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 Kleines Waldstück

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Gwangjong
Marine - Mannschaftler
Gwangjong

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BeitragThema: Kleines Waldstück
Kleines Waldstück - Seite 2 Icon_minitime1Mo 3 Apr 2017 - 17:56
#210108

das Eingangsposting lautete :

Nur wenig Platz ist auf der Insel der Marine für unberührte Natur geblieben- und so ist dieses kleine Waldstück normalerweise ein beliebter Spielplatz für Kinder und junge Paare, die einfach mal ihre Ruhe haben wollen. Auch Naturliebhaber gönnen sich hier gerne einmal den Luxus der Unberührtheit und des Abschiedes von der Zivilisation. Der größte Teil des Waldes ist inzwischen der wachsenden Marinestadt gewichen. Die Reste bestehen aus primär Laubgewächsen und Schattengewächsen im Schatten des Berges. Einige Tierarten haben sich hier niedergelassen, namentlich einige Rehe, Wildschweine und Eichhörnchen, wohingegen Raubtiere durch die Näher der Menschen inzwischen beinahe ausgestoreben sind- zu häufig kam es zu Zusammenstößen zwischen Marine und aggressiv wirkenden Bären oder Wölfen, so dass die wenigen Tierarten, die hier noch leben, kaum natürliche nichtmenschliche Räuber zu befürchten haben.
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AutorNachricht
Nya
Marine - Mannschaftler
Nya

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück
Kleines Waldstück - Seite 2 Icon_minitime1Fr 29 März 2019 - 18:55
#256828

Nya erwiderte Gwangs blickt lange und kalt. Ehe sich Miss Mot in den Forderung stellte sie ja gar regelrecht anpampte. Oh Gott gefiel das Nya.  Das war wohl als Erfolg zu verbuchen. Kurz war sie stolz. Ja sicher hatte sie recht, es bestand keinen Grund den Gefangenen weiter zu triezen, aber es gab auch keinen Anlass ebendies nicht zu tun. "Sonst was Miss Mot? Wollt Ihr mir dann vielleicht nochmal zeigen wie scharf eure Krallen wirklich sind?" Sicher war das nicht das klügste. Im Grunde genommen hatte Nyala gerade etwas preisgegeben was sie nicht wollte, nur wenn sie eh schon so angenervt war handelte auch sie nicht immer besonnen und sie empfand Rias Verhalten als provozierend. "Oder Euch weinend verziehen?" Das flüsterte sie der pastellhaarigen nun zu, während diese sich schützend um den Gefangenen kümmerte. Nya indes entfernte sich wieder.  

Das würde ja was werden wenn die beiden zusammenarbeiten mussten. Gott, wieso verstand Ria nicht, dass Nya ihr nichts böses wollte.  Sich nur um sie sorgte und das sie echt reizte.  Weil Miss Mot nicht erkannte was sie bereits alles konnte und immer wieder in ihre verletztliche Haltung zurück fiel. Aber im Grunde genommen gehörte das jetzt nicht hierher. Konzentrierte sie sich auf die Worte von allen.

"Also, gut ihn in der Marine zu verstecken ist gar nicht so unklug. Das klang überraschter als sie es meinte. Verdammt. Nyala atmete tief durch. Brauchte einen Moment um sich sortieren. Bedacht handeln. "Nicht ganz einfach aber möglich nur werden wir auch das erklären müssen. Setzte sie an schaute sich um und ging etwas im Kreis spazieren. "Miss Mot war es nicht so, dass ihr ein Quartier für Euch allein habt? Dann wäre das wo geklärt, dass wie ist eine andere Sache. Aber das kriegen wir hin. sinnierte sie. Ihr Blick ging zu So und Yeshi. "Ne Ersatzuniform von Yeshi sollte ausreichen. Also geht ihr vor. So wo ist Eure Uniform gelandet? Denn wenn die in der Basis ist geh ich da garantiert nicht hin." Da gab es auch nichts zu diskutieren.  Nya hatte nicht noch Lust auf weitere Gerüchte.

Machte sich gerade vielmehr Gedanken wie sie mit dem Gefangenen in die Basis kamen seid dem Einbruch durch diesen weißhaarigen dessen Name Nya sich nicht merken konnte war mal verpflichtet sich auszuweisen und keiner von ihnen konnte sich so eine Fälschung erlauben.  Aber es musste auch anders gehen. Schaute zu dem desolaten gefangenen.  Wurden verletzte auch überprüft...? Nicht so wirklich richtig wenn sie es richtig anstellen. Konnte funktionieren.

"Ich finde Miss Mots Idee gut, das macht das überprüfen auch einfach. Unter der Voraussetzug  sie stellt uns ihr Quartier zur verfügung. Kann auch allein die Listen durchgehen. Ist eh besser wenn wir uns die paar Tage nicht treffen. Vorallem für ihre Nerven. Aber auch realitisch betrachtet. Alltag war nicht immer das schlechteste. Nya war sich bewusst das Gwang mehr erwartete,eine Einschätzung ihrer Situation und mehre  Möglichkeiten. Nur hatte Ria recht. Reden brachte hier nichts.
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Yeshi
Marine - Mannschaftler
Yeshi

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück
Kleines Waldstück - Seite 2 Icon_minitime1Mo 1 Apr 2019 - 16:05
#257072

Der Hauptgefreite So hatte vermutlich recht. Nein, nicht vermutlich, ganz sicher, garantiert sogar. Beim Durchspielen des Szenarios war es wirklich keine sonderlich gute Idee den Kerl hier im Wald zu verstecken, vor allem nicht wenn durch das Fehlen eines Soldaten eine Menge Aufmerksamkeit würde erregt werden können. Ria schien es genau so zu sehen, wies darauf hin dass es früher oder spätere garantiert auffallen würde falls Yeshi sich für zwei Tage nicht zum Dienst meldet. Es stimmte definitiv, bei einer so streng durchgeplanten Organisation wie der der Marine würde vermutlich kaum ein Fehler unbemerkt bleiben. Es war dem Matrosen noch immer völlig unklar wie es jemand wie Leutnant Urfington schaffen konnte am System vorbei zu handeln. Doch das war ein anderes Thema. Ria hatte nämlich nicht nur recht mit ihrer Annahme, sondern hatte auch gleich einen passenden Vorschlag wie der Trupp stattdessen vorgehen sollte. Es klang simpel, plump, und so dreist, dass es vermutlich niemand sonst tun würde, geschweigedenn einen Verdacht schöpfen würde. Die Geisel in eine Uniform stecken und sie genau dort verstecken wo niemand sie suchen würde, direkt vor den Augen der Marine. Es klang eigentlich schon fast zu einfach, doch vermutlich wäre genau das die richtige Voraussetzung für den Erfolg dieser Sache. Nachdem die Gefreite Herrian ebenfalls ihre Begeisterung für den Plan offenbarte, fügte sie auch gleich das weitere Vorgehen an. Eine Uniform von Yeshi sollte dem Kerl relativ gut passen, und alles weitere wäre dann nicht mehr ganz so schwierig. Einzig die Tatsache, dass der Gefangene in rias Quartier versteckt werden sollte, gefiel dem Matrosen nicht. Immerhin war sie eine hübsche Frau, und dieser Kerl war nicht unbedingt vertrauenswürdig, es könnte doch...NEIN! Solche Gedanken waren völlig fehl am Platz, seine persönliche Gefühle hatten nichts zu bedeuten, all das hier war Dienstzeit, es war nichts persönliches. Bevor der Junge sich noch weiter in diese Richtung vertiefen konnte, erhob er lieber wieder das Wort, wollte diesen unangenehmen Umstand bestmöglich ausblenden und ignorieren. "Der Plan klingt sehr gut, und offen gesagt denke ich dass er nur dann nicht funktionieren würde, wenn wir SEHR viel Pech hätten. Ich denke dass es da eigentlich nichts mehr zu besprechen gibt, ich werde voraus gehen und eine Unifrom besorgen, anschließend bringen wir unseren Freund hier ins Innere der Basis und bringen ihn in...dem Quartier der Obergefreiten Mot unter." Ob Ria wohl gemerkt hatte dass dem Jungen dieser Umstand nicht gefiel? Ob sie von ihm erwartete etwas zu sagen? Verdammte Unsicherheit, dafür war keine Zeit. "Wenn dann nichts mehr weiter besprochen werden muss, würde ich mich auch gleich auf den Weg zur Basis machen. Ich werde meine Uniform dann über die Mauer der Ostseite werfen, genau an der Ecke. Dort stehen viele Büsche, selten Wachen und in der Abenddämmerung ist man dort beinahe völlig vor neugierigen Blicken sicher. Und dann sollten wir alle, wie gesagt, für ein paar Tage im Marinealltag untertauchen, die Dinge tun die wir auch sonst getan hätten, uns nicht unnötig oft treffen, und wenn doch dann eher unauffällig. Ich mache mich nun auf den Weg, ich denke dass wir uns bald in der Basis sehen. Passen Sie alle auf sich auf," sprach der Matrose und stoppte kurz, blickte Ria in die Augen. "...und viel Glück." Lange wartete Yeshi nicht, nachdem alles geklärt war setzte er sich in Bewegung, aus dem kleinen Wald heraus und wieder in Richtung der Basis, um seine Pflicht zu erfüllen und seinen Teil des Plans zu erfüllen.




Zuletzt von Yeshi am Sa 6 Apr 2019 - 9:36 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gwangjong
Marine - Mannschaftler
Gwangjong

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück
Kleines Waldstück - Seite 2 Icon_minitime1Di 2 Apr 2019 - 20:14
#257218

Gwangjong schloss einen Moment die Augen. Er war so unglaublich müde. Langsam fiel das letzte bisschen Adrenalin, was ihn auf den Beinen gehalten hatte von ihm ab. Er war am Ende. Und doch. Er musste weiter machen. Mot hatte es selbst gesagt. Sie hatten keine Zeit. Konnten für etwas wie Erholung keine kostbaren Minuten vergeuden. Er war der Anführer. Und er musste führen. Dazu musste er aber aufstehen. Und das war höllisch schwer. Sein Körper gehorchte ihm nicht. Bestand darauf, sich selbst in Schmerz und Krämpfen zu ergehen. Und wenn er die Augen öffnete, verwandelte sich jeder Lichtstrahl in eine Lanze beissenden Schmerzes. Hölle, war er am Ende. Konnte er das Angebot von Herrian überhaupt annehmen? Ihm die Uniform zu bringen gehörte nicht zu ihren Aufgaben. Ausserdem war es doch viel Schöner, gemeinsam die Uniform abzulegen. Er musste grinsen- auch wenn er dazu nichtmal in der Lage wäre wenn er die Augen aufbekäme. So saß er auf seinem Baumstumpf. DIe Schultern nach Vorne hängend, die Augen geschlossen, die Überreste des Mantels um seine Schultern schlackernd. Hörte seinem Trupp zu- wie sie selbst zurecht kämen? Ja. So musste es sein. Er brauchte keinen Haufen, der sich ohne Befehl nichtmal den Arsch abwischen könnte. (Abgesehen davon, dass der Mediziner in ihm solche niedrigen hygienischen Mindeststandards sowieso nicht befürworten konnte). Er brauchte Männer und Frauen, die auf seinen Befehl hörten, wenn es darauf ankam. Und wenn sie keinen Befehl hatten von selbst anfingen in Ärsche zu treten. Noch einmal versuchte er, die Augen zu öffnen. Sah erneut in eine Phalanx aus stechendem Licht. Gerne hätte er Sangye jetzt an seiner Seite. Eine starke Schulter, an die man sich lehnen konnte. Ein Baum von einem Mann- eine Säule, an die man sich lehnen könnte. Buchstäblich. Aber der Vogel war schon ausgeflogen. Und so musste er selbst damit klarkommen, dass die Welt sich in ein verhölltes Kinderkarussel verwandelt hatte. Langsam wurde es besser, auch wenn er immer noch wacklig stand. Auch wenn die Muskeln protestierten. Auch wenn er immer noch nicht gefechtsfähig war. Aber er stand. Und darauf war er stolz. Dann kippte einen Moment die Welt, ehe er sich an einem Baum festhalten konnte. Er stand nicht. Ganz und gar nicht. "Rosenweg Ecke Abdeckergasse, Herrian. Stofftasche. Mit Marinelogo. Umweltbewusst. Wiederverwendbar." Seine Worte klangen gepresst- der Schmerz sorgte dafür, dass er sie kaum ausgespuckt bekam. Er fühlte, dass seine Wunden wieder bluteten. Dass sie den Mantel tränkten. Dass er verdammt auslief. "Muss ein Wundtacker drin sein. Starke Klammern. Eigentlich für die Veterinärmedizin gedacht, für Tiere, die Nähte gerne aufreissen. Hilft auch bei mir gut." Sein Atem ging schwer. Ihm war schwindelig. Langsam ließ er sich sinken. "Kümmern Sie sich um Ihre Aufgaben, Sie beide. Ich komme hier klar, mit dem Gefangenen. Sie sollten sich nicht von einem verwundeten Soldaten aufhalten lassen. " Er atmete durch. Seit er saß, war es besser, auch wenn seine Seite immer noch warm und klebrig war. "Wissen Sie, warum manche Taktiker empfehlen, dass man einen Feind nicht sofort tötet wenn man die Chance hat."

Er schloss die Augen. Lehnte sich an einen Stamm, hielt einen Moment inne. "Wenn Sie einen Feind töten, dann gibt es für seine Gefährten keinen Grund, ihn sofort zu bergen. Sie können warten, bis es sicher ist, ihn zu bergen, können warten, bis alle Gefechte zuende sind. Verwunden sie ihn hart genug..." Er rückte seinen Rücken zurecht- so dass der Stamm zumindest auf eine Wunde weniger drückte. "Dann wird er schreien. Dann wird er auf sich aufmerksam machen. Empathie erwecken. Und jeder Soldat, der etwas auf sich hält, wird versuchen ihn von seinem Leid zu befreien. Ihn von den Schmerzen zu befreien. Ihn irgendwie zu bergen. Und dann haben Sie ihn genau da, wo Sie den Hinterhalt legen." Er schüttelte den Kopf. Verzog das Gesicht - nicht nur vor Schmerz. "Ich halte von solchen Methoden nicht viel. Ich bevorzuge es, den Feind direkt zu stellen. Mich nicht wie ein Feigling zu verstecken- ich bin Mitglied der Kriegsmacht der Weltregierung, kein Freischarkämpfer. Aber seinen Sie immer bereit, dass der Feind eine solche Taktik anwendet. Stellen Sie sich eine Geiselnahme vor. Einen Haufen Kinder, die an eine Bombe gekettet sind. Wer von Ihnen würde nicht sofort versuchen, sie zu befreien? Wer von Ihnen würde sich die Zeit nehmen, den Scharfschützen auszuschalten, der auf Sie wartet? SIe sehen, Verbundenheit ist nicht nur Stärke. Sie würden, wenn es zum Kampf käme, durch mich heute ausgebremst. Aber ebenso können Sie sich darauf verlassen, dass Sie wenn Sie in meiner Verfassung in einem Gefecht festhingen, dass Sie Rückendeckung hätten. Ein Trupp schafft Überlebenschancen. Sie haben gedeckte Flanken- egal wie gut Ihre Flanke gedeckt ist, eine Schulter, mit dem man sich zusammen schließen kann, hält mindestens zwei Feinde, die weniger gut zusammen arbeiten, auf. Bilden Sie eine ganze Schlachtlinie- und ein ungeordentes Heer zehnfacher Größe zerschnellt an Ihrer Verteidigung. Ein guter Anführer erkennt, dass die Stärke in seinen Männern liegt, nicht in sich selbst. Betrachtest du deine Soldaten als deine Kinder, so werden sie dir ins tiefeste Tal folgen. Betrachtest du sie als deine eigenen geliebten Söhne, so werden sie bis in den Tod an deiner Seite bleiben. Herrian. Mot. Wir haben heute gut zusammen gearbeitet. Sie haben Ihre eigenen Stärken ausgespielt. Haben gezeigt, dass Sie beide mehr sind, als die Marine in Ihnen sieht. Dass Sie das sind, was ich in Ihnen sehe. Und das macht mich stolz. Machen Sie weiter so. Und unser Zusammenhalt wird unsere Stärke sein. Und finden Sie ihre Stärken. Fördern Sie. Arbeiten Sie damit. Machen Sie mich weiter stolz. Das ist ein Befehl." Er schaffte es kurz die Augen zu öffnen. Zu lächeln. Kein gutes Lächeln, dafür tat auch das zu sehr weh. Aber ein Lächeln. "Und jetzt los. Wir haben noch viel zu tun. "
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Ria
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück
Kleines Waldstück - Seite 2 Icon_minitime1Mi 3 Apr 2019 - 8:51
#257250

Als Ria ihren Satz beendet hatte blickte sie schon beinahe erwartungsvoll in die Runde. Und es schien, als würden ihre Worte auf offene Ohren stoßen. Sie konnte sehen wie die Vorschläge durch die Köpfe der Kumpanen rasten, konnte fühlen wie sie darüber nachdachten und Optionen abgewogen.
Sie nickte zufrieden, hätte sich selbst auf die Schulter geklopft.
Das hatte sie gut gemacht.
Natürlich hatte Herrian zuerst das Wort erhoben. Fragte, ob sie ihre Krallen zum Vorschein bringen wollen würde. Ob sie weinend davon schleichen wollte. Sie knirschte mit den Zähnen, warf der Rothaarigen einen scharfen Blick zu.
“Alles was ich will ist diese Sache hier zu Ende zu bringen, Herrian. Nicht mehr nicht weniger. Wenn sie dann also fertig sind, können wir?” Sie wusste nicht ob die Gefreitin sie gehört hatte, entfernte sich diese doch schon. Ein kurzes Luft Schnappen und ihr Griff um den Gefangenen wurde etwas fester. Dafür war keine Zeit.
Einfach keine Zeit.

Als sie jedoch das nächste Mal das Wort ergriff, konnte sie eine leichte Röte auf ihren Wangen fühlen. Ihr Quartier? Gott daran hatte sie gar nicht gedacht! Es war ihr zwar etwas unangenehm daran zu denken, alleine mit diesem Mann zu sein und doch - die Idee war nicht einmal schlecht. Nein - besser ging es gar nicht! So hatten sie den Gefangen im eigenen Kreise und immer im Auge. Ria hoffte nur das er des Nachts nicht in sich schlummernde Kräfte bekam und sie nieder streckte. Doch das waren Sorgen die der späteren Zeit galten. Als Herrian ihre eigenen Ideen beisteuerte nickte Ria.
Es war nicht so dass sie nicht mit ihr zusammen arbeiten wollte - doch in der Momentanen Situation wäre eine Zusammenarbeit eher kontraproduktiv in Rias Augen. Sie würden sich selbst nur ausbremsen. Oder…?
Ehe sie weiter darauf eingehen konnte, erhob Yeshi das Wort. Es schien als würde er etwas hadern mit der Idee. Und wenn sie ehrlich war, hatte auch sie ein oder zwei Einwände - doch diese hatten nichts zu bedeuten. Je mehr sie sich selbst aus fragte, desto länger würde das alles hier dauern und sie hatte eindeutig genug Zeit vergeudet. Also nickte sie dem jungen Matrosen zu als dieser meinte, die Uniform zu besorgen. Als er sich von der Gruppe entfernte, wünschte er ihr viel Glück und Ria nuschelte ein kaum hörbares “Dir auch.”

Das alles wäre natürlich etwas intensiver gewesen wäre da nicht ein alter Knacker in ihren Händen gefesselt und keuchend unter allem was ihm schon zugefügt wurde - aber der Wille zählte.
Als der Matrose sich langsam entfernte, erhob auch der Hauptgefreite das Wort. Das meiste was der Hauptgefreite da von sich gab, ergab für Ria wenig Sinn. Sie versuchte zwar sich das alles zusammen zu reimen, doch der Tag war lang gewesen - und die Wortschwall So´s noch viel Länger. Dennoch, das Lob an sie und Miss Herrian hatte sie definitiv verstanden. Also nickte sie ihm dankend zu. Ehe sich auch der Rest in Bewegung setzen konnte, fügte sie noch hinzu.

“Vielen Dank Hauptgefreiter So.” Kurz machte sie einen Schritt nach links, zog den Kerl mit sich mit. “Aber Matrose Sangye hat recht. Wir sollten uns alle, nachdem wir das hier-” Sie zog die verbundenen Hände des Gefangenen etwas in die Höhe. “-eingeschleust haben, uns für ein paar Tage sehr sehr unauffällig verhalten. Sehr gerne können wir die Papiere durch gehen Herrian - doch ich halte es für das Beste wenn wir es separat machen. Es würde nur wieder unnötige Aufmerksamkeit mit sich ziehen. Wer weiß wer schon alles seine Augen auf uns gerichtet hat. Vor und hinter den Mauern der Marine.” Sie knirschte mit den Zähnen, wollte gar nicht daran denken wem sie alles verärgert hatten. “Während Sangye also die Uniform besorgt und sie die Uniform des Hauptgefreiten werde ich in die Marinebasis zurückkehren und alles für den Einzug meines… neuen Quartier Genossens vorbereiten. Ich lasse den Gefangenen zwar nur ungern hier bei Ihnen Herr So, aber ich stelle die Entscheidung nicht in Frage.” Sie machte ein paar Schritte auf den Hauptgefreiten zu, schubste den Gefangenen ein wenig vor sich her und zwang ihn auf die Knie neben dem Wolfsmenschen. “Sobald Sangye und Herrian mit der Uniform zurück sind, bringt ihn zu mir. Ich werde in meinem Quartier warten - wenn wir in einer zu großen Gruppe hinein gehen, wird das ohnehin wieder nur von zu vielen bemerkt. Und außerdem…” Sie biss sich auf die Lippen, schüttelte den Kopf. “Naja egal. Ich erwarte euch auf jeden Fall und werde bereit sein.” Sie nickte den Beiden zum Abschied zu, warf einen letzten Blick auf den Gefangenen und drehte sich in die Richtung in die Sangye erst verschwunden war. Innerlich grübelte sie bereits, woher sie denn unauffällig Fesseln entwenden konnte...


TBC Marinehaupqaurtier in Shellstown
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück
Kleines Waldstück - Seite 2 Icon_minitime1Mi 3 Apr 2019 - 17:42
#257288

Kurz sah die Gefreiten den Matrosen hinterher, schüttelte den Kopf.  Ehe sie ihm noch etwas sagen könnte war er jedoch weg und Miss Mot zischte sie an, was ihr jedoch nur ein kaltes grinsen entlockte. Gott war sie stolz auf Ria aber hey es war noch nicht an der Zeit ihr das irgendwie zu zeigen. Wenn sie nicht verstand was das hier werden sollte war sie einfach noch nicht so weit.  Wollte zu einer erneuten Spitze ansetzen als So anscheinend genug Kräfte gesammelt hatte um eine seiner berühmten Reden zu halten. Mit verschränkten  Armen drehte sie sich also zu dem Hauptgefreiten und musste arg mit sich kämpfen ihn nicht zu bemuttern. Nickte nur auf seine Anleitung wo seine Uniform verborgen war. Zufrieden war sie jedoch nicht. Er versuchte immer noch den großen Macker zu markieren, während jeder sah das er dem  Bild aktuell überhaut nicht entsprach.  Nya war nicht gänzlich klar was So mit seinem Geschwafel sagen wollte aber ihn zurücklassen würden sie ihn nicht.  Ein undefinierbarer Laut der Missachtung verließ Nya.  Er wusste doch wie sehr sie diese Ausschweifungen hasste.   Ihre Haltung wurde abweisender auch wenn sie seine Worte dennoch erreichten, wobei sie noch nicht alles dahinter verstand.  Aber sie würde die Tage Zeit haben darüber nachzudenken. Jetzt war nicht die Zeit für weitere Worte obwohl Ria das offentsichtlich anders zu sehen schien.  Kurz verdrehte Nya die Augen. War sie es nicht die gesagt hatte sie haben keine Zeit? Warum jetzt also noch weitere Ausschweifungen? Gott wie konnten sie alle drei freiwillig so viel reden.  ..?

"Separat klingt perfekt..."meinte sie kalt. Nicht das sie nicht mit Ria zusammenarbeiten wollte aber es würde in  Konversation ausarten. Ekelhaft.  Nya reichte das wissen was sie über die pastellhaarige hatte aktuell und war nicht wirklich gewillt es jetzt zu vertiefen. Ausserdem hatte sie noch andere Dinge zu erledigen und es war wohl besser wenn davon niemand der drei etwas mitbekam. So nickte sie ihr zu und meinte noch ernst: "Passt auf Euch auf Miss Mot. Vertraut niemanden leichtfertig." Und dann verschwand sie auch schon.  Waren Nya und Gwang fast alleine.  Es war gut, dass sie nicht alleine waren schoss es der Gefreiten sofort in den  Kopf.

"Gwangjong...würdet Ihr bitte damit aufhören mich in den Wahnsinn zu treiben?" Ging auf den Hauptgefreiten zu, packte den Gefangenen und bugsierte weg, sodass er nicht gänzlich mitbekam was sie mit dem Wolf zu besprechen hatte. "Ihr...nein Du wirst dich erholen in den nächsten Tagen...ich will nichts von irgendwelchen Vorkommnissen hören.. Einfach nur die Wunden abheilen lassen. Von einer Trainingseinheit kann ich dich nicht abhalten und es wäre ja auch schon etwas traurig für deine Fangirls wenn sie dich nicht halbnackt betrachten dürfen, aber wenn du übertreibst wirst der Leutnant dein kleinstes Problem sein. Das schwöre ich dir." flüsterte sie ohne jegliche emotionen.  Er wusste eh das sie sich sorgte.  Sie war ihm nahe gekommen. Sehr nahe, war nur Zentimeter von seinem Gesicht entfernt, musste selbst den Drang widerstehen ihn an sich zu ziehen und zu küssen. Doch diese Welt gab einen nie was man wollte. Also entfernte sie sich wieder, richtete sich auf.  Blickte ernst während sie eine Strähne aus ihrem Gesicht strich ehe sich ein kurzes  lächeln darin verirrte. "Bin gleich wieder da..."

Und dann drehte sie sich um, eilte los. Es war schwierig für Nya Gwang allein zu lassen. Nicht weil sie ihm nicht zutraute, dass er die Wache ihm Griff behalten konnte sondern weil sie Angst um ihn hatte. Und weil sie dazu neigte, noch gemeiner zu sein, wenn der eigene Schmerz zu groß wurde.  Was freute sie sich schon darauf sich behandeln und vorallem mit Schmerzmitteln volldröhnen zu lassen.

TBC: Shellstown Innenstadbereich
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück
Kleines Waldstück - Seite 2 Icon_minitime1Di 9 Apr 2019 - 19:25
#257831

Einen Moment war er fast dagewesen. Der Moment, in dem sie ihn geküsst hätte. Einen Augenblick hatte er sich schon vorgestellt, wie sich ihre Lippen trafen- süß und weich, wie die sanfte Berührung eines Engels. Und dann war sie zurückgeschreckt- hatte er sich den fast schuldbewussten Ausdruck ihrer Augen nur eingebildet? Oder hatte sie bereits jetzt Reue gezeigt? War es nur die Furcht vor Nähe, die sie immer beherrschte- oder war da mehr, vor dem sie sich fürchtete? Ihr Eispanzer hatte Sprünge- ebenso wie sein Panzer der Arroganz. Dennoch war zwischen ihnen immer noch eine Front, die sie nicht zu durchbrechen vermochten. Eine Distanz, die keiner von ihnen überwinden konnte. Unbemerkt hatte sich seine Faust geballt- hatte er sich verkrampft, unter Schmerzen, als seine Muskeln protestierten. Ihre Worte vermochten ihn nicht wirklich zu erreichen. Sie wusste bereits, dass er sie ignorieren würde. Die Marine hatte keine Zeit dafür, Wunden zu lecken und den Schwanz einzuziehen wie ein billiger Straßenköter. Er würde kämpfen. Und wenn es sein Ende war... Gerade wollte er zu einer solchen Entgegnung ansetzen. SIe vermutlich damit vor den Kopf stoßen- geschenkt. Er war bereit, sie von sich zu stoßen wenn er musste. Und dann passierte es. Noch bevor er ein Wort hervorbrachte. Sie lächelte. Ein kurzes, knappes Lächeln. Aber ein Lächeln für ihn. Und nur für ihn. Er riss sich zusammen. Verbiss sich den bissigen Kommentar. Seine Wut, seine Reizbarkeit war wie weggeblasen. Zurück blieb tatsächlich Erschöpfung und Resignation Und Schmerz. "Okay." antwortete er schlicht- verbiss sich, nach ihrem Gesicht eine Hand auszustrecken. Ließ sie ziehen. Verbirg es. Fühl es nicht. Sei der neutrale, professionelle Soldat den man erwartete. Und schließlich war sie weg. Blieb er alleine zurück, mit dem Gefangenen, der erstaunlich schweigsam war. Der nur vorsich hin schluchzte- offenbar entgültig ausgebrannt war. Gwangjong lehnte sich einfach wieder gegen den Baum. Schloss die Augen. Riskierte nichtmal einzuschlafen- dafür war er viel zu erschöpft. Er seufzte. Dass hier lief nicht richtig. Dass hier war nicht Heldentum und Glorie. Sie hatten Regeln bewusst gebrochen. Waren über ihre Limits gegangen. Und am Ende wofür? Dafür, dass ihr Feind das war, was sie beschützen wollten. Das war ganz und garnicht wie in den Geschichten, von gloreichen Marinehelden und ehrenvollen Duellen. Das Leben war kein Buch. Und wäre es eines- er müsste dem Autor definitiv eine verpassen. Aber machte es dass, was er tat, weniger ruhmreich? Die Waffen, die sie heute aus dem Verkehr gezogen hatten, hätten sicher eine Menge Menschen wehtun können. Geschweige denn die Vorräte der Marine, die demnächst vermutlich nicht mehr so schnell auf den Schwarzmarkt kämen. War es das nicht wert? Hatte er nicht geschworen, die Menschen zu schützen? War es nicht genau das, was er gerade tat? Er seufzte erneut. War es nicht gerade auch irgendwie egal? Er war verletzt, müde, und nicht bekleidet genug. Und er brauchte dringend einen Schnaps. Was dem Mediziner in ihm nicht gefiel. "Hölle..." fasste er es zusammen.
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück
Kleines Waldstück - Seite 2 Icon_minitime1Di 9 Apr 2019 - 20:17
#257838

CF Innenstadtbereich Shellstown

Gefühlt war sie kaum weg gewesen, vielleicht weniger Minuten doch in der Realität sah das jedoch anders aus. Bereits als sie den Wald mit der Tasche von So betreten hatte verspürte sie eine Art der Beklemmung. Das ganze hier würde sie alle noch in den Tod treiben. Wie konnte jemand wie Urfington die Marine verraten. Er war für so viele Soldaten ein Vorbild. Jemand der für die Gerechtigkeit stand. Ein Symbol.  Auch wenn es noch nicht gänzlich sicher war, machte es erstaunlicherweise sinn.  Verrat in den eigenen Reihen war ein schlimmes vergehen. Es denunzierte alles wofür die Marine stand. Kurz blieb Nya stehen, lehnte sich an einen Baum. Seufzte leise, verzweifelt.

War es das was das Leben für sie bereit hielt?  Niemanden wirklich vertrauen zu können. Verrat spielte in ihrem Leben eine große Rolle und mit ein Grund das sie sich für die Marine entschieden hatte war, dass sie leichtgläubig  wie sie war ebenso eine Art des Verrates nicht gab.  Es war die Macht die verführte. Nahm sie an. Was sollte es sonst sein? Auch in seinem jetztigen Posten suhlte sich der Leutnant ja quasi, wer viel besaß verlangte immer nach mehr.  Würde sie auch so enden? Irgendwann besessen von Macht? Ihr Ziel verlieren gutes zu tun? Ihre Freunde zu unterstützen? Zweifel plagten Nya. Und doch ging sie weiter lauschte den Vögel die ihren Singsang über den Wald legten. Versuchte sich einen Moment darin zu verlieren, bis es sie störte. Ablenkte.

Es war keine Zeit für Ablenkung. Sie hatte sich Zeit gelassen. So erwartete sie, nicht wegen dem was zwischen ihnen war, nein, vielmehr wegen ihrer Pflichten. Sie hatte bemerkt das etwas in ihm tobte. Ob er haderte, mit der Entscheidung es mit ihr zu versuchen? Ehe sie sich weitere Gedanken dazu erlaubte, sah sie das Dreiergespann. Edu immer noch schlafend, der Gefangene leicht vor und zurück wippend und So, wie sie ihn verlassen hatte.  // Er wird nicht hören....das tut er nie...Vielleicht sollte ich...?// Sie haderte mit sich, wusste nicht was sie tun sollte, war überfordert wenn sie allein waren, fühlte sich schutzlos, nackt und zerbrechlich. Nichts was ihr zusagte, aber gleichzeitig genoss sie diese Momente vorallem wenn er- Sie schüttelte den Kopf, überwand die letzten Meter.

"Entschuldige, hat länger gedauert...Alles voller Marine in der Stadt. Haben wohl herausgefunden das dort etwas passiert ist. ..." sprach sie entschuldigend. Legte die Tasche ab und ging auf die Knie  direkt vor ihm , schaute ihm ins Gesicht."Alles g-" Wie dämlich war diese Frage denn? Am liebsten hätte sie sich selbst geohrfeigt. Nichts war gut. Gar nichts war gut.  Und nichts würde je wieder gut werden. Es war niederschmetternd. War alles darauf ausgelegt zu scheitern? "Deine Tasche..." Sie stand wieder auf, wollte ihm anbieten zu helfen, aber es kam ihr falsch vor. Wollte sie ihn nicht demütigen indem er sich von ihr helfen lassen musste. Nya hasste es das es so kompliziert war. Vermisste den Augenblick als sie einfach gemacht hätte. Und dabei merkte sie nicht, dass sie ihm die Tasche nichtmal gegeben hatte, sah ihn einfach nur an unschlüssig. Ehrlich gesagt kam sie sich mehr als blöd vor. Egal was sie tat, er würde es anders-vermutlich falsch-verstehen.

Also tat sie das was ihr am logischten erschien, entfernte sich, drehte sich gar um und beobachtete den schlafenden Edu. Vermutlich hatte sie gehofft, dass Yeshi bereits da war um ihnen diese Situation zu ersparen, doch Nya wollte nicht das der Matrose schon kam, wollte die wenigen Augenblicke die sie mit Gwang fast allein haben konnte genießen, aber wieso fühlt es sich denn so unmöglich an? Andererseits wusste sie auch nicht wie es sich anzufühlen hatte.  Das war einfach zu kompliziert, dieses Leben, diese Sache mit So, die Beziehung zu Ria, die Zuneigung zu diesem Frischling. Nichts von dem war geplant gewesen, nichts von dem beabsichtigt und doch wollte sie die Gefreitin nicht mehr missen, brauchte sie die sicherheit, dass es ihnen gut ging. Sie ihre Ziele erreichten.  Erneut seufzte sie, schloss dabei die Augen. "So, würdet ihr mir was versprechen?" Fragte sie ihn ruhig und doch voller Erwartung. Sie wollte vertrauen, war zwar nicht bereit die Angst loszulassen aber aufgeben war nie ihr Ding gewesen. Und wenn er ihr dies versagte wusste sie wenigstens woran sie war.  In unsicheren Zeiten brauchte man Sicherheiten und sie wünschte sich nichts mehr als wenn er die ihre würde.
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück
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#258425

Gwangjong hatte mehrere Male Mühe gehabt, nicht einzuschlafen- wusste, dass er mit diesem Blutverlust auf keinen Fall auch nur einen Moment nicht wach sein durfte. Auch wenn er Eoduun beneidete, der zufrieden schlief. Ächzend brachte er sich wieder in eine aufrechte Position. Versuchte, einen Platz an diesem verfluchten Baum zu finden, an dem nicht jede einzelne Verletzung drückte. Sinnloser Versuch. Wusste er. Tat einfach nur trotzdem weh. Es war irgendwie auch egal. Er war inzwischen unfähig, aufzustehen. Fühlte aus zu vielen Wunden immer noch einen schwachen Blutfluss- zu wenig, dass es für ihn gefährlich werden konnte, genug, dass er riskieren würde die verklebten Wunden aufzureissen, wenn er aufstand. Er fluchte leise. Blieb also sitzen. Unbequem. Unter Schmerzen. Konnte nichtmal mit Schlaf den Schmerz bessern- geschweige denn mit Schmerzmitteln. Hölle. Die wären vermutlich genauso ein mieser Plan. Aber verlockend war es. Es schienen Stunden zu vergehen, die er allein im Wald verbrachte (also quasi allein- er zählte den eingeschüchterten Gefangenen ebenso wenig als Begleitung wie das schnarchende Etwas, dass wohl dachte die Marinearbeit bestünde aus Fressen und Schlafen). Endlich hörte er Schritte- einen Moment lang besorgt, könnten das doch genauso auch Schritte der Männer ihres Gefangenen sein. Aber nein. Zu seiner großen Freude betrat Nyala den Platz. Und Hölle, sah sie hinreissend aus. Die Flammen ihrer Haare leicht zerzaust- wild und ungebändigt, wie ein Buschfeuer, dass niemand zu bändigen vermochte. Augen, die so kalt wirken konnten- und die jetzt doch nicht ihre Sorge verhehlten, als sie vor ihm in die Knie gehen. Dieses Mal wollte er die Hand ausstrecken- aber schaffte es nicht. Zuckte im falschen Moment vor Schmerz zusammen- griff schließlich, als es zu spät war, nach der Tasche. Kramte Uniform hervor- und vor Allem endlich das medizinische Notversorgungstäschchen, dass er normalerweise bei sich trug. Hielt einen Moment die aus dunklem Glas bestehende Flasche mit den Schmerzmitteln in den Händen- stark genug, nicht zu spüren wenn man von einem Nilpferd gebumst wurde. Schließlich schob er es zurück ins Futteral- widerwillig. Mit sichtlicher Selbstbeherrschung. Nahm stattdessen den Wundklammerer zur Hand, führte ihn, begleitet unter (mehr oder weniger) leisen Schmerzlauten über die schlimmsten Wunden, bis er vor Tränen nicht mehr sah, wo er tackerte, und das Ding nur noch leise klickte, ohne Klammern auszuspucken. Leer. Guter Moment, aufzuhören. Mit geübten Handgriffen lud er einen neuen Streifen. Begann dann, sich anzuziehen- hatte gehofft, von Nyala Hilfe zu bekommen. Schaffte Stiefel und Hose (in umgekehrter Reihenfolge) schließlich allein, ehe er beim Hemd schlicht und ergreifend aufgab und den Oberkörper weiter blank präsentierte. Sich ächzend auf die Beine hievte- und zu Nyala herüber humpelte. Vorsichtig von hinten den Arm um ihre Hüfte schlang und sie an sich zog- eine schmerzhafte Geste, aber gleichzeitig eine wunderbar warme, ungewohnt vertraute Geste. "Wenn wir mit "Ihr" anfangen, heisst das aber "Hauptgefreiter So" und "Sir". Und für Versprechen hab ich leider gerade eindeutig nicht den richtigen Ring dabei- und wir sollten uns da wohl doch noch etwas Zeit lassen." Grinsend küsste er ihren Nacken, ehe er doch, widerwillig, ernst wurde. "Du willst dass ich auf mich aufpasse. Du willst, dass ich mich nicht immer kopfüber in die Gefahr stürze. Und du willst, dass ich dir verspreche, dass ich dabei nicht draufgehe. Wir sind Soldaten, Nyala... und irgendwie gehört diese Gefahr bei uns irgendwie dazu. Wir haben uns ein Leben im Kriegsdienst ausgesucht. Und Hölle. Wir sind gut darin, dieses Leben zu führen. Aber ich kann dir nicht versprechen, dass ich nicht wieder verletzt werde. Aber.. ich verspreche dir, dafür zu sorgen dass du nicht verletzt wirst." Er lehnte seinen Kopf an Nyalas Hinterkopf. Schloss die Augen. "Und du kriegst dafür die undankbare Aufgabe, auf mich aufzupassen. Und irgendwie müssen wir beiden uns auch noch um die beiden Frischlinge kümmern. Wir haben uns was schwieriges ausgesucht. Aber weisst du was...?" Er machte einen Moment Pause- genoss die Wärme. "Wir schaffen das. Versprochen." Er lächelte. Und machte immer noch keine Ansätze, sie loszulassen.
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Nya
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück
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#258506

So war ein Idiot. Das schlimme war, dass er das vermutlich wusste, sie damit in den Wahnsinn trieb. Da waren sie wieder, wie in einer Seifenblase so unwirklich, so zerbrechlich so zum scheitern verurteilt. War das der Grund warum es sich so gut anfühlte? Weil das Ende bereits jetzt geschrieben stand. Sie hatte zugelassen, dass er wie verständlich berührte, sogar an sich zog.  Möchte das Gefühl, dass es erzeugte, auch wenn es noch sehr schwach war, die Angst bei weitem viel größer.  Der Drang das zu unterbrechen und die gewohnte Kälte zu spüren, war da und doch nicht mehr so ausgeprägt wie früher. Nicht bei ihm. So lauschte sie seinem wirklich schlechten Scherz und konnte sich ein grinsen nicht verkneifen. Wie kam er den bitte auf so etwas abwegiges? "Du bist ein Idiot, das weißt du schon, oder?" Sprach sie sanft, nichts weiter eine Neckerei.  Unwillkürlich legte sie eine Hand eine seine genoss die Wärme die davon ausging und schaute fast schon verträumt in die Ferne verlor dabei ein wohliges seufzen, während er ernster weiter sprach.

Er lag so verdammt falsch mit dem was sie von ihm wollte. Das hatte sie keineswegs beabsichtigt. Ihm ein versprechen abringen, dass er niemals erfüllen konnte. Und das was er ihr nun gab, war kaum besser.  Zumal sie es nicht verstand. Das klang nach einer Utopie und nur nach einer Abwandlung dessen was er ihr eben nicht versprechen wollte. Bis auf das letzte war es vermutlich nichts als eine Farce. Doch eine die so verführerisch klang.  Die  Lüge darin fast ignorierend, fühlte es sich nach etwas an nach dem sie streben wollte.  Doch er hatte Recht, ihr Weg war keineswegs der mit Rosenblättern bestückt nein. Sie waren wohl eher für deren Dornen vorgesehen. "Sicher will ich all das, doch es entspricht nicht deiner Natur dich zurückzunehmen. Vermutlich wirst du dich auch nicht schonen wie du es solltest... " Langsam zog sie seine Hand die immer noch an ihrer Hüfte ruhte nach oben, drehte sich elegant und legte ihre rechte Hand an seine Wange, schaute ihm tief in die Augen, zeitgleich legte sie seine Hand an ihrer Seite ab, erlaubte ihm so die nähe und verlor sich einen Augenblick darin ihn anzustarren. Wie gemalt schien es ihr einen Augenblick. Sie hätte stundenlang starren können. Möchte wie ihr Herz dabei schneller schlug. Verstand warum seine Fangirls sich nach seiner Nähe sehnten, auch wenn es wohl eher den Trieben geschuldet war. "Du versprichtst mir, mich zu beschützen? Vor physischen und psychischen Schmerz?" harkte sie nach, suchte in seinen Augen nach einer Antwort. Nicht wie er das schaffen wollte, denn letztlich war beides nicht möglich aber er hatte auch nur gesagt er würde es versuchen, oder? Es reicht mir, wenn du mich nicht verletzt..." Das war nicht gänzlich die Wahrheit aber dem wohl am nächsten.  Wenn sie sich im öffnete und er dieser Verantwortung nicht gerecht wurde, würde sie vermutlich niemals mehr jemanden hinter ihren Panzer aus Ablehnung und Missachtung schauen lassen.
Aber das konnte sie ihm unmöglich  schultern lassen. Auch wenn sie wollte. "Und ich nerv dich doch gern." Sie wandte den Blick ab, vergrub ihr Gesicht für eine kurze Ewigkeit an seiner Brust, konnte sein Herz schlagen hören und wünschte sich diese Melodie öfter hören zu dürfen.  Doch sie wurden unvorsichtig. Beide. Waren ein leichtes Ziel und nur deshalb löste sie sich wieder. Mit bedauern.  Schaute sich um. Yeshi war immer noch nicht zurück. Ob er wirklich so verblödet war und ihre Worte nicht ernst nahm, glaubte es würde reichen wenn er die Uniform an der Marinebasis versteckte?  Unschlüssig suchte sie den Blick Gwangs. "Ich muss wieder den Moralapostel spielen. Du siehst aus wie frisch gefickt. Lass uns zusehen das wir zurück kommen. Sangye wird wohl nicht kommen." Das gefiel ihr gar nicht. Warum musste sie, wo sie so zierlich war, immer dafür sorgen das So heil zurückkam. Wusste man denn nicht, dass er ihr zu schwer war!

Seufzend las sie sein Hemd auf, hielt es hoch. "Ich helf dir." Das klang eher wie eine Drohung als alles andere.
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück
Kleines Waldstück - Seite 2 Icon_minitime1Mi 17 Apr 2019 - 21:24
#258581

Gwangjong hätte gerne etwas Kluges gesagt. Dass sie ja dafür sorgen hätten können, dass er frisch gefickt wäre. Dass er sie nicht verletzen konnte. Aber wenn er ehrlich war- ihm war nicht nach klugen Sprüchen. Auch wenn er sonst ein großer Freund ebenso großer Reden war- heute schwieg er. Ließ sich widerstandslos in das Hemd helfen, während sein Kopf sich immer noch drehte. Genoss das Gefühl von Nyalas erstaunlich sanften Fingern auf seiner Haut. Vor Allem, weil er selbst nicht in der Lage war, die Knöpfe zu schließen. Schließlich stand er vor ihr- in perfekt sitzender, sauberer (naja, leidlich sauberer, wenn man von den leichten Bluflecken an der Innenseite absah) Uniform vor ihr. Rückte das Halstuch zurecht. Suchte immer noch nach Worten- und trat schließlich wieder zu ihr. Legte ihr eine Hand auf die Wange. Strich das Feuer ihrer Haare zurück, um ihr Gesicht besser zu sehen. Lächelte sie an. "Nyala Herrian. Keine Sorge, Eiskönigin. Ich werde dich nicht verletzen." Er legte die Arme um ihre Hüften. Hielt sie einen Moment einfach im Arm- genoss ihre Nähe. Einen dieser seltenen, vertrauten Momente, die sie sich viel zu selten gönnten. Sie hatten immer etwas, was sie von diesen Momenten abhielt. Menschen, die noch nichts von ihrer Vertrautheit mitbekommen sollten. Arbeit, die wartete, Schurken, die festgenommen werden mussten, Welten, die gerettet werden mussten. All das kam dazwischen. Aber hier? Und jetzt? Nein. Dieser Moment gehörte ihnen. Daran konnte auch der Gefangene nichts ändern. Der Ort. Der Umstand, dass sie beide in beschissenem Zustand waren. Für den Moment gab es nur sie beide- müde, zerschlagen, verwundet, aber zusammen. Gemeinsam. Nur sie beide. Und ein schnarchender Köter, der die Szene ebenso wie das leise Zwitschern der Vögel untermalte. Und sie waren glücklich. Glaubte Gwang. Er jedenfalls war glücklich. Es war wie eine Brücke aus Regenbogen über eine Schlucht. Sie würde zusammenbrechen- den Schatten weichen. Aber für den Moment hielt sie.
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück
Kleines Waldstück - Seite 2 Icon_minitime1Do 18 Apr 2019 - 18:10
#258640

Nyala war verwirrt, fast schon unsicher. War Gwangjong wirklich so ein Idiot? Sie wollte vernünftig sein, nein sie sollte vernünftig sein. Sich der Situation entziehen. Zu dem Ernst zurückkehren der sie umgab. Der ihren quasi ins Gesicht klatschte und verlangte das sie ihre verfickte Aufgabe taten. Funktionierten und wir brave Soldaten das Hamsterrad vorantrieben. Doch er suchte ihre Nähe. Brachte ihre Welt ins Wanken. Sorgte dafür, dass sie eben nicht, der Vernunft folgen wollte sondern einfach den Augenblick genießen. Darauf pfeifen ob sie nun zurückkämen oder nicht. Sollte es doch dauern. Es kümmerte niemanden. Würde nur bedeuten, dass sie für andere Dinge weniger Zeit hatten. Regneration.  Unwichtig. Für den Moment genügte ihr einfach die Nähe Sos. Es fühlte sich einfach so richtig an, schaffte es für einen kurzen Augenblick alles nichtig erscheinen zu lassen.

Zeitgleich verwirrte sie das ganze jedoch immens. Warum hatte er ihr das nun versprochen. Warum bürdete er sich das auf? Diese Verantwortung. Freiwillig. Kaum merklich schüttelte sie den Kopf. Hatte tatsächlich etwas anderes erwartet und doch schien das genau das richtige zu sein. Erwärmte es ihr Herz und ließ sie sich lebendiger fühlen. Wo auch immer das hinführte, wenn diese kurzen Momente ihnen gut taten, sollte sie nicht erneut dazwischen funken, sondern genießen. Fast schon träumerisch betrachtete sie seine Lippen, versuchte sich an deren weichheit zu erinnern. Bedauerte es sie nicht schmecken zu können...Durfte sie? Nya war unsicher. Wusste nicht was richtig und falsch war. Es war schön jedoch einfach zu unbekannt.  "Weiißt du die ganze Zeit, quatschst du rum und jetzt wo ich dir die Gelegenheit gebe, bist du kurz angebunden..." grinste sie leicht verlegen, spürte wie ihre Wangen warm wurden. ...Willst du ernsthaft, dass ich dich normals daran erinnere, dass wir weiter müssen...?" Fragte sie ihn mit bedauern.

Ja sie liebte Stille aber das hier war nicht diese Art der Stille mit der sie vertraut war, geschweige denn die Nähe auch wenn sie das nicht mehr missen möchte. Sie vertraute ihm, auch wenn sie wusste das er sein versprechen nie halten werden können. Aber es war ihr egal. Es reichte ihr wenn er da war, für den Augenblick zumindest und das er atmete.  Unschlüssig, fast schon fragend sah sie ihn an. Das war doch bescheuert. Nya kam sich wie so ein verliebter Teenager vor und wenn sie ehrlich war fand sie diese Art von Menschen echt nervig. Das  durfte so nicht sein, oder?  //Kann er mich nicht einfach küssen? Schnallt er das echt nicht? Oder liegt es an mir?"//
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück
Kleines Waldstück - Seite 2 Icon_minitime1Sa 20 Apr 2019 - 14:41
#258910

Wie gerne hätte er sie geküsst. Ihre warmen, weichen Lippen erneut auf den Seinen gespürt. Innerlich könnte er sich ohrfeigen,dass er es nicht einfach tat- aber war es richtig? Durften sie es tun? Sie hatte es selbst gesagt- sie hatten noch viel zu tun. Sie hatten eine Aufgabe. Eine Berufung? Nein. Berufung war dann doch zu hart. Mehr eine Pflicht. Und die lag gefesselt hinter ihnen. Jeden Moment könnte Sangye auftauchen, oder Mot. Und wollten sie es nicht verbergen, wie sie zueinander standen? Wollten sie nicht mit der Enthüllung noch warten? Sich weiter im Schatten treffen, als wäre das, was sie hier taten, etwas verbotenes? Vermutlich mussten sie es so tun. Vermutlich würde alles andere die Moral beschädigen. Auch wenn es schmerzte. Denn sie hatte Recht, sie hatten im Moment nicht die Zeit, sich mit langen Liebesbekundungen wohlig zu machen. Sollten sich am Besten voneinander lösen. Wieder ihrer Aufgabe nachkommen, Soldaten sein, keine verliebten Schulkinder. "Naja, vielleicht versuche ich ja nur, dich diesmal nicht mit zu vielen Worten zu langweilen. Und vielleicht hast du Recht. Wir haben.. hierfür keine Zeit. Wir sollten weitermachen." Er nahm die Hand von ihrer Wange. Zögerte. Machte schon fast Anstalten, sich von ihr zu lösen. Sie freizugeben. Und dann zog er sie enger an sich heran. Und küsste sie. Lang. Begierig. Was kümmerte ihn schon was er tun musste? Sollte? Seit wann tat er denn bitte, was das Richtige war? Ausserdem... das hier fühlte sich richtig an. Wie konnte es also das Falsche sein?
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück
Kleines Waldstück - Seite 2 Icon_minitime1Sa 20 Apr 2019 - 18:39
#258930

Im ersten Moment machte sich Enttäuschung in der Gefreiten breit. Er sollte ihr kein Recht geben. Nicht in so einer Situation! Wie einsichtig war er denn bitte?! Schon überlegte sie, ihn mit einem ablehnenden Haltung  zu strafen. Dafür das er ein Idiot war. Ihr in einer mehr als unpassenden Situation recht gab. Vorallem er sie damit  mit einer Unsicherheit ummantelte die ihr nicht gefiel. Ihren Verstand rasen ließ. Versuchte Sachen zu verstehen, den Fehler bei ihr zu suchen, denn sonst scherte er sich auch kaum darum war er besser tun oder lasse sollte. Warum also hier? Oder war es gar ein Test? Wollte er...?

Nya dachte und grübelte malte sich binnen Sekunden millionen Möglichkeiten aus, machte sich innerlich darauf gefasst umzuschalten. Wieder in ein ihr vertrautes Muster zu fallen. Spürte wie Gwangjong die Nähe zu lösen schien, damit entschied, dass sie vernünftig sein sollten. Doch dann...überraschte er sie, spürte sie seine Nähe mehr als zu vor, erneut die Sanftheit seiner Lippen. Schaffte er es den Strom von Gedanken zu erliegen zu bringen. Genoss sie einfach nur, nein erwiderte den Kuss. Kam nicht umher spitzbübisch in diesen zu grinsen. Das füllte sich einfach zu gut an. So gut dass sie den Kuss einen Moment intensiver werden ließ, ihre Arme um den Hauptgefreiten legte und diese ungewohnte Zweisamkeit genoss.  Wie konnte soetwas unlogisches sich so verdammt richtig anfühlen...? Zu gern wollte sie die Zeit anhalten. Doch so sehr sie es auch zu verdrängen versuchte. Sie hatten PFlichten und wenn sie ehrlich war der Bedarf das Yeshi oder Ria erfuhren was zwischen ihnen lief war mehr als gering.  Ihr gefiel das verbotene für den Augenblick, glaubte sie.  

Daher löste sie sich mehr als widerwillig nicht ohne einen weiteren kurzen Kuss. Schmunzelte und entwand sich seiner körperlichen Nähe. Ehe sie sich doch nicht gänzlich abwenden konnte. Schüttelte den  Kopf. "Du sollst mir nicht immer Recht geben.  Unsere Verpflichtungen sollten nicht unser ganzes Leben bestimmen. Auch wenn wir Soldaten sind und immer sein werden etwas Privates sollte doch drin sein." Sie sollte sich entfernen und sich um den gefangenen kümmern. Sie sollte doch sie tat es nicht. "Und du liegst falsch, dein Palaver langweilt mich nicht. Es regt mich auf." Jetzt wo sie wieder langsam zurückkehrte in das selbst das sie mehr bestimmte fiel es ihr schwer locker zu sein. Vermutlich war das gut, war es gut aufzupassen. "Lass uns los, Yeshi hatte mehr als genug Zeit. Wenn er Glück hat, begegnet er uns noch, wenn nicht wird leider ein unschönes Gespräch mit mir führen dürfen." Dabei wurde ihr Blick Ernst. Es war Zeit diesen Abschnitt zu Ende zu bringen. So brauchte dringend Erholung und der Gefangene nervte sie. Und der Hund?  Der ...gut der nahm sich einfach was er brauchte.


Zuletzt von Nya am Do 25 Apr 2019 - 13:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück
Kleines Waldstück - Seite 2 Icon_minitime1Mo 22 Apr 2019 - 19:04
#259128

CF Marinehauptquartier


Mehr als nur verunsichert war der junge Matrose durch die Antworten von ria, durch ihre Reaktionen, durch den... Naja, eigentlich ging es nur um diese eine Sache, war das gerade wirklich passiert? Hatte er es sich eingebildet? Falls nicht, wieso hatte sie das getan? Was hatte das zu bedeuten? Hatte er was falsch gemacht, hätte er bleiben sollen? Plötzlich war alles wieder so verdammt kompliziert geworden, mehr noch als vorher. Verdammt, es war doch wichtig dass er seine Aufgabe erfüllen würde, wieso konnte er sich jetzt nicht darauf konzentrieren? Es war zum verrückt werden, doch immerhin hatte die Sache auch etwas Gutes. Der Junge war so dermaßen in seine Gedanken vertieft gewesen, dass er kaum bemerkt hatte wie viel Strecke er schon zurückgelegt hatte, und vor allem in welcher Zeit. Gefühlt waren kaum ein paar Minuten vergangen, und zum ersten mal freute er sich wirklich darüber die Gefreite Herrian und den Hauptgefreiten So zu erblicken. Die beiden würden Yeshi sicher von seinen verwirrenden Gedanken ablenken, garantiert. Ob die beiden wieder etwas zu besprechen gehabt hatten? Jedenfalls machten sie solche Mienen, und der Matrose war sich nun absolut sicher dass er sich nun etwas anhören durfte. egal, es würde ihn, wie gesagt, von seinen Gedanken ablenken. Schweren Atems sprang er durch die Büsche hervor und stand Frau Herrian und Herr So gegenüber, hielt in der einen Hand die Uniform, salutierte mit der anderen.

Hauptgefreiter So, Gefreite Herrian," sprach er ruhig, doch ein wenig außer Puste und nahm die Hand wieder runter. "Wie abgemacht bringe ich eine meiner Uniformen, sie sollte ihm perfekt passen. Mehr oder weniger zumindest. Ich habe keinerlei Aufmerksamkeit in der Basis erregt, niemand hat mich gefragt wohin ich gehe oder mich auf die Uniform angesprochen. Ich denke dass diese Phase des Plans gut verlaufen ist, bitte verzeihen Sie mir dass es länger gedauert hat." Stramm stand er dort, hielt noch immer die Uniform in der Hand, richtete seinen Blick dann zu dem Gefangenen und warf sie ihm zu. "Und an Ihrer Stelle würde ich den Fummel ganz schnell überziehen, immerhin liegt ihre sicherheit und Ihr Wohlergehen primär in Ihrem eigenen Interesse."


Stramm stand er dort, wartete auf den Gefangenen, auf neue Befehle seitens seiner beiden Kameraden.
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Kleines Waldstück - Seite 2 Icon_minitime1Mi 24 Apr 2019 - 22:06
#259319

Gwangjong hatte sich bereits halb kampfbereits vor Nyala gestellt, als Yeshi Sangye wie ein gehorsamer Sturmwind die Lichtung erstürmte. Brauchte mehrere Atemzüge, um die Situation zu erfassen. Er atmete schwer durch. Nickte ob des kurzen Redeschwalls Sangyes, während er sich fieberhaft versuchte, eine Erklärung zu finden warum er mit Herrian so intim hier stand. Allerdings schien das Sangye nicht im Geringsten zu interessieren. Entweder war es dem Jungen völlig egal (war es eventuell sogar offensichtlich, dass Herrian und So mehr vereinte als nur dienstliche Kooperation?! Kurz stieg Panik in So auf- ehe er den Gedanken verwarf. Nein. Sie waren zu subtil gewesen) oder er ging gerade viel zu sehr in seinem Diensteifer auf, als dass er es kommentieren oder bemerken könnte. Dennoch erlaubte sich Gwangjong einen Moment völliger und offensichtlicher Verwirrung, ehe er die Sprache wiederfand. Er erwiderte den Salut- einhändig, unter Schmerzen, und nicht völlig vorschriftsmäßig-perfekt, schüttelte unmerklich den Kopf. "Hervorragend, Matrose Sangye... äh... Ich... ich nehme an, die Obergefreite Mot sichert bereits den Ablageort... rühr... nein, das haben Sie schon. Sichern Sie den Gefangenen, Sangye! Helfen Sie ihm am Besten mit der Uniform!" Kurz bemerkte er, dass er immer noch halb in Nyalas Armen hing (oder sie in seinen?), löste sich vorsichtig (und etwas wehmütig von ihr). "Danke, Herrian... das... das mit dem Stehen funktionier schon viel besser, danke trotzdem für... für die Stütze!" Er fühlte, wie er rot wurde. Wie er den Blick abwenden musste, sich an seiner Narbe kratzte und sichtlich berührt war. "Gut.. dann... dann wenden wir uns der nächsten Phase unseres Plans zu! Und... und dann werden wir diese Verschwörung aufklären! Genau!" Er merkte selbst, dass er nur redete, um keine bedeutungsschwangere Stille aufkommen zu lassen. Und was für einen Schwachsinn er redete, nur damit es nicht still wurde. Sangye schien es nicht zu bemerken. Und Herrian würde vermutlich erneut das Gesicht in der Hand vergraben und sich für ihn schämen. Vielleicht sollte er jetzt schweigen. Einfach einen Moment hier stehen, den Wind das immer noch offene Hemd zum Wehen bringen lassen, und die Mähe in den Wind halt... ein lautes Schnarchen durchbrach seine Gedanken eines Momentes wilden Machotums. Er seufzte. Drehte sich um. Blickte auf den Urheber des Geräusches. "Und könnte bitte jemand von Ihnen den Sonderberater Eoduun aufwecken, bevor uns hier jemand wegen illegalen Sägearbeiten anschwärzt? Vielen Dank..." Irgendwo an seiner Schläfe zuckte eine Ader. Kompliziert. Irgendwie war gerade alles einfach nur kompliziert.
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Nya
Marine - Mannschaftler
Nya

Rollenspiel
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück
Kleines Waldstück - Seite 2 Icon_minitime1Do 25 Apr 2019 - 14:21
#259352

Etwas niedliches hatte es ja schon wie So sich fast schon beschützend vor sie stellte und es nur Yeshi war der dann doch endlich den Weg hierher gefunden hatte.  Zum Glück. Ein weiterer Kampf war aktuell kaum drin. Auch wenn sie selbst es kaum zeigte, sie brauchte Ruhe. War mehr als ausgelaugt von So wollte sie dahingehend gar nicht erst anfangen. Vorallem da dieser sich gerade auffällig merkwürdig verhielt. // Was zum Kuckuck macht er da gerade? Ist er völlig bescheuert?// Ehrlich sie wusste nicht was das sollte. War es ihm unangenehm, gar peinlich? War sie ihm etwa peinlich? Nein. Richtig. Geheim und so. Nur wieso benahm er sich dann so...absurd? Am liebten hätte sie ihm eine gescheuert nur wäre das nur minder hilfreich. So zwang er sie dieses peinliche Spiel mitzuspielen. Wie war das noch mit der Hauptgefreite war einnehmend? Im Moment sah sie nichts von dem Charisma das er angeblich immer versprühen sollte. " Wehe Ihr überschätzt Euch weiterhin. Einen Scheiß könnt Ihr allein." Als sie sich endlich gelöst hatten verschränkte sie die Arme vor der Brust, vermisste insgeheim jedoch seine nähe. Sah zu wie Sangye sich um den Gefangenen kümmerte. Überlegte kurz Yeshi noch einmal zurechtzuweisen unterließ dies jedoch vorerst.  Würde nur wieder mehr Zeit kosten, stattdessen wendete sich nochmal Gwang zu, schloss erneut sein Hemd während sie sich fragte wie sie zwei das wieder aufbekommen hatten während sie ihre Worte an den Matrosen richtete: "Sangye...auch wenn es So weiterhin nicht gefällt, Ihr werdet ihm zurückhelfen und ich kümmere mich um den Gefangenen, bringe ihn zu Miss Mot." Ein schneidender Blick traf Gwang der ihn bedeutete, dass sie jetzt nicht diskutieren wollte und konnte. "Ich finde die Krankenstation ist ein passender Ort für ihn. Wenn er dort ist, dann habt Ihr eure Ruhe verdient. Vielleicht solltet ihr dann ab und zu mit Miss Mot die Wache tauschen. Könnt ihr bei der Gelegenheit auch sagen, dass sie nur auf die Wache aufpassen muss. Durch die unterlagen wälz ich mich auch alleine, reicht wenn es einen langweilt." Sie war inzwischen zu Sangye rüber gegangen, nahm den Gefangenen in ihre Obhut. "So, werde ich Euch auf dem Trainingsplatz finden? Dann würde ich dort verweilen wenn ich fertig bin und dann weitere Anweisungen erwarten." Sie beachtete die beiden nicht wirklich weiter. Wollte nur noch zurück. Aus vielerlei Gründen.  Musterte den Gefangenen und musste erneut feststellen wie klein der Matrose doch zu sein schien, daher nahm Nya ein paar verschönerungen an der Uniform vor, beziehungsweise Erdbeertoffie der Zweite. Als auch das erledigt war, löste sie die Fesseln, flüsterte den Drahtzieher der Waffenmesse etwas ins Ohr, was ihn zusammenzucken ließ und weckte dann Edu indem sie einen Stock nach ihm warf.  "Hey Edu, es geht nach Hause. Essen."

Damit war die Sache geklärt und sie setzte sich in Bewegung, schubste den falschen Marinisten vor sich und drehte sich dann nochmal zu den Jungs um. "Wir sollten nicht gleichzeitig eintreffen also gehen wir noch etwas spazieren. Ihr geht vor." Das war zwar nicht unbedingt das was sie wollte aber danach ging es nicht. Zumindest etwas runter kommen konnte sie als sie noch etwas im Wald spazieren ging und die beiden Soldaten und Edu immer kleiner werdend sah. Bis sie fast gänzlich verschwunden waren.

TBC:  Nya verlässt nach Gwang, Edu und Yeshi den kleinen Wald und folgt ihnen in die Marinebasis von Shellstown.
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