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Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4
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 Marinehauptquartier in Shellstown

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Athon
Kopfgeldjäger
Athon

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BeitragThema: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Di 20 Mai 2014 - 12:16
#159988

das Eingangsposting lautete :

Die Marinebasis von Shellstown ist eine der größten Basen der Blues- nicht umsonst bezeichnet man Shellstown auch als "Stadt der Marine". Auf dem Berg in der Mitte der Mitte der Insel gelegen, ist die aus zwei gewaltigen Türmen bestehende Basis schon von Weitem sichtbar und prägt das Bild der Insel deutlich. Die beiden Türme sind von einer massiven Festungsmauer umgeben- und im Schatten der Türme finden sich zwei L- förmige Kasernenbauten, die erst vor wenigen Jahren die zu klein gewordenen Türme der Hauptbasis ergänzen. Im Inneren der Basis findet sich zweckmäßig-einfache, aber durchaus gemütliche Einrichtung- solide Möbel, klare Linien und wenig Schnickschnack.

Im Hauptturm sind inzwischen größtenteils die Büros der Offiziere und Unteroffiziere der Basis untergebracht, sowie deren Schlafräume, nur in den unteren beiden Etagen finden sich noch Mannschaftsquartiere. Auch Nutzräume wie Kantine, Bibliothek und Freizeitraum finden sich im Höheren der beiden Türme, wohingegen der etwas kleinere Turm (der durch Über- und Durchgänge mit dem Hauptturm verbunden ist) das Arsenal sowie die Kerker- und Arrestzellen beinhaltet sowie Vorrats- und Lagerräume. Zur Verteidigung dienen Schießscharten und Schützenlöcher in den Haupttürmen, sowie zwei größere Geschützbatterien in den Türmen, sowie kleinere Batterien und ein Wehrgang auf der Festungsmauer. Die Standardbesatzung der Basis sind in Minimalbesatzung dreihundert Mann, dank des Neubaus sind allerdings im Kriegs- oder Krisenfall bis zu tausend Soldaten dort unterzubringen. Die gepflasterten Wege, die zum Exerzierplatz und zu den Eingängen der Türme führen, sind mit pflegeleichten Bäumen gesäumt- und eine beliebte "Disziplinarstrafe" ist das Fegen dieser Wege von herabgefallenen Blättern, so dass die Wege und der Platz meist recht sauber und ordentlich sind.
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Gwangjong
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Mo 27 März 2017 - 21:03
#209797

Diese Kreatur war zu ihnen gekommen. Diese Abscheulichkeit von Mann-Frau-Chimäre in all ihrer widerwärtigen Pracht. Was erlaubte es sich? Gerne hätte Gwangjong So ihm gezeigt wo der Hammer hängt- aber er fürchtete, dass durch dem Kampf mit dem "Es" seine Nähte über alle Maße beansprucht würden. Also biss er nur die Zähne zusammen. Suchte in seinem Repertoire ein Lächeln. Bekam immerhin ein nicht alzu grimmiges Zähnefletschen hin. "Ich bin mir sicher, Sie haben doch besseres zu tun als Soldaten, die nebenbei bemerkt gerade in einem Gespräch sind, beim Essen zu stören, Soldat." Soldatin? "Sie könnten sich die Nägel lackieren. Oder die Haare machen. Oder zur Petiküre gehen. Woanders. Wo Sie weniger stören. Was halten Sie von dem Plan?" Seine Stimme klang freundlich- fast schon nett. Innerlich kochte er. Die Knöchel seiner Linken traten weiss hervor, so heftig hatte er sie geballt, um nichts unhöfliches zu sagen- oder zumindest nichts unhöflicheres als sonst. Diese Unperson störte ihn. Nicht nur in seinem persönlichen Schutzbereich- nein, auch ihre Blicke, die er durchaus bemerkt hatte, fühlten sich widerlich auf seiner Haut an, wie saurer Regen nach einem vulkanischen Unfall. Alles an diesem Ding war falsch- und je schneller es ging- umso besser.
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Nya
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Mo 27 März 2017 - 21:25
#209798

Noch ehe die Rothaarige begriff was los war, war Melody schon da und quatsche sie an. Bevor sie reagieren konnte, tat es Hauptgefreiter Gwangjong. Sie sah zu ihm und merkte, dass er sich merklich zusammenreißen musste.  Dennoch war er höflich und recht hatte er auch, es war unhöflich sich so aufzudrängen. Ein erneutes seufzen entwich Nya.  Ihr Blick wanderte zu Melody. Anders als Gwangjong bemühte sich die Rothaarige nicht um ein freundliches Gesicht. Sie fühlte sich bedrängt. Normalerweise war sie alleine und nun saßen hier schon zwei Leute und die Aufmerksamkeit der anderen Rekruten war ihnen auch gewiss. Sie fühlte sich verdammt unwohl. "Ich würde ja sagen, dass es mich freut, aber das tut es nicht. Zudem kann ich mich nicht erinnern, dass ich jemanden das Du angeboten hätte. Wenn ich mich recht entsinne, gebietet es die Höflichkeit Fremde zu Siezen. Aber vielleicht irre ich mich ja auch." Nyalas stimme war scharf und abweisend und etwas sarkasmus steckte darin. Sie rückte etwas weg.  Arg bemüht nicht einfach zu gehen."Unabhängig davon sind wir hier bei der Marine und nicht auf einer Schönheitsfarm. Ich lasse also gar nichts machen. Und irgendwelche Komplimente die eh nicht ernst gemeint sind könnt Ihr Euch auch sparen." Für sie war das Gespräch an dieser Stelle beeendet. Sie fühlte sich als würde über ihr eine Gewitter Wolke hängen die sich gerade entlud. Hätte sie doch Gwang geschickt um sich sein essen zu holen. Sie nahm die Flasche und trank einen erneuten Schluck. Wiedereinmal bemerkte sie wie schlecht sie in diesem Kommunikationsding war.
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Mo 27 März 2017 - 21:40
#209802

Melody streckte seine große Hand Gwangt entgegen, er wollte zunächst mit der Rothaarigen reden. "Einen Moment Masken-boy, bon." Sagte er zum Schwarzhaarigen und wendete sich der Rothaarigen zu "Ach, Schätzchen ich merke du bist sehr angsepannt, du solltest alles ein wenig lockerer sehen, bonne. Du musst wissen, ich habe meien Umgebung immer im Blick und meine Komplimente sind ernst gemeint, bonne. Ich würde nie eine schöne Frau wie dich mit leeren Worten bombardieren, bonne. Komm schon, wir Mädels haben alle unsere Geheimnisse wenn es um Beauty geht, bonne. Verrate mir dein Geheimnis, bonne" Er schaute Die Rothaarige Erwartungsvoll an, seine Augen funkelten, doch dann wendete er sich doch noch einmal dem schwarzhaarigen Schönling zu
"Und nun zu dir Schätzchen, bon. Erstens ich bin eine SoldatIN", er betonte das 'in', "Und zweitens, ein Wellness-Tag macht alleine keinen Spass aber du dürftest mich mit deiner Freundin gerne begleiten, bon" Melody musste kichern, denn er hat es mal wieder geschafft den Kampf gegen seine Schüchternheit für sich zu entscheiden. Er hat sich getraut einem schönen Mann anzubieten den Tag mit ihm zu verbringen. Erwartungsvoll blickte er nun zwischen den Beiden hin und her.
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Mo 27 März 2017 - 21:53
#209804

An Gwangjongs Schläfe zuckte eine Ader. Er musste sich sehr beherrschen, der selbsternannten Frau nicht dieses falsche Lächeln aus dem Gesicht zu wischen. Kein Lächeln mehr. Keine aufgesetzte Maske der Freundlichkeit mehr. Dieses Ding störte sie. Und schien es nicht mal zu merken.  "Soldat, Sie haben eindeutig etwas nicht mitbekommen. Ich denke auch, es war vielleicht doch zu unterschwellig. Daher erkläre ich es Ihnen noch einmal in aller Klarheit und Deutlichkeit. Weder ich, noch meine Begleiterin haben Interesse daran, Sie irgendwohin zu begleiten- und ich fordere Sie nun auf, meinen Tisch zu verlassen. Bitte." Das Lächeln, dass er beim letzten Wort zeigte, war mehr als kalt. Schneidend. Ein Blecken der Zähne. Er war mehr als enerviert. Die Bestie in seinem Inneren schlug vor, diesem Ding vor ihm die Kehle herauszureissen. Irgendwie konnte Gwang ihr nicht einmal wirklich widersprechen. Auffällig blickte er zu seiner Waffe, die an der Wand lehnte. Kurz blitzten seine Augen auf, schienen einen bernsteinfarbenen Schimmer zu bekommen.  "Sie hatten ihren Spaß. Und nun wegtreten, Soldat. Gehen Sie sich das Zeug aus dem Gesicht wischen. Sie sehen lächerlich aus. Und rücken Sie ihre Uniform zurecht, man sieht Dinge, die niemand sehen will. "
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Di 28 März 2017 - 19:53
#209843

"Ich wiederhole mich gerne nochmal, wir sind bei der Marine. Es ist mir scheißegal wie ich aussehe. Keine Schönheitsfarm. Keine "Beauty-Tipps" Melody ignorierte einfach alles was sie sagten. Eher unbwusst machte sich Nya klein. Sie wollt hier weg, war genervt und würde wenn das soweiter ging etwas dummes tun . Das war eins dieser Gespräche auf die sie kein Wert legte. Sie hatte nie verstanden warum man sich aufhübschen musste.  Insgheim war sie das erste mal froh, dass Gwang da war. Auch wenn sie seine Abneigung nicht ganz nachvollziehen konnte, so  merkte sie doch das er Melody los werden wollte. Hatte er Angst das sie mit ihm flirtete? Wobei tat die hünenhafte Gestalt dies nicht bereits? Subtil aber wohl schon. Es wäre fast witzig, wenn es nicht so beängstigend wäre. Hauptgefreiter So war überhaupt nicht erfreut, bemerkte Nya doch seinen Blick zu seiner Waffe. Selbst wenn er es ernst meinte würde er einen Kampf sang und klanglos verlieren. Die Gefreitin hatte da wenig Lust drauf. " Dem stimme ich zu." , bekräftigte sie Gwangs Aussage. Schon überlegend selbt zu gehen.
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Di 28 März 2017 - 20:51
#209849

Er musterte den Schwarzhaarigen und die Rothaarige. Für seine Geschmack spuckte der Schwarzhaarige viel zu große Töne. Seine Uniform und sein Verhalten sagten einiges über ihn aus, wahrscheinlich mehr als ihm lieb war. Melody bemerkte seinen Blick zur Waffe, lachte los und hielt ich die Hand vor den Mund. "Masken-boy, DAS würde ich mir an deiner Stelle noch überlegen, was du da anscheinend vor hast, bon," sagte er mit einer ernsteren, ein wenig tieferen Stimmlage. Melody war aufgeregt, es wäre die perfekte Möglichkeit einem untolleranten Knilch in seine Schranken zu weisen, doch hätte er es verdient? Er würde es schaffen sich selber mehr zu schaden, von daher blieb Melody wachsam um eventuell einen Angriff abzublocken. Er setzte wieder sein Lächeln auf "Und ich würde mir an deiner Stelle zwei mal überlegen, ob es nicht deine Kompetenzen überschreite Soldaten des selben Ranges rumzukommandieren als würdest du über ihnen Stehen Masken-boy, denn im Moment ist das nicht der Fall, bon." Melody ignorierte den Schreihals und widmete ihre ganze Aufmerksamkeit nun der Rothaarigen. "Nun, Rothaar-Chan, auch wenn wir Marinesoldaten sind, so sind wir alle Menschen, bonne. Egal welchen Beruf wir ausüben, wie wir uns anziehen, woher wir kommen, wir sind alle gleich, bonne." Er packte einen Zettel aus seiner Hosentasche und zog seinen pinken Lieblingsstift aus der Brusttasche. Der Stift war viel zu klein für seine Hände und man merkte, dass er sich konzentrieren musste um den Stift nicht zu Zerbrechen. Auf den Zettel schrieb Melody ihre Zimmernummer auf und wo es zu finden War. "Nun, Rothaar-chan, solltest du doch einmal die Zeit und Lust haben, kannst du mich hier finden, bonne." Er schob ihr den Zettel zu "Vlt kann man sich ja mal auf einen Kaffeeklatsch verabreden und Kuchen essen gehen, bonne" Melody kicherte kurz bei dem Gedanken, wie beide einen schönen Tag verbringen würden. Langsam rückte Melody von der Bank und stand auf. Er lächelte der Rothaarigen zu und schaute mit einem bemitleidenswerten Blick zum Schwarzhaarigen und zwinkerte ihm zu, um ihn ein wenig zu ärgern und machte sich beckenschwingend davon.

TBC: Hafen von Shellsown
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Di 28 März 2017 - 21:07
#209851

Er hätte es tun sollen. Hätte diese Abscheulichkeit in die Schranken weisen sollen- ungeachtet des wohl tatsächlich gleichen Ranges. Solche Dinger sollten nicht auf der Welt herumlaufen- und wäre er besser in Form gewesen, so hätte es noch an Ort und Stelle ein wunderbares Training für ihn gegeben, wenn er den 2,70- Hünen dazu benutzt hätte, die Kantine endlich wieder auf Vordermann zu bringen (etwas, dass sie definitiv notwendig hatte). So ging das "Ding" schon bald endlich weg. Und Gwangjong So und Nyala Herrian blieben wieder "allein" zurück. Spöttische Blicke lagen auf ihnen. Kaum jemanden war der Kontakt mit dem "Ding" entgangen. Gwangjong kochte innerlich. Ausgelacht zu werden gehörte nicht zu seinen bevorzugten Beschäftigungen. Nein. Er hätte ihm definitiv die Visage noch weiter zerbeulen müssen. Und er schwor sich, dass beim nächsten Mal auch zu tun. Jetzt gerade konnte er nciht mehr untätig herumsitzen. Zu heftig glomm der Ärger in ihm- und in seinen Augen spiegelten sich aufblühende, bernsteinfarbene Sprenkel. Seine Selbstbeherrschung war an ihre Grenzen gelangt. "Herrian. Ich bedanke mich für Ihre Freundlichkeit und das Frühstück. Aber ich fürchte, ich habe in den letzten Tagen mein Training zu heftig vernachlässigt. Wenn man in Form bleiben will muss man die Muskeln beschäftigen." Mit einem Knirschen öffnete sich seine Hand. Er hatte nicht einmal bemerkt, dass er sie so heftig geballt hatte. Aber nun spürte er, wie das abgeschnürte Blut wieder zirkulierte. Wie die Haut prickelte. "Sie werden mich auf dem Exerzierplatz finden. Ich gedenke meine Übungen wieder aufzunehmen. Das Nächste Mal, wenn das da auftaucht, werde ich es nicht ungeschoren davonkommen lassen. Das da war eine Schande für die Marine. " Er neigte respektvoll leicht den Kopf. Griff nach seiner Waffe. Zog sich daran hoch. Schmerzen durchzuckten ihn- aber er musste Dampf abbauen. Und dafür, eine junge Dame aufzureissen war er gerade nicht in der Lage- also würde er seine Wut auf dem Übungsplatz loswerden müssen. Würde er sie in jene Übungen kanalisieren müssen, die schon immer seinen Pulsschlag am Ehesten in die richtigen Bahnen lenken konnten. Übungen, die er blind beherrschen musste, wenn er auf dem Schlachtfeld bestehen wollte. Humpelnd machte er einen Schritt- und verzog das Gesicht. Er sollte allerdings vorher nochmal Schmerzmittel nachlegen.
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Di 28 März 2017 - 21:37
#209853

Super immer diese Machtspiele. Dennoch war sie froh, dass Melody ging einfach weil die Anspannung dann halbwegs raus war. Ihm kurz hinterher sehend, dann auf den Zettel blickend. Das hatte sie tatsächlich noch nicht erlebt und sie war sich nicht sicher ob sie das noch einmal wollte. Sehr Skurill. Das spöttische lachen, der anderen konnte sie jetzt noch ignorieren. Sie hasste dieses Aufmerksamkeit und wollte, dass es aufhörte. Sie blickte Gwang an. Er schien richtig gegend wütend zu sein. Ernsthaft?  Training, als Ausgleich. Nyala erschloss sich die Logik nicht ganz dahinter, aber was wusste sie schon. " Regt Euch doch nicht so auf. Jedem das seine. Wenn es...ihm...ihr gefällt. Verschwendung von Energie, sich deshalb aufzuregen. Einen sinnloser Kampf, aber wenn es Euch befriedigt, bitte" Sie schüttelte den Kopf. Sie fand dieses Verhalten albern. " Und ihr findet das Training in Eurem zustand Sinnvoll ist?" Fast erwartete sie, dass er sie wieder belehrte, er sei ja Arzt und könne das viel besser einschätzen. Sie zog sein Tablett zu sich und nahm es in ihre Hand. " Da ich euch davon eh nicht abhalten kann, viel Spaß.. Sie klang genervt, stand auf und ging zur Ausgabe. Sie würde ihn beobachten. Aber das musste sie ihn ja nicht gleich vorhalten.
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Do 30 März 2017 - 23:02
#209934

Er war sich der Augen, die auf ihn gerichtet waren, durchaus bewusst- er ignorierte sie nur. War es gewohnt, dass ihm bei seinen Übungen Leute zusahen. Es war ihm egal- eigentlich. Früher hatte er die Aufmerksamkeit genossen. Normalerweise störte es ihn jetzt nicht. Heute wäre er lieber allein gewesen. Zum Glück hatte er dafür gesorgt, dass zu viele Soldaten auf Patrouille in der Stadt waren, als dass er eine große Zuschauerzahl um sich sammeln könnte. Zudem waren die Besten der Soldaten auch nach Sabaody abgezogen worden. Irgendeine große Sache. Er hatte nicht dazugehört. War nicht in die Geheimnisse eingeweiht worden, die auf dem Sabaody enthüllt werden sollten. Ein wenig biss dass schon in seinen Stolz. Aber es war klar- er war verwundet. Nicht im Ansatz voll einsatzfähig. So einen Soldaten konnte man im Einsatz nicht brauchen. Und für das nächste Mal würde er bereit sein. Er hatte seinen Trainingsort erreicht. Atmete tief ein- bereute den Atemzug sofort. Brennend meldete sich seine Lunge. Er musste dem Drang widerstehen, auf seine Waffe gestützt innezuhalten. Nein. Er würde heute zumindest wieder etwas Belastung zulassen müssen- vorsichtig, um seine durch die Schmerzmittel gedämpft schmerzenden Nähte nicht überzustrapazieren. Aber dennoch in ausreichender Intensität- denn sonst würde er vermutlich für immer Lungenvolumen verlieren, wenn die Lunge nicht gelegentlich arbeiten musste. Mit einem Seufzen legte er das Hemd ab. Präsentierte das volle Ausmaß seiner Verletzungen. Die Operationsnarbe und die nur mit einer dünnen Schicht aus frischer Haut bedeckten Narben auf seinem Rücken nur die schlimmsten sichtbaren Verletzungen. Sein Brustkorb war blau verfärbt, wo Stiefel und Schläge ihn traktiert hatten. Zur Hölle, eigentlich war alles blau. Er sah aus als wäre er von einem Nashorn begattet worden. Aber trotzdem nahm er die Grundposition ein. Schon jetzt ging sein Atem rasselnd. Und die ersten Kombinationen und Schlagfolgen waren unbeholfen. Vom Schmerz verzerrt. Aus der Konzentration gerissen. Aber schon bald stabilisierte er sich. Rückte der Schmerz in den Hintergrund, als er auch bei dieser Waffe seinen Fluss fand. Sie war etwas schwerer als seine übliche Klinge- aber dennoch eine sehr dankbare Braut. Das höhere Gewicht machte seine Schläge langsamer. Aber verlieh ihnen noch mehr Wucht. Und schließlich tanzte er auch mit ihr über den Platz- mehr ein Walzer als ein Flamenco, aber ein Walzer, der jeden Gegner in die Schranken weisen würde. Alle Gefühle fielen von ihm ab, als er sich in der Meditation der Schlacht verlor. Als seine Gedanken nur noch um die Waffe in die Klinge flossen. Es gab nur ihn. Es gab nur die Waffe. Es gab nur das Zusammenspiel.

Und schließlich kam er zum Ende. Ließ in einem weiten Überkopfhieb dieses Mal nicht nur leere Luft zum Opfer seiner Angriffe werden- sondern einen der aus Stroh und Holz gebauten Haukerle. Und die Klinge schlug sich durch die Puppe bis sie in der Mitte mit einem unangenehmen Zittern zum Stecken blieb. Gwang stockte. Erinnerte sich. Auch wenn sie sich gut anfühlte- dies hier war nicht die meisterliche Klinge die er sonst führte. Die die Puppe durchschlagen hätte. Mit sanftem Wackeln zog er die Klinge aus der Puppe. Atmete durch. Und wartete darauf, dass der Schmerz zurückkehrte. Setzte sich vorsorglich auf die Bank am Rand des Platzes.
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Nya
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Fr 31 März 2017 - 8:21
#209942

Keine Antwort war auch eine. Herrian brachte das Tablett zurück und verließ dann ebenfalls die Kantine. Jedoch schlug sie zunächst in die Richtung der Quartiere ein. Es herrschte ein reges treiben in den Fluren. Nyala wich den anderen Rekruten bereits von weiten aus, hatte sie keine Lust sich mit irgendwen auseinander zu setzen. In ihrem Quartier ging sie an ihren Schrank und holte eines der vielen  leeren kleinen Bücker raus. Damit und mit einen Schreibutensil bewaffnet begab sie sich nun auch zum Trainingsplatz. Suchte sich einen Platz,auf den sie alles einsehen und durchaus die anderen hören konnte. Ihr Buch aufschlagend setze sie sich, seufenzend. Karamellschnütchen drückte etwas unangenehm auf den blauen Fleck, also band sie ihn ab und verstecke ihn in ihrem Stiefel.  Anscheinend war sie noch rechtzeitig gekommen und das Training vom Hauptgefreiten So zu beoachten und zu analysieren. Auch wenn es definitiv verfälscht wird, dadurch das er nicht wirklich einsatzfähig ist. Eine kurze nicht für andere lesbare Notiz dazu landete in dem Büchlein.

Nya hörte mit einem leichten schmunzeln, das mitleidige murmeln der hauptsächlich jungen Rekrutinnen die sein Training verfolgten. Weiterhin glaubte Nyala, dass er selbst schuld daran war. Daher war sie wohl derzeit die einzige hier, die wenig Mitleid dafür übrig hatte. Wenngleich er echt lediert war.  Sie schüttelte den Kopf, wie um sich selbst zu ermahnen sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Machte sich eifrig Notizen. Jedoch war es alles wenig aussagekräftig, wie sie von den anderen Rekruten erfuhr bewegte er sich mit seiner Waffe geschmeidiger. So richtig wusste Nya dieses gemurmel nicht einzuordnen. Aber sie hatte auch nicht erwartet, dass hier und heute was groß bei rum kommen würde. Noch bevor er fertig war stand sie auf und wollte gehen, zumal auch ein leichter Regen einsetze.

Mit einem unterdrückten spöttischen lachen blieb sie nach ein paar schritten stehen. Stritten sie sich gerade wirklich darum wer von ihnen Gwangjong pflegen sollte...? Als würde das jemand von ihnen wirklich tun. Führten Sie sich doch auf als wäre er ein höheres Wesen. Just in diesem Moment landete die Klinge in der Übungspuppe. Was alle kurz zusammenzucken ließ. Nya schaute hin. "Scheint mit seiner Waffe wohl  durch zu gehen..." Zumindest glaubte sie das in seinem kurzen verwunderten Blick zu erkennen. Nahm ihr Buch erneut in die Hand und schrieb dazu ebenfalls etwas. Sie versuchte zu erkennen ob er übertrieben hatte. War sich nicht sicher, unschlüssig was sie tun sollte. Also blieb sie abseits stehen. Umsorgen wollte sie ihn nicht, dass war auch nicht ihre Aufgabe.
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Fr 31 März 2017 - 19:59
#209956

Sein Atem ging stoßweise. Jeder Zug schmerzte. Jedes Schnappen nach Luft ließ die Lunge in seiner Brust nur noch mehr schmerzen. Er war weit von der Ruhe, die er erreichen wollte entfernt. Er war frustriert. Er hatte Schmerzen. Er war wütend. Nichts hier funktionierte wie es sollte. Nein. Das hier war noch nicht vorbei. Er griff sich wieder die Stangenwaffe. Schloss die Fäuste so fest darum, dass die Knöchel weiss hervortraten, dass sie knirschten. Wieder lagen alle Blicke auf ihm- und kurz schien es mehreren Zuschauern so, als hätten seine Augen ein bernsteinfarbenes Glimmen. Er atmete erneut durch. Stellte schließlich die Waffe zur Seite. Nein. Mit der Klinge hatte er genug trainiert. Hatte er schon bewiesen, dass er nichts drauf hatte. Er ging zur nächsten Puppe. Ballte die Fäuste. Schloss die Augen. Schlug erst halbherzig in Richtung des Holzes. Eigentlich waren diese Puppen nur für das Waffentraining geeignet. So berührten seine Fäuste das Holz zunächst kaum. Steigerte er das Tempo allmälich. Spürte, wie das Holz seine Fäuste aufriss- und wie gut der Schmerz tat. Wie gut es tat, seine Aggression nicht zu verbergen, zu unterdrücken, sondern herauszulassen. Immer mehr nahmen seine Augen einen bernsteinfarbenen Ton an- und schließlich hielt er es nicht mehr aus. Inzwischen waren seine Knöchel blutig und wund. Tat jeder Hieb mehr und mehr einfach nur noch weh. Und dann ließ er es frei. Ließ er seinem Zorn freien Lauf.

Er entfesselte die Bestie. Nahm jene Form an, vor der er sich fürchtete- die er aber im Moment verstand. Deren Zorn und deren Hass auf die Welt er voll nachvollziehen konnte. Er wuchs zu dem grausigen Mischwesen heran. Zu jener Chimäre, die sich in seinem Inneren verbarg. Zu jenem Wesen aus Alpträumen, dass nur Zerstörung kannte. Die bewundernden Blicke seiner "Fans" wandelten sich. Das leise Kichern wich Schreien der Furcht und des Erstaunens. Das hier waren die mutigsten Soldaten Shellstowns? Erbärmlich. Er nahm die Angriffe auf die Puppe wieder auf. Spürte keine Schmerzen mehr, wenn er zuschlug. Bei jedem Hieb splitterte Holz. Spritzte Blut. Er fühlte wie seine Haut platzte- und es der Bestie einfach nur egal war. Oberflächliche Verletzungen. Die die Bestie trotzdem nur anfachten. Und schließlich hatte die Bestie genug. Griff in den Riss, den ihre Schläge hinterlassen hatten. Trieb die Klauen tief hinein- und riss die Puppe in zwei Stücke, die polternd und in einem Regen aus Heu auf entgegengesetzten Enden des Übungsplatzes aufschlugen, ehe sie ein finsteres Heulen ausstieß. Die Schnauze zum Himmel hielt und ihre Wut herausheulte. Gwangjong merkte dass er die Kontrolle verlor. Zwang sich, sich zu beruhigen. Drängte den Zorn langsam zurück. Spürte, wie die Bestie ruhiger wurde. Schließlich nur noch leise knurrte. Sie hatte Zerstörung bekommen. Sie war besänftigt. Langsam zog sie sich zurück. Ließ einen erschöpften, und heftig aus den Knöcheln blutenden Gwang zurück. Er war allein. Nur eine einzige Person war geblieben. Der Rest war geflohen. Schwer atmend blickte er zu Herrian. Kurz senkte sich Stille über den Platz, nur durchbrochen vom leisen Plätschern der roten Tropfen und des leichten Nieselregens auf dem Pflaster des Platzes."Herrian. Ich hoffe Sie haben die Vorführung genossen. Verlorene Kontrolle in zwei Akten. Das bin ich, wenn mein Blut in Wallung kommt. Wenn ich mal nicht ruhig und friedlich bin. Ich hoffe es hat sie ausreichend... amüsiert." Er schalt sich innerlich. Er war immer noch zu aggressiv. Musste dringend runterkommen- aber noch wütete die Bestie noch zu sehr in seinem Blut- antiker Tötungsdurst und kalter, berechnender Wahnsinn vereint in einem Körper, erschaffen für Jagd und Tötung.
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Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Fr 31 März 2017 - 20:51
#209960

Zu spät bemerkte sie, wie zerstreut er noch war. Das er nicht ausgeglichen war. Sie ließ ihn machen, dieser Drang zur Selbstzerstörung, seine Wut auf was auch immer musste heraus. Anders als die anderen sah sie seiner Verwandlung fasiniert und auch schockiert zu. Instinktiv wich sie etwas zurück, Angst verspürte sie in diesem Moment jedoch nicht-nicht bewusst. Das was eben noch Hauptgefreiter So war schien keinen von ihnen angreifen zu wollen- zumindest vorerst nicht und Nya hatte nicht im geringsten das Bedürfnis sich derzeit mit ihm anzulegen. Da sie bereits wusste, dass er sich verwandelte, gewann sie ihre Fassung wohl mit am schnellsten zurück. Verstand jedoch den  Intuition der anderen fliehen zu wollen. Beobachtete mit einem Blick wie die anderen sich zurück zogen ohne jedoch die Bestie nicht weit von ihr weiterhin zu beobachten.  Nachdem der Platz sich geleert hatte verbarrikadierte sie alle Wege. Nicht, dass sie ernsthaft glaubte, dass es die Bestie, wenn sie den komplett ausrasten würde aufhalten könnte. Vornehmlich würde es aber verhindern, dass man ihn angriff und damit reizte.

In der ganzen Zeit vergass Nya sich selbst zu schützen. Im Moment war es ihr auch egal. Sie wollte nicht, dass irgendwer verletzt wurde. Unfähig irgendetwas zu tun beobachte sie dieses Wesen, wie aggressiv es war. Fast wagte sie nicht zu atmen.

Daher wirkte es für sie sehr surreal als er sich erneut verwandelte. Zurück in das was er war oder auch nicht. Erst als er sie ansprach war sie wieder in der Lage zu reagieren. Löste die Barrikaden um den Platz. Wollte er sie jetzt ernsthaft verarschen? Fand er das tatsächlich lustig? Sie merkte die Wut in seiner Stimme, das war ihr jetzt aber gerade egal. Ging zu ihm und klatschte ihn eine bevor er  die Möglichkeit hatte zu reagieren. "Spart euch diese spöttischen Worte. Lasst es einfach" Wie schaffte er es nur sie so wütend zu machen? Ihr Körper fing an zu zittern, reallisierte das passierte erst jetzt und reagierte mit Angst. " Beruhigt euch gefälligst. Ihr seid eine Gefahr für alle hier. Wir müssen euch zurück in das Lazarett bringen. Ihr seid verletzt...wieder einmal."

Sie machte sich Sorgen um ihn um die Sicherheit der anderen und ihre Sicherheit. Er musste sich beruhigen. Im schlimmsten Falle würde er sich erneut verwandeln. Da sie ihm viel zu nahe stand hätte sie so oder so verloren.
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Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Sa 1 Apr 2017 - 8:25
#209976

Im schattigen Halbdunkel des Platzes war das Aufglimmen der Augen mehr als deutlich zu sehen. Gwangjongs Muskel versteiften sich, als er einen Moment lang alle Kraft brauchte, Nya nicht an die Kehle zu gehen. "Und... du glaubst... du würdest meine Ruhe dadurch wieder herstellen, dass du mich angreifst, Mensch? Du glaubst du würdest dadurch dafür sorgen, dass mein Zorn besänftigt wird?" Er grollte mehr, knurrte fast, aggressiv bis zu dem Punkt, an dem er die Kontrolle zu verlieren drohte. "Wenn das dei.. Ihr Ziel war, Herrian, dann kann ich Ihnen sagen- es ist gescheitert. Allerdings ist es auch keine gute Idee, Aggression mit Gewalt zu begegnent. Ich hoffe, Sie werden Ihre Kinder nicht so erziehen." Mit immer noch gelb flackernden Augen leckte Gwangjong über die blutigen Knöchel. "Und... die medizinischen Einschätzungen überlassen Sie mir... Stumpfes Anpralltrauma. Hämatome. Nichts, was nicht von selbst heilt. Vor allem..." Er zeigte die sauber geleckten Knöchel. "Weil die Zeit, die ich in diesem zähen Körper verbringe dafür sorgt, dass sie sich bereits geschlossen haben. Es ist nicht notwendig dass Sie sich Sorgen um mich machen. Ich bin noch nicht tot." Er verzog das Gesicht verächtlich. "Und offensichtlich habe ich dieses Mal niemanden getötet. Sollte ich wohl als Erfolg verbuchen."
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Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Sa 1 Apr 2017 - 14:30
#209984

Wagte er es gerade tatsächlich sie zu belehren? Mit jedem Wort, dass er sprach machte er sie so wahnsinnig wütend. Weg war der kurze Stich der Sorge. Das hatte er auch gar nicht verdient. Er war ein mieses kleines Arschloch. Dieses seltene und doch so vertraute Gefühl des Hasses machte sich in ihr breit. Sie hätte ihn umbringen sollen, dann würde er ihr nicht mehr so dermaßen auf die nerven gehen. Sie bereute es fast, es nicht getan zu haben. Andererseits wollte sie ihm diesen Triumpf nicht gönnen. Nya hielt seinen Blick stand, schaute finster mit zu schlitzen verengten kalten Augen.

"Unglaublich wie dumm und töricht Ihr seid." "Beruhige dich, er ist es gar nicht Wert...Nein, wir greifen ihn nicht an..." Wie ein Mantra wiederholte Nya ihre Gedanken immer wieder. Sie war angepannt und wütend, keine gute Kombination und der Umstand, dass Hauptgefreiter das als Erfolg verbuchen wollte machte es keineswegs besser. Sie spürte das leichte Beben, jener Kraft die etwas zerstören wollte. Sie müsste nur nachgeben und der Kampfplatz würde umgepfügt werden. Und wenn sie ehrlich war, war es durchaus verlockend. Sie wollte ihn sein dummes Maul stopfen. "Hier stinkt es nach nassem Köter, widerlich." Okay das war dumm, aber wenn er sie andauernd reizt.  Im Grund genommen war es ihr auch egal.

Normalerweise dauerte es bis man sie aus der Fassung bringen konnte, er schaffte es mit seiner bloßen Anwesenheit. Seine Überheblichkeit und falsche Selbsteinschätzung taten ihr übriges. Und dieses Wesen in ihm verstärkte es nur.  Herrian schenkte ihn einen letzten finsteren Blick, ehe sie an ihm vorbei ging. Sie musste weg, sonst würde etwas passieren. Die angestaute Wut, die zugegebener Maßen nicht nur durch ihn hervorgerufen wurde musste raus und zwar schnell.

Erst als sie sich ein paar schritte entfernt hatte wuchsen hinter ihr, blitzschnell mehrere Bambusstäbe deren Enden spitz zulaufend waren um Gwang zu attackieren. Im letzen Moment schaffte es Nyala gerade so den Wachstum zu stoppen, bevor es ihn verletzte. "Ihr solltet euren verdammten Rücken besser schützen.", zischte Nya leise drohend.
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Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Sa 1 Apr 2017 - 15:01
#209985

Gwangjong So, eben noch wütendes Monster, lachte. Lachte aus vollem Halse, ein kaltes, zynisches Lachen. "Das war ein erbärmlicher Versuch mich einzuschüchtern. Die Tage, an denen ich Schmerzen gefürchtet habe, sind seit Jahren vorbei. Schmerzen sind eine Frage des Willens. D
Sie glauben mich mit solchen Spielchen beeindrucken zu können? Lächerlich."
Er trat einen Schritt vor. Ließ die scharfen Spitzen in seinen Hals einen Millimeter eindringen. Blickte Nya kalt und ungerührt an. "Spielzeuge. Los. Lassen Sie sich frei. Den Bambus auch nur noch einen Zentimeter wachsen. Bringen Sie es zuende." Gwangjong lachte nur. "Oder machen Sie einen fairen Kampf daraus. Nicht nur mit Bambus aus dem Hinterhalt. Sie. Ich. Dieser Platz. Zeigen Sie mir, dass Sie nicht nur reden können." Er nahm den Hals von den spitzen Standen. Überwand die Strecke zu der immer noch an der Wand lehnenden Klingenwaffe. "Ihre Chance mich ohne Zuschauer zusammenzuschlagen. Mir zu zeige, wie sehr Sie mich hassen. Ich bin weit von meiner Höchstform entfernt. Und Sie sind frisch und ausgeruht. Also. Wie wäre es?" Er ließ die Klinge locker im Handgelenk rotieren- ließ einen feinen Hagel aus gelöstem Wundschorf zu Boden rieseln. Blickte sie mit angriffslustig dreinblickenden Augen an.
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Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Sa 1 Apr 2017 - 20:07
#210000

Nya drehte sich um und blickte den Hauptgefreiten kalt an. Er glaubte also sie wollte ihn einschüchtern? Wie naiv er doch war. Wenn sie das vor gehabt hätte, sähe er jetzt anders aus. Er reizte sie bewusst, was hatte er vor? "Schmerzen sind beileibe keine Frage des Willens. Wenn ihr sie nicht zulassen könnt seid ihr noch erbärmlicher als ich bisher angenommen habe." Scheinbar wollte er sie provozieren und wenn sie ehrlich war hätte sie nicht wenig das verlangen dem zuzustimmen. Aber das war daran hing war wichtiger als sich ihrer Wut hinzugeben." Oh ich hätte nicht minder Lust euch in die Schranken zu weisen. Aber das wäre töricht. Nein. Nicht so. Nicht jetzt. Wenn ihr einen Kampf wollt, dann nur einen fairen." Wegen ihm, würde sie ihre Prinzipien nicht über den Haufen werfen. Und seinen Tod wollte sie auch nicht auch wenn er gerade alles dafür tat, dass genau das passierte.

Nya wandte sich ab. Es lohnte sich nicht mit ihm zu reden. Sollte er sich erst beruhigen. Glaubte nicht daran, dass er sie proaktiv angriff und wenn dann würde sie sich wehren, mehr aber auch nicht. Langsam entfernte sie sich, wollte den Platz verlassen. Die Wut in ihr weiterhin existent- weiterhin schreiend ihn zu zerstückeln, etwas zu zerstören. Noch ignorierte sie es. Sie musste dringend hier weg.
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Sa 1 Apr 2017 - 21:35
#210010

Gwangjong So kochte. Und es war inzwischen nicht nur die Wut der Bestie, die in ihm kochte- nein. Auch das Verhalten dieser impertinenten Frau trieb ihn in den Wahnsinn. Warum hatte er noch einmal sie ausgewählt? Gut, sie war eine hochintelligente Strategin mit exzellenten Gefechtsbeobachtungspotential- und zudem eine der elegantesten Kämpferinnen die er kannte. Aber wie sollte man mit dieser Sturheit arbeiten? Und was bildete sie sich überhaupt ein? Er war Gwangjong So. Sohn des Chan Wook So. Seine Familie hatte so blaues Blut dass er seine Hosen damit färben könnte. Und sie forderte ihn nicht nur heraus. Nein. Jetzt wollte sie ihn stehen lassen wie einen Lausejungen? Einfach davon gehen, ihm den Rücken zuwenden, durch diese Tür wandern? Nein. Das würde nicht geschehen. "Wir sind hier noch nicht fertig, Herrian. Noch nicht die Zeit, wegzutreten." Gwangjong rotierte die schwere Klinge einmal so, dass die Spitze nach Unten zeigte. Wartete einen weiteren Schritt ab, ehe er sie hochnahm, in der Mitte des Schaftes griff, in Richtung der Tür warf. Die Klinge überschlug sich eines Wurfmessers gleich mehrmals in der Luft. Schlug schließlich in das Holz der Tür ein, blieb zitternd in der Tür stecken, nur Zentimeter vor Herrians Gesicht. "Fairen Kampf. Bis dieser Kampf fair wäre, müssten Sie jahrzehnte üben, ehe Sie mir gewachsen wären. Und so viel Zeit habe ich nicht vor, Ihnen einzuräumen." Er war schon dabei, seine Hände mit Bandagen zu verbinden- weniger wegen der Wunden, die er an den Knöcheln hatte. Nein. Er hatte gerade seine Waffe geworfen. Und er würde wohl das Ganze mit den Fäusten austragen müssen. Sei es drum. Er mochte die rothaarige Göre. Aber Genug war genug. Er hatte nicht vor, ihr alles durchgehen zu lassen. Und selbst mit ihren Dolchen hatte sie keinen Reichweitenvorteil. Herrian war schwächlich. Von recht schmalem Bau. Kein Vergleich zu seinem Körperbau, der von eisernem Training in Form geschmiedet wurde wie der Stahl einer Klinge in der Esse. Würde er sie eben ohne Waffen Respekt lehren. Es war ihm sowieso lieber- so war die Wahrscheinlichkeit sie ernsthaft zu verletzen geringer. Knackend lockerte er sein Genick noch einmal- überflüssig. Er war bereits warm. Und so wartete er auf seine Reaktion. Hoffte, sie gleich an seiner immer noch leicht blutenden Kehle zu haben. "Dann zeigen Sie mir mal, wo Ihre Schmerzen Sie hinführen. Warum Sie sie so schätzen. Ich kann Ihnen genug davon geben. Und dann sehen Sie, warum man Schmerzen im Kampf nicht brauchen kann. Sie machen Sieschwach. Verlangsamen Ihre Bewegungen. Sorgen dafür, dass Sie nicht mehr voll zuschlagen. Aber wenn Sie glauben sie machen SIe stark- dann bin ich Ihnen mehr als gewachsen. "
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Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1Sa 1 Apr 2017 - 22:43
#210020

Kaum merklich zuckte Nya zusammen, als die Waffe in die Tür einschlug. Welch sinnlose Zerstörung. Sie legte ihre Hand kurz an die Waffe und seufzte. Befehlen lassen würde sie sich unter diesem Umständen gar nichts- nichts von ihm.  Und schon im nächsten Moment beleidigte er sie.  Sie drehte sich leicht zu ihm um. Er verstand nicht- sie würde nicht kämpfen- nur weil er es wollte. Das war absurd. Weiterhin war sie damit beschäftigt sich zu beruhigen. Er nervte sie auch wenn sie versuchte zu verstehen, was gerade eigentlich sein Problem ist. " Sehr charmant. Liebenswerte Eigenschaft" Just in diesem Moment ärgerte sie sich darüber das gesagt zu haben. Das führte zu nichts. Stachelte beide Seiten nur an. Sie ging ein paar Schritte auf ihn zu, fast so als würde sie seiner Aufforderung nach einem Kampf nachkommen wollen. Doch dann setzte sie sich im Schneidersitz auf den nassen Boden.   Wie ich Euch bereits sagte, kämpfe ich nicht wenn es nicht notwendig ist. Und das wäre wohl einer der absurdesten Kämpfe die ich je geführt habe..." Sie grinste. Lust hätte sie schon, Wut raus lassen. Aber sich verletzen lassen? Nichts was erstrebenswert wäre. Zumal sie nicht einschätzen konnte ob nicht seine Teufelsfrucht mitspielte und selbst wenn nicht er war wütend, wie ein kleines bockiges Kind dem man etwas verboten hatte. Schneller als er wäre sie in jedem Fall. Wägte sie gerade ab was passieren könnte? Wollte sie wohl doch kämpfen. Einen sinnlosen Kampf geleitet von Wut. Nein nicht so und nicht jetzt. Sie atmete tief durch. Blickte zu Gwangjong auf, bedachte ihn mit einem kalten emotionslosen Blick. Zog ihr Schwert aus dem Stiefel, spielte damit. Nein Karamellschnütchen sollte kein Blut an sich kleben haben. Kurz darauf steckte sie ihn wieder weg und holte Erdbeertoffie den zweiten raus. Wog ihn in ihrer Hand, stand dabei auf. "Ich werde euch nicht angreifen." sagte sie knapp. Sollte er es doch tun. Wenn er es so dringend nötig hatte. Würde er das tun, würde ihr das sehr viel über ihn sagen, anders herum auch. Innerlich wäre sie enttäuscht wenn er es nicht täte. Instinktiv ging ihr Körper in eine Haltung um ihn ausweichen zu können.
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1So 2 Apr 2017 - 10:11
#210042

Gwangjong knurrte. Ballte die Fäuste. Er wusste, dass seine Wut vor Allem immer noch durch die Bestie im Inneren ausgelöst war. Aber zur Hölle. Das änderte nichts daran, dass er immer noch wütend war. Dass er vor Wut kochte. Er zwang sich zur Ruhe. Wütend kämpfen sorgte dafür dass man Fehler machte. Nahm eine Grundposition an- offen, um dem Gegner vermeintliche Schwachstellen aufzuzeigen, ihm zum Angriff zu verleiten. Herrian würde nicht angreifen. Also näherte er sich ihr- nicht zu schnell. Sie war um Längen agiler und schneller als er- dafür würde sie ein Treffer härter mitnehmen als ihn. Und im Gegensatz zu ihm führte sie immer noch ihre Waffe- bei jeder Anderen hätte das "Messerchen" wohl lächerlich gewirkt, ihre Haltung verriet dem erfahrenen Schüler der Waffenkust jedoch Erfahrung und Routine im Umgang mit der Waffe- die weit über die Klingenspiele von gewöhnlichen Straßenschlägern hinausgingen. Er musste vorsichtig sein- sonst würde er die schnelle Waffe viel zu bald in seinen Eingeweiden finden. Er musste vorsichtig sein. Sie irgendwie reizen. Für den Moment umkreiste er sie. Suchte er Schwachstellen. Blinde Punkte. Alte Verletzungen, die vielleicht ihre Verteidigung behinderten. Aber sie schien tatsächlich voll einsatzbereit. Frischling. Verdammt. Er würde es anders lösen müssen. "Wenn Sie mich so sehr hassen, Herrian, warum, haben Sie überhaupt zugesagt mir zu helfen? Es interessiert Sie doch gar nicht, ob mir die nächste Klinge das Herz zerfetzt. Ihre Abscheu meiner Person gegenüber können Sie kaum verhehlen..." In der Hoffnung, sie könnte jetzt abgelenkt sein, trat er zu. Sah sie noch problemlos ausweichen- kein Problem für sie, aber von Vorneherein nur ein Test. Hatte es sie abgelenkt? Konnte er nicht sagen. Er musste es weiter versuchen. "Sie lassen keine Gelegenheit aus, sich über mich aufzuregen. Keine Chance, mir ins Gesicht zu sagen wie schlecht Sie mich finden- und doch gibt der Erfolg mir Recht. Sie mögen mich verabscheuen- aber nur so wird diese Welt irgendwann ein besserer Ort." Er hoffte das Blitzen in ihren Augen richtig gedeutet zu haben- überwandt das kurze Stück zu ihr, versuchte es mit einem direkten Haken in ihre Bauchregion... ein gemeiner Schlag. Aber normalerweise ein Wirksamer.
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BeitragThema: Re: Marinehauptquartier in Shellstown
Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1So 2 Apr 2017 - 12:29
#210048

Er enttäschte sie also nicht, sehr gut. Hatte sie sich nicht gänzlich ihn ihm getäuscht. Pluspunkt für ihn. Sie musterte ihn, ließ ihn nicht aus dem Augen. Sehr schnell durchschaute sie seinen versuch sie reizen zu wollen, nur leider würde das so nichts werden. Er wollte sie testen, sollte er es tun." Süß, wie falsch ihr liegt. Bedauerlicherweise seid ihr zu wertvoll um an einer Klinge zu verrecken. Wenn ich meine Aufträge nach persönlichen Belangen wählen würde, könnte ich keinen hier erfüllen." Sprach sie während sie seinem ersten Angriff auswich. Sie war jetzt schon genervt von diesem Kampf, viel zu viel wut war darin. Und er kämpfte nicht richtig, sie hätte ihn bereits jetzt verletzen können. Sie glaubte aber nicht, dass er sich von ihr belehren lassen würde, auch wenn es ihm durchaus nutzen konnte. Aber gut, sie sollte ihn auch schützen, darin mit inbegriffen auch vor sich selbst.

Sie grinste leicht, sein versuch sie abzulenken war irgendwie niedlich. Aber sie wusste, dass es normalerweise sehr gut funktionierte. "Richtig, weil es euch so wunderbar reizt und das finde ich lustig. Ausserdem ist es kontraproduktiv jemanden nur für seine Taten zu loben. Also lass ich diesen Punkt immer aus." Jeder hatte etwas das ihn ablenkte. Sie selbst ließ sich gerade dadurch ablenken, indem sie darüber nachdachte wie er seinen Schutz erhöhen konnte. Dafür würde sie einen vergleichswert brauchen.

Sie sah seinen Angriff kommen, bewegte sich jedoch nicht schnell genug zur Seite...Er traf sie, wenn auch nicht richtig. Schmerzen tat es dennoch, genug das ihr die Luft wegblieb. So ein Arsch. Aus Reflex stach sie zu, etwas was sie gar nicht wollte. Sonst hätte sie seine ungeschützte zum Zeipunkt des Schlages treffen können. Streifte ihn jedoch nur ehe sie zurückwich. "Fuck! Dieser Scheiß verfickte Körper!" Sie erinnerte sich daran warum sie kämpfe im Nahkampf an sich mied. Mist sie war abgelenkt gewesen und das ärgerte sie tierisch. Spürte bereits jetzt wie sich ihr Bauch komplett verfärbte. Sie wollte in keinen Fall das er sie nochmal traf, denn das würde für sie nicht so gut ausgehen. Ihr sie vertrug schmerzen so denkbar schlecht... Es war regelrecht peinlich. Daher nahm sie immer mehr abstand von ihm.
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#210059

Mit einem lauter werdenden Knurren griff Gwangjong nach der kurzen Linie aus Schmerz in seinem Gesicht. Sie hatte ihn getroffen. Sie machte Ernst? Nun gut. Er stiefelte zum Schaft der Klinge in der Tür- machte sich zu Nutze dass Nyala Herrian auf Distanz gegangen war. "Sie finden es lustig, mich zu reizen? Sie wollen spielen? Dass können Sie haben. Lassen Sie uns tanzen. Ihr Kampfsstil sieht doch sowieso meistens eher so aus, als würden Sie tanzen wollen. Also." Mit einem Ruck, und in einem Hagel aus Holzsplittern, die sich in seine Haut bohrten, zog er die Stangenwaffe mit einem Ruck einhändig aus der Tür. Ließ sie einige Male locker im Handgelenk rotieren. "Der Tanz hat begonnen. Schauen wir doch mal wer das Finale erreicht." Er nahm den Schaft in beide Hände, die Klinge nach Unten, den Stahl glänzend im feinen Nieselregen, der sie beiden bedeckte, das Blut von Gwangs Körper spülte, es zu einer kleinen Pfütze am Boden sich sammeln ließ. Und Gwangjong grinste. Ließ der Bestie etwas mehr Spielraum- fühlte, wie ihr Hass ihn erfüllte. Es war inzwischen egal. Wer brauchte Kontrolle. Wer brauchte schon Disziplin. Jetzt gab es nur ihn. Den Jäger. Und vor ihm stand die Beute. Seine Beute. Er fletschte die Zähne. Genoss das Gefühl des Regens auf seiner Haut. Und dann brüllte er. Brüllte er dem Himmel entgegen. Machte sich bereit, loszustürmen. Sie unter seinem Ansturm wanken zu sehen.
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Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1So 2 Apr 2017 - 16:59
#210060

Im nachhinein war es wohl sehr unklug ihn noch weiter zu reizen. Entschärfen konnte sie das wohl jetzt nicht mehr. Er war nicht mehr wirklich in der Lage sich zu kontrollieren, doch war genau das was er lernen sollte und zwar schnell. Aber in seinen Augen erkannte sie, dass er nicht vernünfitg sein konnte, dass er nur noch seine Beute reißen wollte. Dummerweise handelte es sich hierbei um Nya und sie hatte nicht vor hier zu sterben. Mit leichten schrecken sah sie wie er seine Waffe nahm oder eher aus der Tür zog. Dumm gelaufen für Sie. Vielleicht war es besser wenn sie vorerst nicht mehr redete. Sie sollte wohl mal einen Kurs über Kommunikation und Deeskalation besuchen. Nya war bewusst, dass sie aus dieser Situation nicht heil heraus kam. Sie blickte ihn an ohne zu verraten in welchem Zwiespalt sie sich gerade befand. Innerlich hoffte sie, dass er genug Kontrolle hatte sie nicht zu töten, weniger um ihretwillen sondern um seines Seelenheils willend.

Er wollte tanzen, dann sollten sie tanzen auch wenn es ein verdammt kurzer Tanz werden würde. Diesmal würde sie ihn nicht den Vortritt lassen. Also stürmte sie los ehe er es tat. Ehe er seine Waffe auf Sie richten könnte. Nutze den kurzen Augenblick in dem er sich vorbereitete. Normalerweise würde sie jetzt ihre Teufelsfrüchte einsetzen, aber das konnte sie gerade nicht sicher kontrollieren, daher musste sie darauf verzichten. Sie würde nicht töten. Auf Gwangjong zurennend wich sie kurz vor seiner Waffe auf, duckte sich unter ihr weg und drehte sich um ihn von unten heraus zu attackieren. Seine Waffe konnte er so zumindest nicht nutzen. War ihm nahe, zu nahe. Alles in ihr schrie wieder auf sichere Distanz zu gehen aber das würde nicht funktionieren. Daher zog sie ihren Dolch hoch und stach in seine Seite.
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Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1So 2 Apr 2017 - 17:10
#210061

Er stürmte vor. War fest entschlossen, dieses impertinente Dreckstück einfach zu spalten. Ihr die Stirn bis hinunter zum verlängerten Rücken zu spalten. Menschen waren weich. Die Klinge würde durch sie hindurchschneiden wie Butter durch ein heisses Messer. Er lachte als sie ebenfalls losstürmte. Die Katze wollte spielen. Er hob die Klinge. Holte aus, ein gewaltiger Überkopfhieb. Und dann tauchte sie ab. Der Schlag ging fehl. Spaltete einen Ziegelstein des Platzes. Und dann fühlt er es. Eine Klinge in seine Seite, die in ihn eindrang wie die Fangzähne eines Raubtieres in frisches Fleisch. Und ebenso leicht wie die Reisszähne Fleisch zerteilen würden zerteilte auch der Dolch sein Fleisch. Wurde durch die Wucht noch einige Zentimeter durch die Haut gezogen, ehe Herrian ihn frei bekam. Ehe der Stahl aufhörte, ihn aufzuschneiden wie einen Sonntagsbraten. Der Wolf lächelte immer noch. Aber das Lächeln war eingefroren. Der Blick leer- starrte in die Ferne. Klappernd fiel die Waffe auf den Boden. Aus seinen Mundwinkeln sabberte er Blut, helles, arterielles Blut. Er bekam es nicht einmal mehr mit. Die Welt wurde schwarz. Finster. Wie durch einen Schleier fühlte er noch, wie er auf den Boden aufschlug. Hart. Hörte das Knacken seiner Nase. Fühlte keinen Schmerz mehr, nur noch ein leichtes, sickerndes Gefühl auf Höhe der frischen Wunde. Er hatte auch keine Angst. Er war glücklich. Sein Körper hatte alles Adrenalin verbraucht. War bereit aufzugeben. Ihm wurde kalt. Aber auch das bekam er nur noch durch einen dicken Teppich über seiner Wahrnehmung mit. Wieder ein helles Licht. Und zufrieden schritt er darauf zu, eine Hand dorthin erhoben.
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Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1So 2 Apr 2017 - 17:37
#210063

Nya brauchte lange um zu realisieren was passierte. Sie hatte ihn tätsachlich getroffen. An Erdbeertoffie den Zweiten klebte eindeutig das Blut des Hautpgefreiten. Wieso war er nicht mehr ausgewichen? Konnte er es etwa nicht? Das war überhaupt nicht ihr Ziel gewesen. Sie wollte ihn nicht verletzen. Sie schluckte leicht, hoffte das er sich umdrehen würde um sie erneut anzugreifen, doch das tat er nicht. Stattdessen viel er laut krachend zu boden. Das Blut beunruhigte sie. Sie richtete sich auf. Schaute ihn an, beugte sich zu ihm runter. Legte eine Hand an seine Halsschlagader. Atmen tat er noch, wenn auch sehr schwach. Das gefiel ihr gar nicht. Wieso hatte sie ihn angegriffen. Sie plagte ein schlechtes gewissen. Musste ihn irgendwie ins Lazarett schleppen ohne ihn weiter zu verletzen. "Wehe du Arsch gibst jetzt auf ! Der weiße Mantel wird nicht durch den Tod erlangt." zischte Nya besorgt während sie seinen verdammt schweren Körper auf ihren Rücken hievte. Nahm seine Waffe und nutze sie als seinen Halt. Versuchte ihn so hängen zu lassen, dass er fast über sie fiel, damit er nicht nach hinten fiel. So würde sie ihn schon irgendwie halten können. Sie brauchte drei versuche mit ihm auf ihren Rücken aufzustehen. Schaffte es nur extrem gebückt mit ihm voranzukommen.

Der Weg zum Lazarett war unendlich lang und sie spürte wie sein Blut sie benetze. Für einen Weg für den man normalerweise höchstens 15 Minuten brauchte, brauchte sie nun fast viermal so lang und es tat ihr verdammt weh. Seine Waffe behinderte sie zusätzlich konnte sie so nichts ausweichen ohne hängen zu bleiben. In der Station angekommen ließ sie ihn auf eines der leeren Betten-das was am nächsten dran war etwas unsanft fallen und rief sofort einen der diensthabenden Ärzte.
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Marinehauptquartier in Shellstown - Seite 4 Icon_minitime1So 2 Apr 2017 - 18:48
#210066

Das Licht flackerte. Warum flackerte das Licht? Warum konnte er keine Erlösung finden? Hatte er in diesem Leben so viel falsch gemacht? Tränen liefen sein Gesicht herunter, als er nach dem Licht griff, versuchte, es doch noch zu erreichen, doch noch Erlösung zu finden. Aber das Licht war fort. Er rollte sich auf dem Boden zusammen. Seine Chance auf Erlösung war verschwunden. Er lag im Dunkeln. Aber war es wirklich ganz dunkel? Nein. Ein schwaches Licht flackerte an der anderen Seite des... Tunnels? Des nichteuklidischen Konstruktes seiner durch den Todeskampf völlig erschöpft erschaffenen Welt ohne Dimensionen? Sollte er darauf zugehen? Er zögerte.

In der anderen Welt bemühte sich gerade ein Mediziner, das Blut davon abzuhalten, aus dem Körper zu fließen. Es davon abzuhalten, den Körper des schon sichtlich geschwächten Gwangjong zu verlassen. Er verblutete. Nyala hatte gut gezielt- oder schlecht. Je nachdem was sie vor gehabt hatte. Und er hatte eigentlich bereits zu viel Blut verloren, als dass sein Gehirn ausreichend versorgt sein könnte. Das, was sie hier retten wollten, war einzig und allein der Körper. Der Verstand war vermutlich schon lange weg. Durch die Unterversorgung des Hirnes mit Blut und damit mit Sauerstoff gekillt, wie eine Teleschnecke, bei der man auf "Löschen" gedrückt hatte. Aber sie versuchten es trotzdem.

Langsam ging Gwang auf das Licht zu. Es war schwächer. Weniger intensiv. Und nicht war. Es war ein kaltes, hässliches Licht. Widerlich und unfreundlich. Wollte er diesem Licht wirklich folgen? Hatte die Dunkelheit nicht mehr zu bieten als Kälte, als Leid? Aber in diesem Licht gab es hellere Punkte. Punkte, die das Licht stärker machten- und auch wenn es viele dunkle Punkte in dem Leuchten gab- wo die hellen Punkte auf die Dunkelheit trafen, da vertrieben sie die Schatten. War er auch einer dieser Punkte? Er blickte die Punkte genauer an. Sonnte sich in ihrem Leuchten. Und erkannte eines- er war keiner dieser Punkte. Er war die Dunkelheit. Er war der Schatten. Und wenn er jetzt ging würde er als ein Schatten in der Erinnerung der Leute bleiben. Nein. So verdiente man sich den weissen Mantel nicht.

Er trat in das Licht.

Und das Licht spuckte ihn wieder aus. Verwirrt blickte erneut auf das Gewimmel aus Punkten. War er wirklich hier gefangen? Hatte er seine Chancen bereits verspielt? War sein Leben hier, in der Zwischenwelt zuende? Er bereute viele DInge in seinem Leben. Und so wollte er nicht sterben. Erneut trat er ins Licht. Erneut fühlte er den Sog- und dieses Mal stemmte er sich dagegen. Dieses Mal ließ er sich nicht wieder in die Zwischenwelt schieben. Dieses Mal fühlte er an seiner Seite eine Präsenz. Ein instinktives Stemmen gegen den eigenen Tod. Eine raubtierhafte Kraft.

Er knurrte das Licht an. Die Schatten verstärkten sich. Für einen Moment erkannte er, dass es sein Zorn war, der das Böse nährte. Der dafür sorgte, dass es Schlechtes in seiner Umgebung gab. Dann verschwand das Licht. Und dann die Dunkelheit.

Erneut lag er in einem Operationssaal. Voller Schmerzen. Voller Blut. Voller Reue. Er schloss die Augen wieder. Wollte das nicht sehen. Klar. Er lebte. Aber wofür? Zu welchem Preis? Dafür, erneut Schatten zu sähen? Sich erneut zu versprechen, dieses Mal gut zu sein, der Welt Licht zu bringen würde nur eine weitere Lüge an sich selbst sein. Er war allein. Hatte nicht vergessen, wer ihn beinahe getötet hatte. Und warum es zum Kampf gekommen war. Ihre Worte hatten ihn verletzt. Vor Allem, weil viele davon wahr gewesen waren. Und das schmerzte. Er war kein guter Mensch. Er war ein Monster. Und das nicht nur wegen der Bestie in seinem Inneren. Er belog sich nur selbst.

So blieb er liegen. Die Augen geschlossen. Der Geist auf der Flucht vor der Wahrheit. Auf der Flucht vor der Erkenntnis, dass er der Schurke dieser Geschichte war. Der Letzte, der zu einem Helden werden sollte. Er war Abschaum. Und Herrian hätte gut daran getan, ihn zurückzulassen. Der Tod war nicht genug Strafe für das, was er getan hatte. Wäre sie zu langsam gewesen wäre sie jetzt tot. Wäre sie nur ein wenig kräftiger gewesen wäre er tot- hätte die Klinge seine inneren Organe zerfetzt. Es brachte nichts. Er musste seinen Krieg allein führen. Ohne Menschen, die er in Gefahr brachte.

Ohne Dolche in seinem Rücken.
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