ihr war überhaupt nicht wohl in dieser Situation. "So wie ihr ausseht solltest ihr eher im Lazaret liegen als hier sein.", meinte sie kurz darauf kalt und abweisend. Sie wollte das er spürte wie wenig sie von ihm hielt. Eigentlich war dieses Verhalten überhaupt nicht fair von Nyala, war sie doch einfach nur durch andere und durch ihre eigenen Schlussfolgerungen beeinflusst wurden. Sie kannte diesen Soldaten gar nicht. Er war verletzt und sie sollte freundlicher zu ihm sein. Schuldgefühle machten sich in ihr breit, nicht das ihr Gesicht diese jedoch verraten würden.

Die Soldatin stand auf nahm ihren Apfel und biss rein. "Ich werde es bereuen. Eindeutig bereuen.", dachte sich Nyala. "Wenn ihr fertig mit essen seid bring ich euch zurück."sagte bemüht nicht so zu klingen als würde sie ihn umbringen wollen. Sie atmete tief aus und lehnte sich an die Wand. Schlechter konnte der Tag ja fast gar nicht starten.
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1Sa 11 März 2017 - 14:31
#209034

Ein Lächeln spielte um Gwangjongs Lippen. Sie hatte Feuer. Und diese Glut spiegelte sich ebenso in ihren Augen wie auch in ihrem Haar wider. Sie gefiel ihm- nicht so kriecherisch wie viele der anderen Soldaten hier. Nicht so sehr auf "DnV" fixiert. Und sie wirkte aus der Nähe noch attraktiver als auf Distanz. Auch wenn sie an ihren Manieren arbeiten könnte.  "Danke der Sorge, Gefreite. Von dort komme ich gerade. Es ist wohl nicht notwendig, weitere Zeit dort zu verbringen. Meine Verletzungen sind abgesehen von der punktierten Lunge, den Schussverletzungen und den gebrochenen Rippen nichts wirklich wildes, und ein gesunder Körper benötigt ausreichend Essen. Und danke, es wird auch nicht erforderlich sein mich an die Hand zu nehmen, ich komme zurecht." Er nahm seinen Löffel wieder auf. Begann, den widerlichen Spinat in sich hineinzustopfen. Versuchte nicht zu würgen. Eisenhaltige Speisen waren gut, um die Blutbildung zu unterstützen- und seine bleiche Hautfarbe zeigte deutlich wie nötig er neues Blut brauchte.  "Und danke, aber ich begutachte Soldaten die im Dienst schlafen so lange wie ich möchte. Immerhin ist dass hier kein Schlafsaal. Vielleicht bin ich es, der Euch in euer Schalfgemach begleiten sollte, damit ihr nicht im Stehen einschlaft`?" Gwang lächelte weiter. Bemerkte erst zu spät, wie man sein Angebot, sie ins "Bett" zu begleiten, falsch verstehen könnte. Aber jetzt war es zu spät, mehr zu tun als das Lächeln etwas ins Gequälte abgleiten zu lassen.
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1Sa 11 März 2017 - 15:10
#209036

Er machte sie mit seiner Art aggressiv, sehr aggressiv. Die Gefreitin hatte arg damit zu tun, ihn nicht einfach zu schlagen. Unabhängig davon, ob es weh tut oder nicht. In seinem Zustand würde es wohl weh tun. Sie wollte ihn gar nicht an die Hand nehmen, soweit kam es noch. Oh und sogleich spielte er die "Ich-bin-höher-gestellt-als du-Karte" aus, was nur ihr Bild bestätigte. Arrogantes Arsch. Sie musste sich beruhigen. Tief ein- und ausatmen. Er machte es ihr überhaupt nicht leicht auch nur etwas gutes an ihm zu finden. Und ihre ohnehin schon abweisende Haltung verbesserte diesen Umstand keineswegs.

Was erwartete er? Mitleid..? Da war er bei ihr definitiv falsch. Sollte er sich bei seinen Groupies ausheulen. Oh, ihr missversteht, dass war keinesweges Sorge, eher Nettigkeit. Aber wie mir scheint, habt ihr das nicht nötig."

Nya verengte die Augen zu schlitzen. Was war das denn bitte für eine miserable, schlechte Anmache. "Eure falsche Fürsorge könnt ihr euch sonst wo hinschmieren, Hauptgefreiter. Kümmert euch lieber um eure Angelegenheiten.", zischte die sichtlich wütend.

Sie ging ehe sie etwas tat was sie in jeden Fall bereuen würde. Sollte er sie doch anschwärzen, wenn es ihm Spaß macht. Sie ging zur Essenausgabe. Wie konnte man das essen so verkochen? Also ging sie wiedermal unerlaubt ihn die Küche und nahm sich etwas von dem Fleisch. Der Koch wusste bescheid, nahm es nur stillschweigend hin, wenngleich es ihm nicht gefiel. Sie brat das Steak an, nahm etwas von den bereits geschnittenen Kartoffeln und machte Bratkartoffeln. Tatsächlich beruhigte sie das etwas. Nach kurzer Zeit war sie fertig, servierte das essen und ging zurück in die Kantine, zurück zu diesem arroganten Hauptgefreiten, der immer noch versuchte das Essen herunterzuwürgen. Frech wie Nyala war zog sie es ihm weg und stellte ihm das frisch zubereitete Essen hin. Auch Eisenhaltig und nicht so verkocht.", sagte sie knapp. Warum tat sie das eigentlich...? Weil sie einfach dumm war, das musste es sein eine andere Erklärung konnte sie nicht finden. So würde sie sich niemals eingestehen, dass er ihr Leid tat. Und ein gewisses Interesse daran herauszufinden warum er so verletzt war, hatte sie auch.
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Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1Sa 11 März 2017 - 15:33
#209037

Offenbar hatte sich die Fürsorge ihm gegenüber nicht geändert- ebensowenig wie ihr respektloser Ton. Und offenbar machte sie sein Grinsen noch verstörter. Einen Moment glaubte er sie vertrieben zu haben- ehe sie mit einem Essen wiederkam, das besser aussah als alles, was er jemals hier hatte zu sehen bekommen. Er hob leicht eine Augenbraue. Flirtete sie mit ihm indem sie in fütterte? Das wäre zwar wenig verwunderlich- aber passte irgendwie nicht zu ihrer Attitüde. Er war misstrauisch. Und einen Moment glaubte er, dass sie ihn vergiften würde. Aber nein. Jeder hatte gesehen, wie sie mit dem Essen durch den Raum gegangen war (und mehr als Einer hatte daraufhin tuschelnd den Kopf zum Nebenmann gereckt- Gwangjong war es Recht. Sollten solche Gerüchte sich ruhig ausbreiten). "Habt Dank für dieses dann doch deutlich anziehender wirkende Essen. Ich denke, Ihr habt euch meinen Namen verdient. Ich bin Gwangjong So. Ich denke, wir haben uns eventuell auf dem falschen Fuß erwischt. Vielleicht sollten wir noch einmal von Vorne beginnen." Immer noch hielt er das Lächeln aufrecht- und musterte sie unauffällig. Was nur hat sie vor? Was plant dieses Mädchen? Eine Attitüde, dass ich das Gefühl habe sie würde mich gleich verprügeln, und nun bekocht sie mich? Was ist das für eine Frau? Und was hat sie vor? Langsam ließ er das stumpfe, zum Zerteilen von Speisen gedachte Messer zwischen den Fingern rotieren. Dann aber begann er zu essen- wenn er schon sterben musste, so würde er es zumindest mit vollem Magen tun. Und die Frau konnte kochen. Sie war offenbar nicht nur auf dem Feld der Ehre mit der Klinge gut. "Was verschafft mir die Ehre Ihrer Anwesenheit, Gefreite? Kann ich Ihnen behilflich sein? " rückte er nun doch mit der Frage heraus, die ihm auf der Seele brannte- musterte dabei ihr Gesicht nach Gefühlsregungen.
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Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1Sa 11 März 2017 - 16:20
#209040

Leider hatte sie nicht bedacht, dass sie dabei beobachtet wird, wenn sie mit essen durch den Raum zu dem Hauptgefreiten ging. Na super, dass könnte ihr mitunter viele unangenehme, nervige und auch bedrohende Gespräche einbringen. Was solls ändern konnte sie es nun auch nicht mehr. Sie setzte sich ihm gegenüber. Er war misstrauisch. Etwas gefiel ihr dieser Umstand, wenn sie ehrlich zu sich war. Warum sie ihn was zu essen machte? Weil es ihm nichts bringt, wenn er was frisst was totgekocht wurde und weil es unverantwortlich ist jemanden nicht zu helfen, wenn auch nur minimal die Möglichkeit dazu bestand.

Immerhin wusste sie nun seinen Namen, dann wusste sie nun wie derjenige hieß den sie für ein arrogantes Arsch hielt. Sie stützte ihr Kinn auf Ihre Hände ab.  War das eine Art Friedensangebot? In der Tat verwirrte sie das etwas. "Nyala Herrian.",sagte sie knapp und erst wollte sie nicht mehr dazu sagen, hielt es dennoch in anbetracht seiner Bemühung nett zu sein etwas für unfair. "Womöglich haben wir das."Sie schloss ihre Augen als würde sie erneut einschlafen. "Ich denke nicht, dass es irgendetwas gibt, bei dem man mir aktuell helfen kann.",seufzte die Gefreitin. Sie öffnete ihre Augen wieder und sah ihm beim essen zu. Und genau genommen ward ihr es Gwangjong, der mich beim schlafen störte, wenn ich mich recht entsinne, also kann ich eure Frage nur zurückgeben. Nyala entspannte sich kaum merklich. Dennoch war ihr seine Anwesenheit nicht ganz geheuer.
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Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1Sa 11 März 2017 - 22:14
#209057

Gwangjong lächelte sie weiter an. "Ich habe Sie beobachtet, Gefreite Nyala Herrian. Schon länger." In Ordnung. Wenn er etwas hätte sagen können, dass möglichst seltsam und gruselig klang- er hatte es gefunden. Sein Kopf arbeitete. "Ich meine Ihre Fortschritte. Ihr Training. Und ich bin von Ihrer Kunstfertigkeit mit der Waffe sehr beeindruckt. Und deswegen hatte ich nach Ihnen gesucht." Klang es jetzt weniger creepy? Hatte er es besser gemacht? Ratlos aß er weiter an seinem Essen. Genoss es, endlich etwas ordentliches zwischen die Zähne zu bekommen. Und versuchte dabei die attraktive Rothaarige nicht anzusehen. In Ordnung. Wenn es einen Preis für den schlechtesten ersten Eindruck geben würde- er hätte ihn gewonnen. Wenn nicht: Jemand sollte ihn für Gwangjong definitiv erfinden. Einige Zeit versuchte er noch im Boden zu versinken. Es klappte nicht. Also wartete er auf eine Reaktion auf seine Worte- vermutete ein lautes Klatschen auf seine Wange.
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Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1Sa 11 März 2017 - 22:36
#209059

Die Rothaarige schaute den Hauptgefreitin entgeistert an.  Am liebsten würde sie ihm sein grinsen aus dem Gesicht wischen aber irgendwie befürchtete sie, dass er genau das  provozieren könnte. Also entschied sie sichfür die ihr am logischsten Variante und lachte lauthals los. Die andere wäre gewesen ihn zu schlagen, aber das würde sie vielleicht Konsequenzen haben die nicht absehen konnte. Seine Worte waren so albern. Glaubte er wirklich, dass er damit Eindruck auf sie machen würde? Sie hörte auf zu lachen und sah ihn ernst und kalt an. " Wenn ihr damit bezweckt mir Angst zu machen, dann glückwunsch. Ihr scheint nicht nur äußerst Arrogant zu sein, nein ein Stalker also auch." Wieder einmal fragte sie sich was sie der Welt getan um derart bestraft zu werden. " Ihr habt also nach mir gesucht..? Warum?" Warum fragte sie überhaupt danach ? Alles in ihr schrie danach zu gehen und ihn da einfach sitzen zu lassen. Das wäre wohl auch das klügste, aber könnte sie dann jeh wieder trainieren ohne sich beobachtet zu fühlen? Nein. Etwas bereute sie es ihm keine geklatscht zu haben. Aus Frust nahm sie seine Schüssel mit dem restlichen Spinat und aß es auf.
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1So 12 März 2017 - 9:53
#209078

Der Obergefreite seufzte. Das hatte so wohl keinen Sinn. Die junge Dame schien zwar interessiert, aber das Bild, dass er bei ihr hinterließ, wurde offenbar immer nur noch schlimmer, je weiter er sprach- und das war bei weitem nicht das Ziel. Wo war seine einstmals so vielgelobte Eloquenz hin? Warum stammelte er ihr so einen unglaublichen Blödfug vor die Brust? So würde das nichts. "Ich sehe Ihnen ihre Verstimmung deutlich an. Ich versichere Ihnen, es war nicht mein Interesse, ihr Missfallen zu erregen. Ich entschuldige mich dafür, und sollte nun das tun, was ich von Anfang an hätte tun sollen. Schweigen. " Er nahm seinen Teller wieder auf, einen Schluck des deutlich zu kurz gezogenen Tees, und verfiel in Schweigen, aß, trank, und gab keinen Laut mehr von sich. Ich sollte definitiv öfter mit Menschen sprechen. Ich habe offenbar die einfachsten Regeln der Gesprächskultur nicht mehr auf dem Schirm... Er schob den Teller wieder auf das Tablett. Drapierte den Rest seines schmutzigen Geschirrs so, dass er das Tablett mit einer Hand tragen konnte- machte sich offenbar bereit, wieder zurück zu gehn. "Gefreite. Es war mir eine Freude." Er salutierte noch einmal. Machte einen Schritt nach Vorne- und ließ das Tablett in einem brutalen Hustenanfall fallen. Hielt sich die Brust, während die Welt sich um ihn herum weiter drehte. Ein roter Sprühregen verteilte sich über den Boden- und ihm wurde langsam schwarz vor Augen. Zu viel Anstrengung. Trotzdem.
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1So 12 März 2017 - 10:21
#209079

So schnell gab er also auf. Irgendwie hatte Nya Spaß daran gefunden den Obergefreiten anzugiften. Sein Entschuldigungsversuch war fast schon süß. Seine erste kluge Entscheidung seitdem sie einander begegnet sind. Aber seine Ausführung war nicht ganz richtig, denn ihr Verhalten war ebenfalls angemessen, dessen war sie sich durchaus bewusst, legte sie es doch nicht gerade darauf an irgendwelche Unterhaltungen zu führen. Sie genoss die Ruhe sichtlich und war froh als er endlich gehen wollte. Sie stand ebenfalls auf und salutierte kurz, war jedoch nicht bereit noch etwas zu sagen. Es wäre zu spitz gewesen.

Gerade als sie sich wegdrehen wollte, hörte sie sein Tablett fallen. Erneut drehte sie sich um. Na super.Ohje, sicher das ihr allein zurecht kommt?", sie war zu ihm gegangen, denn umfallen sollte er nun nicht auch noch. "Sollte ich euch nicht lieber doch begleiten? Ihr solltet zurück zum Lazarett." Tragen würde sie ihn aber nicht. Sie legte dennoch eine Hand an seine Schulter und drückte ihn vorsichtig an die Wand, damit er nicht fiel.
Ihre vorher so abwesende Haltung war verschwunden. Jetzt machte sie sich einfach nur sorgen. Auch wenn ihr seine Art auf die nerven ging, sollte er nicht unnötig leiden.
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1So 12 März 2017 - 11:20
#209082

Gwangjong lachte. Ein blutgeschwängertes, hässliches, krächzendes Lachen, voller Zynismus und Auswurf. "Gefreite Herrian, Ihre Sorge ist unbegründet. Ich bin selbst Arzt, und durchaus in der Lage meinen Zustand selbst einzuschätzen. Das hier ist nur ein kurzer Schwächeanfall, und ich denke, nicht, dass es notwendig ist, sich um mich irgendwelche Sorgen zu machen. Danke der Nachfrage." Oh Hölle. Wie sehr wünschte er sich jetzt seine schwere Stangenwaffe, jene Stütze in seinem Leben, die dafür sorgte dass er nicht sein ganzes Gewicht auf diesen Puddingknien tragen musste. Aber jetzt auch noch vor ihr zusammen brechen? Dann hätte er die Gunst jener Rothaarigen, die er endlich gefunden hatte, entgültig verspielt. Nein. Er musste es selbst schaffen...Wuh duh ma huh tah duh fong kwong duh wai shung fluchte er leise. Drückte sich am Tisch hoch, hielt einen Augenblick inne, um zu verschnaufen. Er musste es schaffen. Er war immer noch ein Sohn der So- Dynastie, ein Adliger, ein ausgebildeter Kämpfer, ein Soldat, und er würde sich von multiplen inneren Blutungen ganz sicher nicht davon abhalten lassen, stolz wie ein Tiger aus dem Raum zu schreiten, ganz sicher nicht!

Elegant wie eine Ente legte er sich nur wenige Schritte weiter auf die Nase, als seine Knie nachgaben.

Shun-Shen duh gao-wahn...
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1So 12 März 2017 - 11:50
#209083

Wiedereinmal schaffte es Gwangjong sie mit seiner Arroganz und seiner Überheblichkeit davon zu überzeugen, dass ihre Einschätzung seinerseits stimmte.  Und scheinbar besaß er ein erhebliches Maß an Selbstüberschätzung. Sie seufzte, während er sie davon überzeugen wollte, dass es überhaupt nicht so schlimm war wie es aussah.  Also ließ sie ihn machen. Sollte er seine Lektion lernen und sie war sich sicher, dass er es früher oder später lernen würde. Es war vorauszusehen, dass er fallen würde, nur er schien das wohl gekonnt zu ignoieren.  Nya schaute sich in der Kantine um. Sie leerte sich langsam wieder auch sie müsste sich bald fertig machen, aber zuvor würde sie diesem Hauptgefreiten wohl dazu zwingen müssen sich helfen zu lassen.

Und da passierte das war unausweichlich war, er fiel. Ehe instinktiv lies die junge Soldatin weiche Bambuspflanzen, oder eher deren Blätter auf den Boden unter ihm wuchern bevor er endgültig aufschlug. Fluchte er etwa? Sie ging zu ihm, kniete sich leicht hin. " In diesem Tempo, ist der Herr Hauptgefreite ja noch in zwei Wochen hier und dann vermutlich noch dehydriert und verhungert. Wollt ihr es weiterhin schlimmer machen und euch vor allen blamieren? Dann bitte."Wie viel Stolz musste man haben um sich so idiotisch zu verhalten. "Wäre doch schade, wenn euch dann niemand mehr beim Training zusehen könnte." Nyala schmunzelte. Ihr Ton war sarkastisch. Wie konnte man nur so selbstzerstörerisch mit sich umgehen. "Ein dramatischer Abgang sieht doch anders aus. Neuer Versuch?"
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Gwangjong
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Gwangjong

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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1So 12 März 2017 - 12:26
#209084

Gwang blieb für den Moment einfach liegen. Ignorierte die Stimmen und das Gelächert um sich herum. Es war bequem. Weich. Perfekt für ein Nickerchen. Er wollte die Augen schließen. Einfach einschlafen. Einfach nicht mehr da sein- dem Drang in seinem Inneren nachgeben. Er hörte schon die Stimme der Engel, spöttisch und...
Moment.
Spöttische Engel?
Er schlug die Augen wieder auf. "Go tsao de... wo kommt das Gewächs her?" Mühsam rappelte er sich wieder auf. "Es gibt keine Probleme. Und ich habe Sie noch nie bei meinen Übungseinheiten gesehen." Oder? Es waren immer neue Rekruten zu seinen "Übungen" gekommen. War sie wirklich nicht dabei gewesen? "Es gibt keine Notwendigkeit mir zu helfen. Ich war schon schlimmer verletzt." Das war eine Lüge. Und keine Gute. "Aber wenn Sie darauf bestehen, dann helfen Sie mir eben!" Klang das so unabhängig wie er es wollte- als ob er IHR den Gefallen tat und nicht andersrum? Er wusste es nicht. Aber sie hatte Recht. So würde er hier nicht rauskommen. Nicht lebend. Mit Schrecken erinnerte er sich an die Treppen. Diese würde er alleine nie schaffen- nicht ohne die Hilfe von Seongsil. Er zögerte. "Danke."
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Nya
Marine - Mannschaftler
Nya

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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1So 12 März 2017 - 13:00
#209085

Wie zu erwarten konnte er sich weiterhin nicht eingestehen, dass er hilfe brauchte, also musste sie zwangsweise sein Spiel mitspielen. Als wäre es eine ausgesprochene Ehre ihm zu helfen. Es war ihre Pflicht eine notwendigkeit mehr nicht. Als er sich vollständig aufgerappelt hatte ließ Nyala den Bambus wieder verschwinden, seine vorherige Frage dabei völlig ignorierend.

Er glaubte doch nicht wirklich, dass Nya ihm beim Training zusah. Sie hatte lediglich das Pech sich die Schwärmereien ihrer Zimmergenossin anzuhören ob sie wollte oder nicht. Obwohl einmal hatte Nya ihm wohl doch zugesehen, wenn auch nur kurz und garantiert nicht derartig wie die anderen es taten.

Ich habs verstanden, ihr braucht keine Hilfe. Dann stempelt es eben als aufdringliches Verhalten meinerseits ab, mir egal. Alleine geht ihr aber nirgends hin." Sie sah ihn kurz finster an, hoffentlich würde er jetzt einfach Ruhe geben. Ihr behagte die ungewollte Aufmerksamkeit gar nicht. Sie wollte jetzt nur noch weg."Also los?"
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Gwangjong
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Gwangjong

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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1So 12 März 2017 - 14:23
#209091

Gwangjong unterdrückte ein leises Knurren. Er hasste es, Hilfe anzunehmen. Das war nicht nach Plan verlaufen- ganz und gar nicht nach Plan. Er hatte sie von sich überzeugen wollen. In diesem Zustand war er nur alles andere als überzeugend. War es Versagen gewesen? Hatte er sein Ziel verfehlt?

Nein.

Er hatte nun ihre Aufmerksamkeit. Jetzt musste er sie nur in die richtige Richtung bringen. Weg von seinen (sicherlich zahlreichen, wenn auch bedeutungslosen) Schwächen hin zu seinen Stärken. Er brauchte dringend Rückendeckung- und sie schien ideal. Wenn auch etwas aufmüpfig. Machte das sie besser oder schlechter geeignet?

Während sie ihn mehr trug als wirklich stützte, dachte er darüber nach, was er sagen konnte. Wie er sie doch noch von sich überzeugen könnte. Sein Charme würde an ihr abprallen wie ein kleinkalibriges Geschoss an gehärterter Panzerung eines ordentlichen Kriegsschiffes. Ehrlichkeit? Ehrlichkeit war nicht seine Stärke. Schöne Worten und ebenso schöne Gesten. Aber von sich geben was Sache ist? Schwach. Aber gut. Wenn es sein musste. Sie näherten sich der Treppe- und nach der Treppe würde er nicht in der Lage sein, viel zu sagen. Schmerzen vorraus.

Also hier. Unfeierlich.

"Gefreite. Warten Sie. Ich... muss ihnen etwas sagen..." Mit Mühe hielt er sich an der Wand aufrecht. Wollte sie aber immerhin ansehen wollen. "Der Grund, warum ich Sie beobachtet habe, ist dass ich jemanden suche. Jemanden, der mit mir... " Klang es wieder wie eine schlechte Anmache? Nein. Er kannte schlechte Anmachen. Die klangen anders. Benutzte er oft genug.
"Ich brauche jemanden der mich deckt." Nein! Wortwahl! "Der im Einsatz mir meinen Rücken sichert. Alleine fange ich mir Bolzen ein." Schmerzhaft wummerten die Wunden in seinem Rücken, so als würden sie darauf reagieren, angesprochen zu werden. "Und dafür brauche ich jemanden, auf den ich mich verlassen kann. Jemand, der mit mir auch über die Vorschriften hinweg arbeitet, wenn es sein muss. Und so jemand scheinen Sie zu sein, Gefreite Herrian. Und deshalb habe ich Sie gesucht. Um sie weiteren... Tests? Prüfungen? zu unterziehen ob Sie die Richtige sind. Nichts anderes. Ich kann zwar Ihre Attraktivität nicht leugnen. Aber in meinem Bett wären Sie absolut vergeudet." Gwangjong sah ihr jetzt direkt in die Augen. Wich ihr nicht länger aus. "Ich frage nicht nach einem Betthäschen. Ich brauche eine Partnerin." Warum rede ich mich heute um Kopf und Kragen...? "Eine Kampfpartnerin, die auf meinen Arsch aufpasst, wenn ich es nicht mehr "
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Nya
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1So 12 März 2017 - 14:59
#209095

Sie wollte nicht sprechen nur ihn schnell an einem sicheren Ort bringen wo er sich nicht gleich selbst umbrachte. Wieso war er eigentlich so schwer? Egal hilft ja nichts. Sie hatte sich das selber eingebrockt nun musste sie es auch ausbaden.  Ihre Gedanken schweiften ab. Wie konnte man sich eigentlich hier derart verletzen? Was hatte Gwangjong eigentlich angestellt. Sollte sie ihn fragen? Nein lieber nicht, nachher glaubte er noch sie hätte irgendein interesse an ihm.

Sie blieb stehen. Was wollte er denn nun wieder. Sie hatte ehrlich gesagt auch noch andere Aufgaben. Nya legte die Hand an Karamellschnütchen, wenn er jetzt etwas falsches sagte, dann würde sie ihn definitiv ohnmächtig schlagen. Was redete er da? Hatte er bereits Fieberträume?

Es dauerte etwas bis seine Worte und vorallem das was sie aussagen sollten bei ihr ankamen. Aber seine subtilen Aussagen über ihr Aussehen konnte er sich echt sparen, als würde ihr das irgendwie schmeicheln. Sie fragte sich ob das tatsächlich irgendwen umschmeicheln würde. Vermutlich. Es wirkte einfach nur erbärmlich. "Um das jetzt ein für alle mal klarzustellen in eurem Bett werde ich mich niemals befinden und auch nicht als euer Betthäschen oder sonstigen Fantasien die eurem Gedanken entspringen." Ihr Blick hielt dem seinem Stand."Ich bin eine denkbar schlechte Wahl und mal davon ab wird das so wie ihr euch das vorstellt nie funktionieren."Wollte Nyala das überhaupt, dauerhaft mit ihm zusammenarbeiten? Sie wusste es nicht. Was sie wusste, dass es ihr eine Menge ärger einbringen wird."Ich bin mir nicht sicher ob ich mich darauf einlassen sollte" , gab die Gefreitin zu. Weshalb auch lügen? " Ihr seid Einzelkämpfer, wenn ich mich nicht täusche und ihr liebt es im Vordergrund zu stehen. Ich hingegen kämpfe nur wenn es sein muss. Wie soll das zusammenpassen."

Nya musste sich einen Schritt entfernen, für den moment stand Gwangjong ja sicher. Und wenn nicht würde sie ihn schon auffangen. Sie zwang sich ihren Griff um ihren Dolch zu lösen. Tief ein und autatmen. "Wie kommt ihr auf mich? Es gibt hier sehr viele Soldaten die weitaus besser kämpfen als ich."
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Gwangjong
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1So 12 März 2017 - 15:49
#209096

Gwangjong atmete schwer durch. Das war irgendwie genau die Antwort, die er erwartet hatte. Und die er befürchtet hatte. Aber es ließ sich wohl nicht ändern- und vermutlich war es auch besser so. Sie hatte Recht- er neigte  zum Einzelgängertum. Dazu, sich schlecht mit Anderen anfreunden zu können. Schade war es trotzdem."Sie haben wohl Recht. Und ich denke auch nicht, dass wir die gleiche Vorstellung von "Kämpfen wenn es sein muss" haben. Aber ich denke wohl kaum, dass ich das ändern kann. Und Sie haben wohl auch Recht, dass ich bessere Soldaten hier auf der Basis finden kann. Haben Sie den Typen aus 234 mal gesehen? Spaltet mit dieser Axt vermutlich einen Mann ohne mit der Wimper zu zucken. Oder den langen Kerl aus 626. Schießt mit dem Gewehr ein Loch in eine Münze, die ich mit bloßem Auge nichtmal mehr erkenne. Bessere Kämpfer gibt es hier genug." Gwangjong atmete tief durch. Warum musste er sich eigentlich immer die schwierigen Menschen aussuchen? Hatte er von Eddy nicht genug gelernt?

Wo Eddy wohl war. Ob er entkommen war? Seine Wunden waren auch nicht harmlos gewesen. Und ein Schiff allein zu steuern war schon ohne Verletzungen nicht leicht. Er war noch nicht dazu gekommen, im Hafen nach dem Schiff zu suchen- und würde auch wohl nicht mehr dazu kommen, nicht in absehbarer Zeit. Aber er machte sich etwas Sorgen. Er würde später einen Rekruten schicken, nach dem Schiff zu sehen. Jetzt aber stand ein Kampf ihm vorraus, der es noch mehr in sich hatte als sein Abenteuer am Abend zuvor.

"Aber keiner dieser Soldaten hat einen Idioten, der versucht hat das Schattenviertel alleine zu säubern, in Richtung des Lazaretts gebracht. Keiner dieser Soldaten hat für jemanden gekocht, den er eigentlich nicht leiden kann. Und keiner dieser Soldaten hat das bewiesen, was ich brauche. Kämpfen kann ich selbst. Haben Sie die Gerüchte über den Zustand des Lagerhauses nicht gehört? Rot gestrichen. Tja. War wohl weniger tot als die Banditen es erwartet haben." Erneut suchte Hautgefreiter So den Blick der Gefreiten. "Ich brauche einen Soldaten an meiner Seite, dem ich so weit vertrauen kann, dass er mich nicht wegen Vorschriften oder weil sein Arsch in Gefahr ist verrät. Ich brauche jemanden mit einem guten Herz. Und Sie sind so jemand, Herrian. Sie sind zwar vermutlich nicht die beste Soldatin hier. Hun dan, vermutlich könnte ich ein Dutzend "bessere" Soldaten hier finden. Aber ich brauche keinen folgsamen Köter. Ich brauche jemanden... jemanden der mit mir... " Ihm fehlten Worte. Wie wollte er es nennen? Was würde ihn nicht wie einen Idioten dastehen lassen? "Ich brauche einen echten Partner. Jemanden mit einem guten Herz. Und so jemand sind Sie, Herrian. Definitiv. "
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1So 12 März 2017 - 17:11
#209102

Sicher kannte sie diese Typen die er ansprach, einen Mörder und einen Rüpel und Schwerenöter. Und er zählte längst nicht alle auf, aber das würde auch  ewig dauern.

Also doch. Irgendwie hatte sie es ja geahnt, dass es sich bei dem Hauptgefreiten Gwangjong So um denjenigen handelte der in den Schattenvierteln den Helden spielen musste. Innerlich hatte sie ja gehofft, dass dem nicht so ist, aber sein ganzes Auftreten sprach dafür. "Nichtsdestotrotz war es im Grunde genommen eine bescheuerte Aktion dort allein hinzugehen. Und ihr seid es nicht, der jetzt wieder regelmäßig in die Schattenviertel darf." Sie stockte und musste nachdenken. Es war jetzt nunmal passiert und er allein würde dafür die Verantwortung tragen müssen. Diesmal wich sie seinem Blick aus, entfernte sich weiter und sah aus dem Fenster. Irgendwo hatte er recht. Ihm das aber aufs Brot schmieren, nein. Sie beobachte ein paar vorbeiziehende Soldaten. Seine Einschätzung über sie schien ihr mehr als befremdlich. Sie dachte über seine Worte nach, etwas erstaunt, dass er sie wohl doch weitaus besser wählen konnte. Sie drehte sich um, sah ihn an und grinste. "Und was sind Eure Bedingungen? Euch sollte aber von Anfang an klar sein, dass es ohne gegenseitiges Vertrauen nichts geht", keine direkte Zusage, keine Absage. " Und ich werde niemanden umbringen und in jeden Fall verhindert das ihr das tut." Er brauchte definitiv Unterstützung. Nicht nur er, wenn sie ehrlich war. Aber an diesem Punkt waren sie noch nicht. Sie ging auf ihn zu -kam ihn bedrohlich nahe. "Überlegt euch eure nächste Aussage gut, wir gehen weiter."Nyala klang Schadenfroh. Sie packte ihn etwas grob und führte ihn halb tragend weiter, die Treppen hinauf.  Jedesmal mit ihrer Schulter in seine Rippen treffend. Nicht doll genug um ihn weiter zu verletzen jedoch genug das er schmerzen hatte. Etwas genoss sie das ja, wenn sie ehrlich war. Und sie machte es mit voller Absicht.

Sie gönnte ihm auch nach den Treppen keine weitere Verschnaufspause, wozu auch. Unabhängig davon ob er es wollte brachte sie ihn Lazarett. Nyala setze den Hauptgefreiten So auf einem der leeren Betten ab und hing ihrem Gedanken nach. Sie schaute Gwangjong ernst an. Wollte er ihr noch etwas sagen oder es wollte er einen Rückzieher machen. Nyala wusste, dass sie ein schwieriger Mensch war, aber wenn man erstmal wusste wie man damit umgeht ging es. Im Grunde war es ihr auch egal ob sie sich verstehen würden oder nicht, es wäre für eine Zusammenarbeit nur wesentlich einfacher.
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Gwangjong
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 2 Icon_minitime1Mo 13 März 2017 - 20:24
#209154

"Das hier ist der Krieg. Im Krieg sterben Menschen. Und niemand kann vorhersehen, wann wir über unseren eigenen Schatten springen müssen, und Leben neben müssen, damit andere leben können. Aber glauben Sie mir, Herrian: ich habe keinerlei Interesse am Töten. Ich musste einmal bei klarem Verstand mitbekommen, wie es ist wenn unter meinen Händen ein Mensch stirbt. Ich habe bereits einmal getötet. Und es ist kein gutes Gefühl. Kein Gefühl der Erhabenheit. Kein Gefühl der Überlegenheit. Sondern nur das Gefühl, die Ordnung der Welt erschüttert zu haben. " Gwangjong seufzte. Er wusste, worauf das hinaus lief. Wusste, was die junge, rothaarige Schönheit mit ihren Worten meinte. "Ich weiss, warum Sie das ansprechen, Gefreite. Ich weiss, was Sie meinen. Das Schattenviertel. Das Blutbad. Der angebliche Sieg. Nun. Das ist eine andere Seite an mir. Der Mensch in meinem Herzen hasst es, wenn er Leben nimmt. Und würde alles tun, damit er es nicht tun muss. Aber in mir schlummert eine weitere Seele. Eine dunklere Seele. Eine Kreatur, die für die Jagd geboren wurde. Die dafür geboren wurde, zu töten und zu vernichten." Gwangjong schloss die Augen, als er von seiner größten Schwäche erzählte. "Ich habe von dem, was ich in mir trage, viel gelesen. Versucht herauszufinden, was da in mir schlummert. Haben Sie von einen Phänomen gehört, dass sich "Die Früchte des Teufels" nennt? Sie tragen diesen Namen nicht zu unrecht... und ich..." Er stockte. Sein Gesicht brannte vor Scham. "Ich wurde von einer von ihnen verflucht. In mir ruht die Kraft des Schreckenswolfes. Einer antiken, grausigen Bestie, einem perfekten Jäger, einer natürlich entstandenenen Mordmaschine. Die Meiste Zeit halte ich sie unter Kontrolle. Zwinge sie mit eisernem Willen unter meine Knute. Aber wen ich schwach bin... dann... passiert sowas wie im Lagerhaus. Verliere ich die Kontrolle." Er verbarg sein Gesicht in den Händen. Versuchte nicht in Emotion auszubrechen. "Das habe ich noch nie jemandem erzählt- und Ihnen erzähle ich es, damit Sie wissen auf was Sie sich einlassen werden. Wenn Sie sich darauf einlassen werden. Ich übe, die Bestie unter Kontrolle zu halten- aber sie bringt mein Chi in jeder Sekunde durcheinander. Lässt einen Flecken auf meiner Seele entstehen, den ich nicht reinwaschen kann. Aber ich bin nicht Soldat geworden um zu töten. Ich bin kein Richter und Henker. Ich bin ein Schützer. Ein Wächter. Jemand, der diesen Beruf ausübt, damit die Bürger dieser Stadt nachts gut schlafen können. Ob Ihnen das reicht, müssen Sie entscheiden. Aber ich kann sie nicht alleine schützen. Auch wenn ich es weiter versuchen werde, wenn ich muss. Sein Blick suchte wieder ihren- flackernd, aber mit einem Unterton der Entschlossenheit.
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